Volksbegehren in Bayern und Vortrag in Ahrensfelde

Blühstreifen Schriftzug ganz

Blühstreifen Schriftzug ganz

Neues von Blühstreifen Beelitz e.V.

Zu Besuch in Ahrensfelde

 

Anfang März waren wir zu Besuch in Ahrensfelde, nördlich von Berlin. Der dortige Bürgermeister Herr Gehrke  hatte zur Vorstellung unseres Vereins in seine Gemeinde geladen und bat uns, den Einwohnern Tipps und Hinweise zu geben, wie ihr Ort blütenreicher werden kann.

20190302 Ahrensfelde Vortrag

20190302 Ahrensfelde Vortrag

Fast 70 Einwohner  waren seiner Einladung gefolgt. Sie alle interessierten sich für die Anlage von Blühflächen oder anderen Möglichkeiten zum Insektenschutz im eigenen Garten.  40.000 Euro sind in Ahrensfelde in diesem Jahr für den Insektenschutz in den Haushalt eingestellt. Noch sind wir in Beelitz die Nummer 1!! Aber andere ziehen mit ganz großen Schritten nach.

20180422 Beelitz Clara Zetkin Strasse

20180422 Beelitz Clara Zetkin Strasse

Was hat das Volksbegehren in Bayern mit uns zu tun?

In Bayern gab es das erfolgreichste Volksbegehren überhaupt. Knapp 1,8 Mio Menschen wünschen  sich wirksame Schritte für mehr Artenvielfalt.

Zum Thema Blühwiesen heißt es hier:

„Mindestens 10% der Naturflächen müssen in Blühwiesen umgewandelt werden!
Aber, es blüht doch alles im Sommer, oder? Ja, aber meistens blüht es nicht durchgehend und oft sind es nicht die benötigten Futterquellen, also heimische Pflanzen. Bienen und andere Bestäuber sind aber auf Vielfalt und Durchgängigkeit angewiesen. Eine Rapsmonokultur und zu satte Wiesen, auf denen fast nur noch der Löwenzahn blüht, sind kein gedeckter Tisch. Durch zu frühes und häufiges Mähen entstehen für die Insekten immer wieder Hungerperioden. Zuerst verhungern die Insekten, dann die Vögel, weil ihre Hauptnahrung, die Insekten, schon tot sind.“

Schwarze Holzbiene in Buchholz von den Kindern der Kita in der örtlichen Blühfläche enddeckt

Schwarze Holzbiene in Buchholz von den Kindern der Kita in der örtlichen Blühfläche enddeckt

In Bayern folgen nun runde Tische und Brandenburg zieht nach.

Ohne die Landwirte geht es nicht

Wir sind sehr froh, dass wir in unserer Region mit unseren Landwirten an einem Strang ziehen. Wir sollten uns hier nicht auseinander dividieren lassen. Denn auch Landwirte sind für Artenvielfalt! Artenvielfalt und ein intaktes Ökosystem  bilden die Grundlage für ihre Flächennutzung.  Somit ist es zumindest unverständlich, wenn es in der Presse heißt: „Widerliche Hetze gegen die Landwirte“. Wir erleben das anders.  Wir sollten durch unsere Zusammenarbeit weiterhin ein Zeichen setzen.

Blühstreifen Beelitz nun auch im Landkreis Teltow-Fläming

Zusagen gibt es 2019 für die Anlage von 60 ha durch den Spargelhof Klaistow. Davon  wird der Betrieb weitere 10 ha mehrjährige Flächen für Wildbienen anlegen. Weitere  10 ha mehrjährige Wildblumenflächen entstehen auch durch das Landgut Hennickendorf in den Gemarkungen Nettgendorf, Dobbrikow und Gottsdorf. Weitere Anfragen befinden sich bei uns noch in Bearbeitung.

Brachen und Feldraine

Um es gleich vorweg zu nehmen: den größten Wert besitzen Brachen, das sind Flächen die über Jahre oder Jahrzehnte mit heimischen Pflanzen bewachsen sind und selten gestört werden. Mitte der 90 iger Jahre gab es hier umfassende Förderungen und in der Folge die höchste Artenvielfalt im Lande! Brachen waren ausreichend groß und Insekten und Vögel konnten sich dauerhaft ansiedeln.

Feldraine gehen stark zurück. Selten gemäht könnten auch sie ein Nahrungsnetz für Insekten bilden.

Warum wünschen wir uns mehrjährige Blühflächen?

Die allermeisten Wildbienen-Arten nisten  im Boden. Bei  Flächenumbruch treten also regelmäßig Störungen der Nester  auf.

Aber auch bei der Nahrungsversorgung  bieten einjährige Mischungen wenig.  Sie beinhalten oft nur 6-12 Kulturarten, ohne  Wildpflanzen, die aber spezialisierte Insekten benötigen. Kulturpflanzen sind  oft nicht heimisch und stammen zum Teil sogar aus Übersee.

Einjährige Mischungen nutzen also nur wenigen Arten.

Mehrjährige Mischungen bestehen  zum überwiegenden Teil aus bis zu 40 Wildpflanzenarten und berücksichtigen durch die Bodenruhe auch Nistplätze von Insekten.

Dennoch sind auch einjährige Anlagen ein Anfang und ein Kompromiss. Denn unterdessen geht es besonders auch um das Fehlen von reiner Insektenmasse, die Nahrung für weitere Tierarten liefert. Bereits ein einzelner Hornissenstaat benötigt ein halbes Kilo Insektennahrung pro Tag! Ein Staat besteht aus 300 – 400 Tieren.  Aber auch Vögel haben Hunger!

Kerstin Pahl

P.S.: www.bluehstreifen-beelitz.de Anfragen unter info@bluehstreifen-beelitz.de

Spendenkonto: DE21100900003364843037 bitte mit Adresse für die Spendenquittung

Blühst schriftzug

Blühst schriftzug

 




So wird 2019

So wird 2019!

 

Zunächst möchten wir uns für die zahlreiche Unterstützung und Ihre Spende herzlich bedanken! Auch 2019 haben wir wieder Vieles vor und hoffen auf Ihr erneutes Vertrauen.

  1. Landwirte unterstützen uns im Bemühen um mehr Strukturvielfalt

 

Wir setzen uns im politischen Raum weiter für eine Förderung der Blühflächen ein. Bis es jedoch soweit ist, hoffen wir, dass Landwirte weiter mit uns zusammen arbeiten und Flächen zur Verfügung stellen. Für die Anlage von Wildpflanzenflächen für mehr Bestäuber, Bienen, Schmetterlinge und Co  stellen wir das Saatgut und unterstützen bei der Ansaat und Pflege. 2019 möchten wir die 50 ha Marke erreichen!

Wir sorgen für eine aktive Öffentlichkeitsarbeit.

 

  1. Eigentümer gesucht

 

Wir suchen Eigentümer, die Flächen für Blühstreifen oder -flächen zur Verfügung stellen. Auch wenn Sie Ihre Flächen verpachtet haben, sprechen Sie uns an. Vielleicht finden wir einen gemeinsamen Weg mit den Pächtern für mehr Bienen und andere Bestäuber. Auch Randstreifen von wenigen Metern können helfen.

 

 

  1. Unser Wettbewerb für Bürger*innen geht weiter

 

Wenn Sie auf Ihrem Grundstück mehr als 10 qm Wildwiese anlegen, erhalten Sie das Saatgut und unsere begehrte Plakette „Wir tun etwas für Bienen & Schmetterlinge“ für den Gartenzaun. Wenn alle Plaketten verteilt sind, gibt es eine Prämierung!

 

  1. Insekten machen Schule

 

Unser neues Projekt richtet sich an Schulen und Horts. Für 10 qm Anlage einer Wildwiese auf dem Schulgelände erhalten Schulen Saatgut, eine Anleitung für Schüler sowie Lehrer und Arbeitsblätter für die Beobachtung der Ergebnisse! Im Mai geht’s los!

 

  1. Unsere Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Blühende Landschaft geht weiter!

 

Wir sind Teil eines deutschlandweiten Netzwerkes, erhalten fachkundigen Rat und gebietsheimisches Regio-Saatgut, welches wir weitergeben können. Namhafte Sponsoren, wie Aldi Süd, Hipp, Greenpeace-Magazin, Wildcorn, oder Sonnentracht berichten ihrerseits über unsere Blüten-Region.

 

  1. Wie viele und welche Vögel finden hier Nahrung?

 

Nun möchten wir aber auch mal wissen, was sich konkret für mehr Artenvielfalt verbessert hat. Daher soll ein Vogelmonitoring  auf den Flächen installiert werden.

 

  1. Insektenlebensräume in der Agrarlandschaft schaffen

 

Neben der Nahrung, die aus Nektar und Pollen der Blüten besteht, benötigen Insekten auch Überwinterungsstätten. Daher setzen wir uns gleichermaßen dafür ein, weitere Lebensräume zu schaffen. Dazu gehören z.B. Bäume pflanzen, Hecken anlegen oder Feldraine erhalten. Wichtig ist, dass die Wildpflanzen entlang der Wege und Gräben zur Blüte kommen. Dann sollte die abschnittsweise Mahd erfolgen. Feldraine bitte nur 1-2 mal pro Jahr mähen.

 

  1. Spargel und Blüten

Für das Thema Blüten in Vorbereitung der LAGA 2022 stehen wir mit einigen Ideen bereit. Blühwelle, Wildpflanzenvermehrung und Wildpflanzendörfer sind hier nur einige Schlagworte. Um die Wertigkeit wilder blühender Pflanzen als Lebensgrundlage wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken, suchen wir Dörfer, die sich für „Ihre“ Wildpflanze engagieren wollen. So werden Sie Teil eines touristischen Gesamtkonzepts, dass vielleicht Teil der LAGA werden könnte. Ihr Dorf wird durch blühende Blumen aufgewertet. Wir beraten Sie gern.

  1. Lichtverschmutzung ist ein Thema!

Eine bedeutende Gefahrenquelle, die auch für den Rückgang der Insekten eine Rolle spielt, sind nächtliche Lichtquellen. Einen Staubsaugereffekt können falsche Leuchtmittel und falsche Beleuchtungswinkel entfalten. Wir berichten darüber.

 

  1. Wir arbeiten weiter am Naturlehrpfad in Buchholz

Und bieten wieder Führungen an, bei denen Sie sich die Ergebnisse ansehen und all Ihre Fragen zum Thema beantwortet bekommen können.

 

  1. Uns bewegt das Thema „Nachhaltigkeit“

Daher planen wir eine Aktion zum Thema Verpackungsmüll aus Plastik und suchen auch dafür Partner! In diesem Zusammenhang können wir berichten, dass Glastrinkhalme in Beelitz auf dem Vormarsch sind, machen Sie mit! Sprechen Sie uns an.

Kerstin Pahl

Verein Blühstreifen Beelitz e.V.

Blühst schriftzug rechts

Blühstreifenschriftzug rechts




Das war UNSER 2018

2018

Auch 2018 gab es wieder zahlreiche Aktivitäten des Vereins

 

Januar – Netzwerk erweitern

Am Anfang des Jahres stand vor allem die Netzwerkarbeit im Vordergrund, so war der Verein z.B. bei den Neujahrempfängen des Landes Brandenburg, von  BUND und NABU sowie der Stadt  Beelitz vertreten.

Februar – Weiden schneiden

Außerdem gab es  2 Aktionen zum Kopfweiden-Schneiden an alten seltenen Bäumen im Naturpark und das beliebte Körbe-Flechten aus Weidenruten an 5 Terminen. Weidenruten  wurden außerdem für ein Weidentipi für eine Kita in Berlin Steglitz bereitgestellt.

März – Zusammenarbeit mit Landwirten

Es folgten zahlreiche Abstimmungen mit Spargelbauern, Landwirten aus der Region und auch mit Privatpersonen. Im Ergebnis konnten 2018 mehr als 35 ha Blühflächen angelegt werden. Alle Flächen wurden mit Info- und Hinweisschildern bestückt.

April – Vereinbarung Spargelverein

Im April wurde die Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit den Spargelbetrieben des Beelitzer Spargelvereins beschlossen und öffentlich verkündet.

Mit den Betrieben Spargelhof Falkenthal und Jakobs wurde die gemeinsame Eröffnung der Spargelsaison 2018 vorbereitet und durchgeführt.  Der Verein war mit Ständen in Glau bei „Wilde Ostern“, in Schlunkendorf zur Eröffnung der Spargelsaison vertreten. Über die Zusammenarbeit mit dem Spargelhof Syring berichtete der RBB im April.

Die Zusammenarbeit mit der HVHS Seddin sowie der Gemeinde Nuthe-Urstromtal konnte begonnen werden, Vorträge in einigen Ortsteilen und der Ortsvorstehersitzung der Gemeinde folgten. Die ersten Flächen sind unterdessen angelegt. Kemnitz und Ruhlsdorf bieten innerörtlich schöne Bestände der Grasnelke.

Wildpflanzendorf

Wir wollen erreichen, dass diese Wildpflanzen regelmäßig zur Blüte kommen dürfen und damit nicht nur das Ortsbild verschönern, sondern dass die Dörfer diese Chance als Alleinstellungsmerkmal für Naturtourismus nutzen. Wir arbeiten daran, „Grasnelkendörfer“ zu vermitteln. Gleiches gilt für den Wiesensalbei oder andere Wildpflanzen, wie die Wilde Möhre, deren Akzeptanz auf diese Art und Weise erhöht werden soll.

Mai – Wildpflanzenvermehrung

In diesem Jahr erfolgte die Zusammenarbeit mit Nagola Re in der Saatgutvermehrung.  Der Betrieb Landgut  Hennickendorf unternahm hier mit uns zusammen Versuche. Gemeinsam wurden die Flächen unterhalten.

Vertreten waren wir bei der Landpartie in Dobbrikow zusammen mit dem Landgut Hennickendorf sowie in Buchholz beim Fest der Blasmusik. Auch beim Umzug zum Spargelfest präsentierte sich unser Verein zusammen mit den Buchholzer Nachbarn.

Abstimmungen gab es mit der Stadt Beelitz hinsichtlich der Renaturierung der Nieplitz  (Blühwelle) sowie dem LfU. Zahlreiche Abstimmungsberatungen führten uns nach Klaistow in den Betrieb Buschmann-Winkelmann, der uns wieder umfangreich unterstützt hat. Neben zahlreichen Blühflächen stellte der Betrieb auch einen 20 m Grünlandstreifen zur Verfügung , der  ganzjährig stehen bleibt.

Erste Fläche mit der degewo in Berlin-Lankwitz angelegt!

In Berlin wurde zusammen mit Mietern und einer Kita sowie der Wohnungsbaugesellschaft  degewo eine Musterfläche angelegt, sowie die Insektenstrategie des Landes Berlin mitgestaltet.

In Berlin erfolgte die Vernetzung zur Stiftung Mensch Umwelt mit dem Projekt „Deutschland summt“.

Juni – Öffentlichkeitsarbeit

Abstimmungsberatungen gab es auch wieder mit der Naturparkverwaltung und Aktionen mit der Naturwacht. Vorträge, Zeitungsartikel in MAZ, Blickpunkt und Wochenspiegel, ein Beitrag in RBB und Greenpeace-Magazin sowie zahlreiche Berichte in den Beelitzer Nachrichten und dem Amtsblatt der Gemeinde Nuthe-Urstromtal  gehörten genauso zu unserer Öffentlichkeitsarbeit wie die Pflege unserer Internetseite. In 2018 wurde unsere Ausstellung zu Blühwiesen konzipiert und bereits mehrfach auf Reisen geschickt.

Unsere Jahresveranstaltung erfolgte diesmal am 30.6.in Wittbrietzen. Vorträge von Sandra Mann von der Hochschule Anhalt und vom Sächsischen Landesamt zum Thema Wirkanalyse wurden organisiert. Die Ausstellung von Karin Rohr „Gartenvielfalt-Artenvielfalt“ sowie unsere eigene Ausstellung „Was sind Blühstreifen“ rundeten die Veranstaltung ab.  Im Anschluss erfolgte eine Exkursion zu Blühflächen und Saatgutvermehrungsflächen.

Im Naturpark arbeiten wir mit dem LFV NNN eng zusammen, Steinkauz-Niströhren wurden in Buchholz ausgebracht, eine Masterarbeit zum Thema Wolfsichere Zäunung betreut, Obstschnittseminare belegt und Fachveranstaltungen besucht.

Juli – Netzwerk Blühende Landschaft

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Blühende Landschaft konnte fortgeführt werden. In diesem Rahmen erhielten wir  Saatgut und Infomaterial.  Sponsorengelder kamen auf diese Art in unsere Region durch Aldi Süd, Hipp, Wildcorn GmbH, Sonnentracht und Greenpeace-Magazin. Für Spenden in Form von Saatgut bedanken wir uns zusätzlich bei der Wildtierstiftung Hamburg.

Blühflächenbegehungen erfolgten rund um Buchholz.

August – Aufbau eines Insektenhotels

Für den Aufbau eines Insektenhotels in Buchholz wurden Fördermittel über die RL Gesunde Umwelt beantragt.  Die feierliche Eröffnung des Insektenhotels erfolgte im September.

Gemeinsame Aktionen gab es beim Aufbau, bei der Bestückung und Gestaltung des Insektenhotels. Mit den Kindern der Kita Storchennest wurden “Büchsen-Nisthilfen“ gefertigt.

Zusammen mit einer Studentin der HNE wurde ein Naturlehrpfad entlang der Blühflächen und anderen Landschaftselementen konzipiert. Abstimmungen erfolgten u.a. in einer Einwohnerversammlung.

September – Preisverleihung

Im September veranstalteten wir einen Workshop in Reetz sowie  eine Blühflächenbefahrung zusammen mit der HVHS Seddin für Kommunen.

Der Verein wurde für den Nachbarschaftspreis nominiert, erhielt im September durch Minister Vogelsänger in feierlicher Übergabe den Naturschutzpreises 2018  des Landes Brandenburg sowie den 2. Platz des Agenda 21 Nachhaltigkeitspreises des Landkreises Potsdam- Mittelmark.

Eine Einladung erreichte uns zum Ehrenamtsempfang des Landes Brandenburg im Dezember in die Staatskanzlei.

Oktober – Herbstaussaat

Nach dem Dürresommer gingen wir zur „Herbstaussaat“ über. Saatguthersteller richten sich darauf ein. Leider regnet es auch im Herbst nicht–.

Kerstin Pahl

Vorsitzende Verein Blühstreifen Beelitz e.V.

Blühst schriftzug rechts

Blühst schriftzug rechts




Danke für die Zusammenarbeit in 2018

Und Dank für die Spenden, die unser Konto erreicht haben.

Wir bitten alle diejenigen Spender, die eine Spendenbescheinigung benötigen, uns möglichst noch in diesem Jahr ihre Postadresse zu mailen, damit wir die Spendenbescheinigung versenden können.

Auch freuen wir uns über Spenden auf unser Konto:

DE21 1009 0000 3364 8430 37

bei der Berliner Volksbank.

Kontoinhaber Blühstreifen Beelitz e.V.

Wir wünschen allen Mitstreitern ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr mit guter Zusammenarbeit im Bemühen für eine bessere Umwelt.

Weiter gutes Vernetzen!




Naturschutzpreis 2018 des Landes Brandenburg an Bluehstreifen-Beelitz e.V.

Übergabe des Naturschutzpreises des Landes Brandenburg am 11.9.2018

Ein kleines Partyzelt, Büfett mit Kuchen und leckeren Häppchen, kalte und warme Getränke, Stehtische mit weißen Hutzen, das Ganze auf einem staubigen Weg neben einem abgeernteten Maisfeld und einem riesigen Insektenhotel mitten in der Agarlandschaft unweit Buchholz bei Beelitz. Etwa 30 Personen haben sich eingefunden, um unserem Verein die Ehre zu erweisen.

Ladatio durch Dr. Schmidt-Ruhe Naturschutzfonds

Laudatio durch Dr. Schmidt-Ruhe Naturschutzfonds

Herr Dr. Bernhard Schmidt-Ruhe vom Naturschutzfonds des Landes Brandenburg hält die Laudatio, bevor Herr Minister Vogelsänger die Urkunde, den Scheck und die Skulptur überreicht.

Die Partner der ersten Stunde und etliche Mitstreiter über die ersten zwei Jahre des Vereins würdigen die Arbeit und klatschen Beifall. Mit dabei die Leiterin des Naturparkes Nuthe-Nieplitz, Kordula Isermann, Jürgen Frenzel von Landgut Hennickendorf GmbH, Carszen Wunderlich, von Buschmann&Winkelmann, BUND-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Carsten Preuss, Landtagsabgeordneter Günter Baaske (SPD), der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Beelitz, Torsten Zado, die Fachdienstleiterin des Landkreises Potsdam-Mittelmark Dr. Dorothee Ortner sowie der Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL), Jörg Vogelsänger. Auch Vertreter der stiftenden Bank, Vertreter des Landesbauernverbandes, der Ortsbeirat von Buchholz, sowie Dorfbewohner, örtliche Jagdpächter und Vereinsmitglieder ehrten den Verein mit ihrer Anwesenheit. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und der Hoffnung Ausdruck verleihen auch in der Zukunft weitere Unterstützung durch die Vereinspartner zu erfahren, wie ich das in meiner Dankesrede ausgerückt habe.

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an den Fotografen Enrico Röhner, der sein professionelles Knowhow zur Verfügung gestellt hat.

Berichte über die Auszeichnung fanden wir unter Anderem in:

Den Potsdamer Neusten Nachrichten, der Seite des Naturschutzfonds, den Beelitzer Nachrichten, den Veröffentlichungen des MLUL, dem Verein Waldkleeblatt, dem Blog von Carsten Preuss Linksfraktion Brandenburg

Eine Verschiebung des ursprünglich geplanten Termins war durch den katastrophalen Waldbrand bei Fichtenwalde nötig geworden.

Für den Vereinsvorstand

Lutz Pahl

Fotostrecke von Enrico Röhner:




greenpeace magazin schreibt über Blühstreifen Beelitz

Es blüht so bunt im Spargelland

Mit freundlicher Genehmigung aus dem greenpeace magazin 5/18

(https://www.greenpeace-magazin.de/magazin/artenvielfalt-518)

In Monokulturen finden Bienen und andere Bestäuber nicht genügend Nahrung. Umso wichtiger sind Blumenfelder, deren Vielfalt den ganzen Sommer über gedeiht – auch dank der Abonnenten des Greenpeace Magazins.

Text Andrea Hösch   Fotos Enver Hirsch

Bislang reihten sich im Frühjahr in der Gegend um Beelitz in Brandenburg kilometerweit mit Folien bedeckte Spargelfelder aneinander. Doch seit vergangenem Jahr verändert sich das Bild:

Rings um die Kleinstadt gedeihen mehr und mehr Blumenfelder.

Treibende Kräfte des Wandels sind die Wildpflanzenexpertin Kerstin Pahl und ihr Mann Lutz. Um Hummeln, Bienen & Co. zu retten, haben sie den Verein „Blühstreifen Beelitz“ ins Leben gerufen. Seither gehen sie auf Bewohner und Landwirte zu, sprechen mit ihnen über das Artensterben und versuchen die Menschen zu überzeugen, im Garten oder auf einem Teil der Anbauflächen Oasen für die bedrohten Bestäuber anzulegen. Und das gelingt ihnen. „Im vergangenen Jahr haben wir mit dreizehn Hektar in der Region angefangen, jetzt sind es schon dreißig“, erzählt Kerstin Pahl.

Die Pahls kooperieren mit dem bundesweiten Netzwerk Blühende Landschaft (NLB), das seit 2016 „Blühpaten“ sucht, die Saatgut für die Bienenweiden finanzieren. Dazu gehören zum Beispiel auch die Neuabonnenten des Greenpeace Magazins: Pro Abo-Prämie sprießen Kultur- und Wildpflanzen auf zwanzig Quadratmetern. Insgesamt verwandeln die neuen Leser in diesem Jahr eine 1,5 Hektar große Fläche in eine Blumenoase. Das Feld liegt zwischen den Beelitzer Ortsteilen Elsholz und Schönefeld und gehört einem Milchbauern.

Wer in diesen Wochen an Feldführungen (bluehstreifen-beelitz.de) teilnimmt, erlebt, dass gerade die blau blühende Kornblume den Ton angibt. Später im Sommer zaubern Lein und Malven rote Farbtupfer ins Feld. Einzig die lange Trockenheit macht der ehrenamtlich arbeitenden Naturschutzexpertin Sorgen, denn in der Gegend hat es seit Wochen nicht geregnet. „Vielleicht müssen wir über eine Aussaat im Herbst nachdenken“, sagt die 55­Jährige.

Voller Zuversicht ist dagegen Michael Slaby. Der Vorsitzende des Netzwerks Blühende Landschaft sieht es als Mut machendes Zeichen, dass die Blumenfelder dank der Blühpaten immer mehr werden. „Inzwischen sind wir Quadratmetermillionäre“, sagt er. In ganz Deutschland gedeihen ein- und zweijährige Blühpflanzen auf mehr als hundert Hektar, einer Fläche so groß wie das Gelände des neuen Berliner Flughafens.

Diesen Erfolg ermöglichen auch mehrere Unternehmen aus der Lebensmittel- und Einzelhandelsbranche. „Wenn wir es schaffen, dass das Engagement der betrieblichen Nachhaltigkeitsabteilungen auch bei den Einkaufsleitern der Firmen ankommt“, sagt Slaby, „dann haben wir richtig viel erreicht.“

Während Kerstin Pahl schon auf die im nächsten Jahr blühenden Wildpflanzen gespannt ist, plant Slaby eine weitere Offensive: Er will Landwirte überzeugen, das Problem bei der Wurzel zu packen. Sie sollen rings um und mitten durch ihre Getreide- oder Maisfelder „Nützlingsstreifen“ anlegen. Die dort siedelnden Insekten könnten Schädlinge direkt vertilgen, so ließe sich der Pestizideinsatz reduzieren. Einige Landwirte haben schon zugesagt

Machen Sie mit!

Werden Sie Blühpate und verschenken Sie ein Abo des Greenpeace Magazins. Wählen Sie die Prämie:„20 m² Blumenfeld für Bienen“. greenpeace-magazin.de/blumenfeld

Alternativ können Sie als Neuabonnent auch das Projekt „Meine 6 m² minenfreies Bosnien“ unterstützen.

Dank des Engagements unserer Leserinnen und Leser haben wir in den vergangenen 16 Jahren mehr als 237.000 Euro für unsere Minenräumaktion in Bosnien gesammelt.

Wählen Sie hier die Prämie „Meine 6 m² minenfreies Bosnien“
greenpeace-magazin.de/minenraeumen

Text Andrea Hösch   Fotos Enver Hirsch

Den Originalartikel kann man hier downloaden




Eröffnung des Insektenhotels in Buchholz

Eröffnung des Insektenhotels in Buchholz

Gefördert durch die Förderprogramme Aktion gesunde Umwelt des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg – Projekt GU 18002.

Download der Einladung als *.pdf

Download der Einladung als *.jpg

Wir freuen uns auf Dich!




Brandenburger Naturschutzpreis an den Blühstreifen Beelitz e.V.

Achtung neuer Termin: Dienstag 11.09.2018 um 16 Uhr

Neuer Ort: 14547 Beelitz OT Buchholz Kietzstrasse am Insektenhotel

23.07.2018 Blühende Landschaften: Vogelsänger überreicht Landes-Naturschutzpreis an Blühstreifen Beelitz e.V

Termin: Freitag, 27. Juli 2018
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Projektfläche Ortseingang Buchholz
14547 Beelitz (siehe Lageplan)

Beelitz – Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am Dienstag, 11,9,2018 um 16 Uhr den Brandenburger Naturschutzpreis an den Blühstreifen Beelitz e.V. überreichen. Im Anschluss an die Preisverleihung wird es bunt und praktisch:  Auf den blühenden Projektflächen vor Ort informieren die Vereinsvorsitzenden über ihr ehrenamtliches Engagement gegen den Insektenschwund.

Seit zwei Jahren engagiert sich der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. für bessere Bedingungen für Pflanzen und Tiere in Brandenburg. Im Fokus steht dabei die Anlage von Blühflächen in der intensiv landwirtschaftlich genutzten Beelitzer Spargel-Region, mitten im Naturpark Nuthe-Nieplitz.

Bereits neun größere Spargelbetriebe vereinbarten eine Zusammenarbeit mit dem Verein und stellen für das Projekt unentgeltlich Flächen zur Verfügung. Auch zahlreiche Privatpersonen konnten gewonnen werden, sich für die Artenvielfalt in der Region einzusetzen. So gibt es immer mehr Garten- und Grundstücksbesitzer, die ihre Flächen blütenreicher und insektenfreundlicher gestalten wollen.

Seit 1998 zeichnet die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg richtungsweisende Leistungen im Bereich des aktiven, praktischen Naturschutzes, der nachhaltigen Landnutzung oder auch in der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung aus. Darüber hinaus können auch wissenschaftliche, planerische oder wirtschaftliche Leistungen mit dem Preis geehrt werden.

https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.332670.de

Anlage-PM-23-07-2018

Anlage-PM-23-07-2018




Nun brauchen wir eure Hilfe / Nachbarschaftspreis 2018

 

Hallo liebe Freunde und Unterstützer gegen das Insektensterben,

unser Projekt „Gemeinsam Artenvielfalt erhalten-Wir tun etwas für Bienen und Schmetterlinge“ wurde aus über 1.000 Einreichungen für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 nominiert. Der Preis für nachbarschaftliches Engagement wird von der nebenan.de Stiftung verliehen und ist mit über 50.000 Euro dotiert. Unser Projekt ist damit unter den Besten unseres Bundeslandes und eines von deutschlandweit 104 nominierten Projekten. Darauf sind wir stolz!

Jetzt brauchen wir deine Unterstützung! Mit der Nominierung gehen wir ab sofort ins Rennen um den Publikumspreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Lass uns gemeinsam den Publikumspreis nach Beelitz, Potsam-Mittelmark und Brandenburg holen.

Bitte stimme bis zum 22. August für uns ab unter:

www.nachbarschaftspreis.de/publikumspreis.

Und teile auch unbedingt unseren Aufruf in deinen Netzwerken.

Ende August werden die Expertenjurys der Bundesländer die 16 Landessieger auswählen; aus diesen wählt die Bundesjury drei Bundessieger aus. Mehr über den Preis erfahrt ihr hier: www.nachbarschaftspreis.de.

Also: Stimmt hier für uns ab, teilt unseren Aufruf und drückt uns die Daumen für die nächste Runde!

Der Preis dient der Öffentlichkeitsarbeit für mehr Artenvielfalt in unserem Wohnumfeld. Das Preisgeld wird für Artenschutzprojekte verwendet.

Vielen Dank für deine Unterstützung und herzliche Grüße,

für Team Blühstreifen Beelitz e.V.-Gemeinsam Artenvielfalt erhalten

Kerstin und Lutz Pahl

2018 Nachbarschaftspreis Plakette Gartenzaun

2018 Nachbarschaftspreis Plakette Gartenzaun

2018 Nachbarschaftspreis Plakette

2018 Nachbarschaftspreis Plakette




Spargelfest auch im Sichenholz in Beelitz

Die erste private Blühfläche in Beelitz geht ins zweite Jahr und feiert mit beim Spargelfest. Guido und Christine haben den Garten in ein Kunstwerk verwandelt. Skulpturen stehen neben historischen Traktoren, kunstvoll genähte Patchwork-Decken hängen zwischen den Bäumen der Streuobstwiese, Baumstümpfe und Gartenliegen laden zum Verweilen und Entspannen ein.

20180603 Smoothies P1120898

20180603 Smoothies P1120898

Entspannung und Genüsse versprechen auch die Smoothies und Pestos aus Wildkräutern und lokalen Zutaten. Wildkräuter und Wildblumen wachsen auch im Überfluss auf den Blühwiesen im Garten. Auf Schildchen kann man nachlesen, welche Wildblumen man da vor sich hat. Schafgarbe, Ackerkratzdiestel, Wilde Möhre, Lichtnelke, Rotklee, Wiesen-Flockenblume, Gelbklee, Phacelia, Klatschmohn und viele andere, die man schon einmal gehört hatte und schon lange mal sehen wollte.

20180603 Kunstwerke P1120888

20180603 Kunstwerke P1120888

Die Zinnows erklären einem die Zusammensetzung und die Bedeutung für die heimische Insektenwelt, die so bedroht ist. Auf großen Tafeln kann man sich über die Auswirkungen, von verschiedenen Möglichkeiteneinen Garten zu bewirtschaften, auf die Lebensbedingungen von Wildbienen informieren. Es wird klar: jeder kann etwas tun, um das Insektensterben aufzuhalten.

Danke, liebe Christine und lieber Guido, für dieses Kleinod der Ruhe an der Clara-Zetkin-Straße.

Derweil zieht durch die Stadt der große Umzug, an dem der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. zusammen mit dem gemeinnützigen Dorfverein Buchholz Zauche e.V. Hand in Hand Bienen und Blüten präsentiert und so aufmerksam macht, mit wie wenig Mitteln sich jeder gegen das Insektensterben einsetzen kann.

 

Traktor mit dem Wagen zum Umzug

Traktor mit dem Wagen zum Umzug

20180603Patchworkgruppe Beelitz_154509

20180603Patchworkgruppe Beelitz_154509




Jahresveranstaltung 2018 Was bringen Blühflächen

Jahresveranstaltung:

„Aktiv gegen das Insektensterben – was bringen Blühflächen?“

mit Besichtigung von Flächen in der Modellregion Beelitzer Sander

am 30.06.2018, um 10 Uhr

Dorfgemeinschaftshaus, Dorfplatz 5, 14547 Beelitz OT Wittbrietzen

Jahresveranstaltung 2018 Was bringen Blühflächen Rückseite

Jahresveranstaltung 2018 Was bringen Blühflächen Rückseite

Download der Einladung als *.pdf  hier: Download der Einladung zum 30.06.2018

Um Anmeldung wird gebeten:




Antenne Brandenburg berichtet über Blühstreifen Beelitz e.V.

Zur besten Sendezeit um 16:12 Uhr hat der rbb am Donnerstag, 17.05.2018 auf seiner Welle Antenne Brandenburg über den Verein Blühstreifen Beelitz e.V. berichtet, nachdem der Spargelverein Beelitz e.V. eine Kooperationsvereinbarung über die Anlage von Blühstreifen abgeschlossen hat.

Hier ist der Beitrag über die Mediathek des rbb nachzuhören.

Download des Beitrags von Claudia Stern ist hier möglich.




Und sie fliegt doch von Dave Goulson

Dieses Buch macht süchtig!

Wer bis jetzt kein Interesse an Blühflächen hatte, um den ist es nach der Lektüre geschehen.

Mein Geburtstagsgeschenk lag einige Wochen auf dem Nachttisch, verborgen unter einigen anderen. Dann kam im Flugzeug die Gelegenheit und um mich war es geschehen.

Ich konnte nicht mehr aufhören zu Lesen.

Dave Goulson ist Wissenschaftler aus GB. Ein Spezialist und doch er versteht seine Leidenschaft für Hummeln und sein Wissen so zu verpacken, dass ein engagierter Laie wie ich, jedes Wort versteht und aufsaugt. Mit fundierten Informationen, Humor und Witz gespickt, lässt das Buch die Welt der Hummeln verstehen. Eine wundersame Welt, voller unglaublicher Zusammenhänge, die einmal mehr Staunen über die komplizierte, großartige Schöpfung hervorruft und den Leser in Demut verfallen läßt. Goulson nimmt einen mit in sein Leben und seine Gedankenwelt, dabei steckt er den Leser an mit seinem Forscherdrang und seiner Liebe zur Hummel und der gesamten Natur. In 17 Kapiteln auf 320 Seiten schlägt der Autor einen erschöpfenden Bogen von seiner eigenen Geschichte und Leidenschaft zu den möglichen Ursachen des katastrophalen Hummel- und Insektensterbens.

Höchst empfehlenswert!

ISBN 978-3-446-44039-5  Hanser Literaturverlag 19,90€

 

2017 Dunkle Erdhummel

2017 Dunkle Erdhummel auf unserer Blühfläche

 




Frühling für die Blühwiese

Frühling auf der Blühwiese…….

…….Was ist jetzt zu tun.

Pflege der Flächen aus dem letzten Jahr:

Diese Stängel aus dem letzten Jahr können Ende April endlich abgeschnitten werden, denn die „Bewohner“ fliegen dann hoffentlich schon.

Das gleiche gilt für ausgewachsene Brachen und auch für die Blühflächen des letzten Jahres.

Einjährige Blühmischungen grubbern, mehrjährige Mischungen in 20cm Höhe mähen und abräumen, wo das nicht möglich ist mulchen. Dabei das Mähwerk so hoch einstellen, dass die schon ausgetriebenen Pflanzenrosetten nicht beschädigt werden. Kleine Flächen lassen sich gut mit der Motorsense bearbeiten. Danach das Mähgut abräumen. Auf keinen Fall düngen!

Neuanlegen von Blühflächen:

Bei der Neuansaat kann man sehr viel beeinflussen. Gute Vorbereitung stellt den Erfolg sicher.

Flächen „schwarz“ machen, das bedeutet nach Möglichkeit im Garten umgraben, größere Flächen grubbern oder fräsen. Wo das nicht möglich ist, vertikutieren, Quecken Calamagrostis, Diestel oder Melde ausbuddeln. Zum Aussähen einer neuen Blühmischung, nach Möglichkeit gebietsheimisches Saatgut verwenden. Dabei 10 – 20 g/m² verwenden und nur oberflächlich ausstreuen und antreten, denn die meisten Wildblumensamen sind Lichtkeimer. Anfangs feucht halten. Wichtig ist, dass die Mischung Blüten vom frühen Frühling bis in den Spätherbst enthalten, damit die Bienen und Schmetterlinge nicht hungrig in den Winter gehen müssen.

Wilde Ecken im Garten einplanen.

20170729-Rasenfläche-teilgemäht-

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Teile seiner Rasenflächen einfach mal nicht mehr mähen. Dadurch setzen sich auch Wildkräuter durch, die schön aussehen, gut im Salat schmecken, Wildbienen anlocken und für deren Erhalt sorgen. Sandige Abschnitte, Benjeshecken, Totholz- und Steinhaufen anlegen, die als Behausungsflächen für Wildbienen, so auch Hummeln, dienen. Auch Reisighaufen locken Kleinwild, wie Igel und Erdkröten an, die Schädlinge dezimieren.

Eine umfassende Handlungsanweisung des Landes Sachsen Anhalt können Sie hier downloaden.

Sehr schön sieht im Garten auch ein Insektenhotel aus. Jetzt ist die richtige Zeit eines zu bauen. Ihre Kinder werden sie mit hohem Interesse und Forscherdrang belohnen. Im Fachhandel kann man Beobachtungsbrutröhrchen erwerben, in denen man den Werdegang der Wildbiene studieren kann. Wer es ganz genau wissen will, findet hier den Leitfaden für Wildbienennisthilfen von Ariane Hofmann vom Hortus Terrigenus in Kleinbeuthen, der keine Fragen offen lässt.

Das muss auch nicht so perfekt aussehen, wie dieses hier in Klaistow.

20180212-Insektenhotel-Klaistow-

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An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Schirmherrn unseres Vereins Herrn Bürgermeister Knuth und seinem Vertreter Herrn Zadow herzlich für die gute Zusammenarbeit und großzügige Unterstützung durch die Stadt Beelitz bedanken. So viel Aufgeschlossenheit für unser Anliegen halten wir nicht für selbstverständlich. Für die neue Amtsperiode wünschen wir weiter ein so gutes „Händchen“ für die Führung der Stadt Beelitz.

Wir suchen weiterhin Landwirte für die Zusammenarbeit, um dem Insektensterben entgegen zu wirken. Jeder Garten- oder Balkonbesitzer kann mit kleinen Schritten zur Gesundung unserer Natur beitragen. Auch die kommunalen Flächen könnten sich in Augenweiden mit Blüten vom Frühling bis Herbst verwandeln.




Jahresrückblick 2017

Blühstreifen Beelitz e.V.: Das erste Jahr, Zusammenfassung

 

Das Jahr ist fast vergangen, 2017 neigt sich dem Ende entgegen und in wenigen Tagen erwarten wir 2018!

Ein neues Jahr, neue 365 Tage erwarten uns, die gefüllt werden wollen mit Aktivitäten, Ideen und Ergebnissen.

Wie bei jedem Jahresrückblick, nehmen auch wir uns Zeit zurück zu blicken, inne zu halten, uns über Erreichtes zu freuen und dankbar zu sein für all die wichtigen Begegnungen mit Menschen, die wir in dieser Zeit kennengelernt haben. Menschen, die uns unterstützt und uns Mut gemacht haben, mit angepackt und ganz konkret geholfen haben, Landwirte, die sich von unseren Ideen anstecken ließen und auf ihren Flächen Dinge verändert haben, Fachleute aus Politik, Kommunen, Landwirtschaft und Naturschutz, die mit uns in einen regen Austausch gegangen sind, Vereine und Stiftungen, Netzwerke und Einzelpersonen-, die durch Spenden und gemeinsame Aktionen mit dabei waren und unsere Nachbarn, die uns zeigen, dass ein Umdenken möglich ist.

Ihnen allen danken wir herzlich für dieses erste Jahr und wünschen uns allen ein ergebnisreiches bienen- und insektenfreundliches Neues Jahr!

Mit 7 Gleichgesinnten haben wir im Juni den Verein „Blühstreifen Beelitz e.V.“ gegründet. Unterdessen ist der Verein ins Vereinsregister eingetragen und die Gemeinnützigkeit ist erlangt.

Die Internetseite www.bluehstreifen-beelitz.de ist eingerichtet und wird regelmäßig und umfassend betreut. Presseartikel erfolgten in der MAZ und in den Beelitzer Nachrichten sowie Blickpunkt und Wochenspiegel. Der Facebookauftritt wird ebenfalls regelmäßig betreut.

Die von uns betreuten Flächen sind auf der Internetseite umfassend beschrieben und verortet.

Unsere Ziele: mehrjährige Flächenverfügbarkeit, ausreichend große Flächen, überwiegend Wildpflanzeneinsatz, keine Pflanzenschutzmittel oder Dünger, gebietsheimisches Saatgut, Stängel über den Winter stehen lassen (als Winterquartier), Blüten von Mai bis Oktober/November, Brachen schützen, nur im Ausnahmefall umbrechen und neu ansäen konnten auf über 13 ha umgesetzt werden.

Flyer und Plakate wurden zusammen mit der Werbeagentur Camilla Hoffmann erstellt. 100 Plaketten für den Gartenzaun „Wir tun etwas für Bienen& Schmetterlinge“ aus Alu-Dibond wurden konzipiert und angefertigt. Diese werden an Menschen vergeben, die mindestens 10 qm Blühwiesen neu angelegt haben. Eine Prämierung erfolgt, wenn alle Plaketten verteilt sind.

Der Verein präsentierte sich mit einem Stand auf Festen und anderen gesellschaftlichen Anlässen.

Die Abstimmung zum Standort einer Auswilderungsvoliere in Buchholz im Steinkauz-Projekt des Landschafts-Fördervereins NNN ist abgeschlossen. Seit Anfang September steht die Voliere. Die Betreuung erfolgt durch Vereinsmitglieder.

Im 1. Jahr wurden 6 Flächen als Blühflächen eingesät. Die Zusammenarbeit erfolgte mit der Agrar KG Wittbrietzen und dem Spargelhof Klaistow Buschmann Winkelmann GmbH. Alle Flächen wurden mit Feldschildern versehen. Das waren ca.12 ha Blühflächen. Eine weitere private Fläche (0,6 ha) sowie 2 Flächen des Gut Schmerwitz und zahlreiche Kleinflächen (ca.10) sind ebenfalls mit Blühmischungen eingesät worden, die der Verein zur Verfügung gestellt hat.

1 Fläche ca. 1 ha Grünland wurde aus der regelmäßigen Maht herausgenommen und blühte somit bis zum Herbst.

Mit 8 weiteren Spargelbauern der Region wurde im Rahmen der Landpartie erstmals gesprochen. Der Spargelverein ist über unseren Verein ebenfalls informiert. Der Spargelhof Elsholz beteiligte sich mit 2 Flächen am Aufruf des Landesbauernverbands und säte ebenfalls Blühmischungen ein. Mit allen Betrieben muss erneut gesprochen werden. Ziel ist es, im Jahr 2018 weitere Betriebe zu begeistern, die Blühflächen schaffen.

Der Verein arbeitete mit dem Netzwerk Blühende Landschaft im Projekt BienenBlütenReich zusammen. Auf 2,5 ha Fläche wurden 4 unterschiedliche Blühmischungen nebeneinander ausgebracht. 2017 wurden 3 Rundgänge zu dieser Blühfläche angeboten (Juni – August) und zusammen mit dem Netzwerk Blühende Landschaft beworben. Das Angebot erschien auch im Naturparkkalender.

Herr Bürgermeister Knuth ist Schirmherr des Vereins und hat für die Stadt Beelitz ebenfalls Interesse bekundet. Mit Herrn Knuth erfolgten bereits 5 Gespräche. Hier müssen noch konkrete Flächen gefunden werden. Eine Abstimmung erfolgte mit Herrn Steinland zum LAGA-Antrag für Beelitz. Über eine Zusammenarbeit wird beraten. (Juli) Zwischenzeitlich hat Beelitz den Zuschlag für die LAGA 2022 erhalten.

Der Verein unterstützt die Masterarbeit von Matthias Werner zum Thema „Vergleich von Pflegemöglichkeiten für wolfssichere Zäune“ in Zusammenarbeit mit der Agrar KG Wittbrietzen und dem Naturpark Nuthe-Nieplitz und betreute den Wolfszaun auch praktisch.

Herr Steinland hat einen Förderantrag für „Nachhaltigkeit im Spargelbau Beelitz“ gestellt. Hierzu erfolgte eine Abstimmung. Der Verein hat sein Interesse bekundet, Kooperationspartner zu werden.

Am 3.9.2017 erfolgte ein großer Öffentlichkeits- und Netzwerktermin zusammen mit dem Projekt BienenBlütenReich und dem Netzwerk Blühende Landschaft, die „Ergebnispräsentation der Blühwiesen aus dem 1. Jahr“. Es wurden alle Projektpartner eingeladen. An 5 Stationen wurden die Erfahrungen über die Anlage der Blühwiesen, Flächenvorbereitung, Ansaat, Pflege, unterschiedliche Mischungen, Steinkauz, Benjeshecke, Winterquartiere für Insekten, gebietsheimisches Saatgut/Samen gesprochen.

Angebote zur Bestimmung von Insekten und Pflanzen erfolgten ebenfalls an den 5 Stationen. Abgerundet wurde das Ganze durch ein Catering des Spargelhofs Klaistow.

Im Herbst erfolgte ein Monitoring für die Flächen mittels Werkvertrag durch den Naturpark. Regelmäßige Arbeitstreffen erfolgen mit dem Naturpark.

3 Obstbäume, die vom NP NN gesponsert wurden, sind in Buchholz gepflanzt.

Und auch für 2018 gibt es bereits Pläne und Ergebnisse:

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Blühende Landschaft“ erhalten wir Unterstützung für 7 ha Blühflächen. Zu diesen Flächen wird es wieder „Blühflächenrundgänge“ geben.

Der Spargelhof Buschmann Winkelmann hat eine weitere Fläche zugesagt. Die Fläche befindet sich am Ortseingang von Buchholz und ist 6 ha groß. Unser Ziel ist es, weiterhin Feldraine als Rückzugsräume für Insekten zu belassen.

Ein Schwerpunkt wird im nächsten Jahr darin bestehen, auch Winterquartiere für Insekten zu schaffen. Neben Nahrungsflächen sind Überwinterungsplätze genauso notwendig, zumal viele Insekten nur geringe Distanzen zurücklegen können. Gezeigt werden sollen verschiedene Fortpflanzungsstrategien und Möglichkeiten der Unterstützung durch den Menschen.

Auch die Agrar KG Wittbrietzen wird sich mit weiteren ca. 3 ha beteiligen.

Am 12. April werden wir zur Spargelsaisoneröffnung in Schlunkendorf unsere Ziele vorstellen.

Mit Herrn Jürgen Jacobs gibt es konkrete Pläne der Zusammenarbeit.

Im Januar ist eine Betriebsbesichtigung bei Nagola Re in der Lausitz geplant. 2 Landwirte und Vertreter des Vereins werden über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Saatgutgewinnung und Vermehrung von Wildpflanzen in der Modelregion Buchholz/Wittbrietzen  beraten.

Weitere größere private Flächen werden 2018 dazu kommen. 2,6 ha in Buchholz, 3,5 ha in Zülichendorf und 400 qm in Beelitz.

2018 wollen wir uns auch mit dem Thema „Zukauf von Bestäubern im Gartenbau“ beschäftigen. Dazu soll auf einer Beispielfläche Grundlagenforschung betrieben werden. Das Ziel muss es sein, heimischen Bestäubern ganzjährigen Lebensraum zu bieten.

Dezember 2017

Kerstin Pahl (Erste Vorsitzende)




Blühflächenrundgang 3.Septenber 2017

(Beitragsfoto:   www.enrico.roehner.eu)

Blühflächen der Modellregion „Buchholz-Wittbrietzen“

Projektpartner am Mikrophon Foto-www.enrico.roehner.eu 08

Projektpartner am Mikrophon Foto: www.enrico.roehner.eu 08

Sonntag, 3.9.2017, ca. 150 Interessierte sind der Einladung des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V. und des Netzwerkes Blühende Landschaft nach Buchholz gefolgt.

Mit dabei waren die Partner des Blühflächenprojektes: die Stadt Beelitz, die Agrar KG Wittbrietzen, die Agrargesellschaft Buchholz mbH, Buschmann & Winkelmann GmbH Spargelhof Klaistow, das Netzwerk Blühende Landschaft , der Naturpark Nuthe-Nieplitz sowie der gemeinnützige Dorfverein Buchholz/Zauche e.V.

Stv.Bürgermeister Zado Foto: www.enrico.roehner.eu

Stv.Bürgermeister Zado Foto: www.enrico.roehner.eu 12

Bei schönstem Sonnenwetter würdigte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Beelitz Torsten Zado die Arbeit des Vereins, die Kreistagsabgeordnete Dr. Elke Seidel verkündete nicht nur, dass der Verein Preisträger des Agenda 21 Wettbewerbs ist, sondern appellierte an das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit einem „Federstrich“ das Wassergesetz zu ändern, um Gewässerstreifen zu Blühstreifen zu machen. Die Leiterin des Naturparkes Nuthe-Nieplitz, Kordula Isermann stellte fest, dass man in größerem Maßstab Blühflächen nur mit Förderungen erreichen kann, wie es die in anderen Bundesländern längst gibt. Carsten Wunderlich von der Agrargesellschaft Buchholz mbH erklärte, dass der Landwirt für Blühflächen Saatgut, Mitarbeiter und Maschinen einsetzen muss, aber keinen müden Cent dabei verdienen kann, gleichwohl habe sein Konsortium neben den dem Verein zur Verfügung gestellten Flächen insgesamt 50 ha Blühstreifen angelegt. Jürgen Frenzel von der Agrar KG Wittbrietzen bedauerte, dass sich die Flächen, die er in das Projekt eingebracht hat nicht so entwickelt haben, wir er sich das erhofft hatte und kündigte weitere Flächen für den Verein an, sowie ein Projekt zur Gewinnung von Wildblumensaatgut. Er arbeitet auch zusammen mit dem Verein und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde HNE an einer Studie zur Freihaltung von Wolfsschutzzäunen. Der Vorsitzende des gemeinnützigen Dorfvereins Buchholz/Zauche René Wischnat würdigte das Engagement des Vereins und stellte fest, dass über Blühstreifen nun mit einander geredet wird und nun jeder, ob positiv oder negativ sensibilisiert ist für das Insektensterben, gegen das ein Jeder etwas tun kann.

Barbara Stark vom Netzwerk Blühende Landschaft Foto: www.enrico.roehner.eu

Barbara Stark vom Netzwerk Blühende Landschaft Foto: www.enrico.roehner.eu

In einem Vortrag erklärte Barbara Stark vom Netzwerk Blühende Landschaft die Zusammenhänge von Insektensterben und Umweltbedingungen und appellierte an die Landwirte und Gartenbesitzer mit einfachen Mitteln ihren Beitrag zu besseren Lebensbedingungen für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und Co zu leisten.

Ulrich Böhm vom Landesbauernverband erklärte die komplizierte Gesetzeslage, die das Wirtschaften für Landwirtschaftsbetriebe überaus kompliziert macht.

Spaziergang zur Bluehflaeche Foto: L.Pahl

Spaziergang zur Bluehflaeche Foto: L.Pahl

An der Blühfläche, zu der eine kleiner Spaziergang führte, wurden an 5 Stationen weitere Informationen gegeben, wobei keine Frage unbeantwortet blieb.

  1. Steinkauz-Projekt in Buchholz und Tipps zum Anlegen einer Benjeshecke. Peter Koch vom Landschaftsförderverein-Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.
  2. Insektenfreundlicher Garten und Wildbienen-Hotels. Ariane Hofman von Hortus Terrigenus in Kleinbeuthen
  3. Flächenauswahl, -Vorbereitung, Aussaattips, Blühmischungen. Barbara Stark, Botschafterin des Netzwerks Blühende Landschaft.
  4. Gebietsheimisches Saatgut. Christina Grätz Inhaberin der Firma NagolaRe GmbH
  5. Pflanzenbestimmung, Essbare Wildkräuter, Vorstellung der 4 verwendeten Blühmischungen. Kerstin Pahl.

Besonderer Dank gilt dem Sponsor der Veranstaltung Herrn Winkelmann vom Spargelhof Klaistow, sowie Herrn Dietmar Rügen, der seinen Vierseithof für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt und hergerichtet hat.

Freundlicherweise wurden Fotos zur Verfügung gestellt von:  www.enrico.roehner.eu

und Carsten Preuss

 

Lutz Pahl

 

Mit freundlicher Genehmigung der MAZ und des Autors Jens Steglich:

Artikel in der MAZ vom 4.9.2017

Hier kann der Artikel in Faksimilie heruntergeladen werden.