Ansaat- und Pflegeanleitung Saatgutmischung Blühende Landschaft

Ansaatanleitung Saatgutmischung „Blühende Landschaft Ost“ von Rieger-Hofmann GmbH  hier

Zusammensetzung Saatgutmischung zum Beispiel:  „Blühende Landschaft Ost“ von Rieger-Hofmann GmbH hier Zusammensetzung

Es gibt weitere verwendbare Mischungen von gebietsheimischem Saatgut bei:

Rieger & Hoffmann https://www.rieger-hofmann.de/home.html

NagolaRe    https://www.nagolare.de/regiosaatgut.htm

Saaten-Zeller  https://www.saaten-zeller.de/rel/images/Saaten-Zeller_Standardkatalog.pdf

BSV-Saaten  https://bsv-saaten.de/bluehmischungen-und-bienenweiden/mehrjaehrig-3.html

Feldsaaten Freudenberger  https://www.freudenberger.net/index.html

Und bei vielen weiteren Hersteller.




Eröffnung des Insektenhotels in Buchholz

Eröffnung des Insektenhotels in Buchholz

Gefördert durch die Förderprogramme Aktion gesunde Umwelt des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg – Projekt GU 18002.

Download der Einladung als *.pdf

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Wir freuen uns auf Dich!




Jahresveranstaltung 2018 in Wittbrietzen

Am 30.6.2018 brachte der Verein hochkarätige Fachleute zusammen, die Ihr Wissen an die interessierten Besucher weitergaben.

Nach Grußworten von Carsten Preuss (BUND- Landesvorsitzender und Landtagsabgeordneter), sowie Katrin Greiser vom Naturpark Nuthe-Nieplitz sprachen unsere landwirtlichen Partner Carsten Wunderlich (Agrar Gesellschaft Buchholz mbH und Spargelhof Klaistow- Buschmann/Winkelmann) und unser Partner der ersten Stunde Jürgen Frenzel (Landgut Hennickendorf gmbH). Sie versicherten die weitere Unterstützung des Vereins.

GartenVielfalt ArtenVielfalt

GartenVielfalt ArtenVielfalt

Frau Karin Rohr präsentierte ihre Ausstellung „Gartenvielfalt – Artenvielfalt“ und begeisterte die Zuhörer mit ihrer Passion. Etliche aus dem Auditorium bewarben sich um die Ausstellung, die die Zusammenhänge von Artenvielfalt und dem Handeln jedes einzelnen Gartenbesitzers darstellt. Die Ausstellung kann hier angeschaut werden!

Folie 1 Sandra Mann

Folie 1 Sandra Mann

Sandra Mann von der Hochschule Anhalt, Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie
& Landschaftsentwicklung
zeigte auf überaus anschauliche Weise in ihrem Vortrag: „Förderung der Biodiversität in Agrarlandschaften durch die Anlage artenreicher Blühstreifen und –flächen“ mit welchen Möglichkeiten Landwirtschaftsbetriebe durch Ausbau von Biotopen und einer Änderung des Mahdregimes viel für die Förderung von Biodiversität tun können. Die Nachbarländer Sachsen und Sachsen Anhalt sind mit ihrer Förderung und Forschung auf dem Gebiet deutlich weiter als Brandenburg, wo die Betriebe mit ihren Anstrengungen allein gelassen sind. Der gesamten Vortrag kann hier als *.pdf der Powerpoint-Folien heruntergeladen werden.

Folie 1 Michael Deussen

Folie 1 Michael Deussen

Michael Deussen vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie stellte in seinem Vortrag“ Überblick, fachliche Grundlagen, Ergebnisse, Weiterentwicklung
Blühflächenförderung – Agrarumweltmaßnahmen in Sachsen“ die Blühflächenförderung und Ergebnisse von Studien in Sachsen vor. Auch dieser Vortrag kann hier als *.pdf der Powerpoint-Folien heruntergeladen werden.

Herzlichen Dank an die Vortragenden, auch für die Erlaubnis, ihre Folien hier anbieten zu können.

DorfGemeinschaftsHaus Wittbrietzen

DorfGemeinschaftsHaus Wittbrietzen

Herzlichen Dank auch an alle Besucher und vor allem auch an die fleißigen Hände, die für das leibliche Wohl gesorgt haben mit sehr leckerer Kartoffelsuppe, belegten Brötchen sowie wunderbarem Kuchen. Vielen Dank an den Dorfladen von Wittbrietzen.

Im Anschluß an die Vorträge ging es auf einige Blühflächen, wo weitere Fachgespräche stattfanden.

Hier ein Fotoalbum der Veranstaltung:

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Und sie fliegt doch von Dave Goulson

Dieses Buch macht süchtig!

Wer bis jetzt kein Interesse an Blühflächen hatte, um den ist es nach der Lektüre geschehen.

Mein Geburtstagsgeschenk lag einige Wochen auf dem Nachttisch, verborgen unter einigen anderen. Dann kam im Flugzeug die Gelegenheit und um mich war es geschehen.

Ich konnte nicht mehr aufhören zu Lesen.

Dave Goulson ist Wissenschaftler aus GB. Ein Spezialist und doch er versteht seine Leidenschaft für Hummeln und sein Wissen so zu verpacken, dass ein engagierter Laie wie ich, jedes Wort versteht und aufsaugt. Mit fundierten Informationen, Humor und Witz gespickt, lässt das Buch die Welt der Hummeln verstehen. Eine wundersame Welt, voller unglaublicher Zusammenhänge, die einmal mehr Staunen über die komplizierte, großartige Schöpfung hervorruft und den Leser in Demut verfallen läßt. Goulson nimmt einen mit in sein Leben und seine Gedankenwelt, dabei steckt er den Leser an mit seinem Forscherdrang und seiner Liebe zur Hummel und der gesamten Natur. In 17 Kapiteln auf 320 Seiten schlägt der Autor einen erschöpfenden Bogen von seiner eigenen Geschichte und Leidenschaft zu den möglichen Ursachen des katastrophalen Hummel- und Insektensterbens.

Höchst empfehlenswert!

ISBN 978-3-446-44039-5  Hanser Literaturverlag 19,90€

 

2017 Dunkle Erdhummel

2017 Dunkle Erdhummel auf unserer Blühfläche

 




Frühling für die Blühwiese

Frühling auf der Blühwiese…….

…….Was ist jetzt zu tun.

Pflege der Flächen aus dem letzten Jahr:

Diese Stängel aus dem letzten Jahr können Ende April endlich abgeschnitten werden, denn die „Bewohner“ fliegen dann hoffentlich schon.

Das gleiche gilt für ausgewachsene Brachen und auch für die Blühflächen des letzten Jahres.

Einjährige Blühmischungen grubbern, mehrjährige Mischungen in 20cm Höhe mähen und abräumen, wo das nicht möglich ist mulchen. Dabei das Mähwerk so hoch einstellen, dass die schon ausgetriebenen Pflanzenrosetten nicht beschädigt werden. Kleine Flächen lassen sich gut mit der Motorsense bearbeiten. Danach das Mähgut abräumen. Auf keinen Fall düngen!

Neuanlegen von Blühflächen:

Bei der Neuansaat kann man sehr viel beeinflussen. Gute Vorbereitung stellt den Erfolg sicher.

Flächen „schwarz“ machen, das bedeutet nach Möglichkeit im Garten umgraben, größere Flächen grubbern oder fräsen. Wo das nicht möglich ist, vertikutieren, Quecken Calamagrostis, Diestel oder Melde ausbuddeln. Zum Aussähen einer neuen Blühmischung, nach Möglichkeit gebietsheimisches Saatgut verwenden. Dabei 10 – 20 g/m² verwenden und nur oberflächlich ausstreuen und antreten, denn die meisten Wildblumensamen sind Lichtkeimer. Anfangs feucht halten. Wichtig ist, dass die Mischung Blüten vom frühen Frühling bis in den Spätherbst enthalten, damit die Bienen und Schmetterlinge nicht hungrig in den Winter gehen müssen.

Wilde Ecken im Garten einplanen.

20170729-Rasenfläche-teilgemäht-

20170729-Rasenfläche-teilgemäht-

Teile seiner Rasenflächen einfach mal nicht mehr mähen. Dadurch setzen sich auch Wildkräuter durch, die schön aussehen, gut im Salat schmecken, Wildbienen anlocken und für deren Erhalt sorgen. Sandige Abschnitte, Benjeshecken, Totholz- und Steinhaufen anlegen, die als Behausungsflächen für Wildbienen, so auch Hummeln, dienen. Auch Reisighaufen locken Kleinwild, wie Igel und Erdkröten an, die Schädlinge dezimieren.

Eine umfassende Handlungsanweisung des Landes Sachsen Anhalt können Sie hier downloaden.

Sehr schön sieht im Garten auch ein Insektenhotel aus. Jetzt ist die richtige Zeit eines zu bauen. Ihre Kinder werden sie mit hohem Interesse und Forscherdrang belohnen. Im Fachhandel kann man Beobachtungsbrutröhrchen erwerben, in denen man den Werdegang der Wildbiene studieren kann. Wer es ganz genau wissen will, findet hier den Leitfaden für Wildbienennisthilfen von Ariane Hofmann vom Hortus Terrigenus in Kleinbeuthen, der keine Fragen offen lässt.

Das muss auch nicht so perfekt aussehen, wie dieses hier in Klaistow.

20180212-Insektenhotel-Klaistow-

20180212-Insektenhotel-Klaistow-

An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Schirmherrn unseres Vereins Herrn Bürgermeister Knuth und seinem Vertreter Herrn Zadow herzlich für die gute Zusammenarbeit und großzügige Unterstützung durch die Stadt Beelitz bedanken. So viel Aufgeschlossenheit für unser Anliegen halten wir nicht für selbstverständlich. Für die neue Amtsperiode wünschen wir weiter ein so gutes „Händchen“ für die Führung der Stadt Beelitz.

Wir suchen weiterhin Landwirte für die Zusammenarbeit, um dem Insektensterben entgegen zu wirken. Jeder Garten- oder Balkonbesitzer kann mit kleinen Schritten zur Gesundung unserer Natur beitragen. Auch die kommunalen Flächen könnten sich in Augenweiden mit Blüten vom Frühling bis Herbst verwandeln.




Koalitionsvertrag der GroKo bleibt leider unverbindlich

Ein neuer Aufbruch für Europa
Eine neue Dynamik für Deutschland
Ein neuer Zusammenhalt für unser Land

Koalitionsvertrag
zwischen
CDU, CSU und SPD

Auszug aus dem Koalitionsvertrag:

Ackerbaustrategie und Insektenschutz

Die Umsetzung der Ackerbaustrategie für u. a. umwelt- und naturverträgliche Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln werden wir gemeinsam mit der Landwirtschaft vornehmen und adäquat mit Fördermitteln für Maßnahmen zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie und insbesondere des Insektenschutzes untersetzen.
Dabei liegt uns der Schutz der Bienen besonders am Herzen. Wir legen diese Strategien bis Mitte der Legislaturperiode vor.

Die an der Pflanzenschutzmittel-Zulassung beteiligten Behörden statten wir mit zu zätzlichem Personal aus, um die Zulassungsverfahren zügig durchführen zu können.
Wir sorgen für eine bessere Transparenz der Zulassungsverfahren für Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel auf EU- und nationaler Ebene. Wir werden die Forschung verstärken, um die Bandbreite innovativer und vorhandener Pflanzenschutzmittel – auch im ökologischen Landbau – zu erweitern. Wir beziehen in diese Strategie auch den Garten- und Weinbau sowie die Forstwirtschaft mit ein. Wir werden die Ackerbaustrategie durch ein Innovationsprogramm für digital-mechanische Methoden, z. B. zur Unkrautbekämpfung und Bodenlockerung, ergänzen. Dies soll dazu beitragen den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln wirksam zu reduzieren. …..

………

Download des ganzen Wortlautes




Blühstreifen Beelitz auf dem Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung in Berlin

EXPERTENFORUM 2017

Das Thema des Expertenforums 2017 in Berlin lautete „Rettet die Wiesen – Landwirtschaft und Artenvielfalt“. Namhafte Experten beschäftigten sich mit der Frage, wie es um den Zustand der Wiesenlandschaften in Deutschland bestellt ist und welche Kriterien eine wildtierfreundliche Landwirtschaft erfüllen muss, wenn sie dem Artenverlust langfristig entgegenwirken will. Videos der Vorträge finden Sie auf dem Youtube-Kanal. der  Deutschen Wildtier Stiftung. (Quelle: Newsletter der Deutschen Wildtier Stiftung den man unten auf der Seite bestellen kann)

Reichhaltiges Infomaterial kann über die Deutsche Wildtier Stiftung bezogen werden.

Besonders hinweisen wollen wir auf die Broschüre „Praxisratgeber Wildbienen – Schützen und fördern im Kleingarten“




5 Jahresregel bei Brachland nicht mehr gültig

 

Auszug aus der Leitlinie der EU-Kommission zum Dauergrünland (veröffentlicht Ende Juli 2015):

 

3.5. Zusammenhang mit Bewirtschaftung von Brachland, das als ÖVF in Frage kommt

Wurde eine Parzelle mit Brachland gemäß den Festlegungen in Artikel 45(2) der Verordnung EU) Nr. 639/2014 als ÖVF erklärt, gelten die folgenden Festlegungen : Die Ausnahmeregelung in diesem Artikel gestattet das Klassifizieren der betreffenden Parzelle als Kulturboden, solange sie für den speziellen Zweck des Erfüllens der ÖVF-Anforderung als Brachland erklärt wird. Das bedeutet, dass nach 5 Jahren diese ÖVF-Brache Kulturboden bleibt und dennoch zum Erfüllen der ÖVF-Verpflichtung verwendet werden kann. Selbst wenn im Allgemeinen ein Landwirt mehr ÖVF als zum Erfüllen der 5 %-Forderung notwendig erklären kann, um einem Umgehen der Regeln zum Klassifizieren von Dauergrünland und gemäß Artikel 60 der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (Umgehungsklausel) zu verhindern, kann kein Landwirt Brachland lediglich zum Zweck des Erreichens des Vorteils des Verhinderns, dass das Brachland PG wird, erklären. Dies wäre ein Fall des Umgehens der Regeln im Zusammenhang mit der Bodennutzung gemäß Artikel 41(1)(h) der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013. Nach dem Ende des Zeitraums der ÖVF-Erklärung beginnt die Fünfjahres-Berechnung nicht von Null. Die Klassifizierung von Brachland vor dem ÖVF-Zeitraum, wenn der Boden als Gräser oder Brachland klassifiziert wurde, ist zu berücksichtigen. Die für den ÖVF-Verpflichtungszeitraum „eingefrorene“ Fünfjahres-Berechnung beginnt nach Ablauf erneut. Z. B. wird Boden, der vor der Verpflichtung für 2 Jahre als Brachland klassifiziert war, 3 Jahre nach dem Ende der ÖVF-Verpflichtung zu PG.

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
Ulrich Böhm
Referent für allgemeine Agrarpolitik
Landesbauernverband Brandenburg e.V.
Dorfstraße 1
14513 Teltow OT Ruhlsdorf
Tel. 03328 319132

Das bedeutet? :

Kerstin Pahl:

Landwirte aus der Region erklärten uns das so.

Eine landwirtschaftliche Fläche ist gegenwärtig eine Brache. Im Kataster ist sie als Ackerland vermerkt. Sie muss laut der EU-Verordnung nach 5 Jahren umgebrochen werden und tatsächlich 1 x als Ackerland genutzt werden. Sonst wird sie im Kataster zu Grünland und erleidet somit einen Wertverlust.

Das hatte zur Folge, dass z.B. in unserer Region so gut wie alle langjährigen Brachen bis Ende 2016 umgebrochen wurden und fast immer mit Mais bestellt wurden.

Es handelt sich allein hier in unserem Umfeld um fast 30 ha, nur 8 ha sind noch vorhanden.

Langjährige Brachen sind jedoch wichtige Lebensräume für wildlebende Pflanzen- und Tierarten der Agrarlandschaft.

Mit 5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind diese sogenannten ökologischen Vorrangflächen ohnehin selten. Sie bilden wichtige Rückzugsräume und stellen vielfach die einzigen größeren Ausgleichsräume dar. Denn Feldraine, Randstreifen an Gräben und Wegen gehen immer weiter zurück und damit die Wildkräuter und Blumen. Außerdem verdriften in diese schmalen Streifen vielfach Dünger und Pflanzenschutzmitteln.

Brachen bleiben frei davon. Hier siedeln sich sogenannte gebietsheimische Wildpflanzen an, an die Wildbienen und Schmetterlinge angepasst sind. Insekten, die im lockeren Sand bauen und unter der Erde überwintern finden hier Lebensräume.

Insektenreichtum bietet Nahrung für Vögel und weitere Arten der Feldflur.

Diese Regelung besteht in dieser Form (siehe oben) unterdessen also nicht mehr. Theoretisch können wieder langjährige Brachen entstehen.

 




Info – Flyer

Der Info – Flyer ist fertig und kann nun angeschaut werden:

Flyer Seite 1

Flyer Seite 2

Download des Flyer als *.pdf :  Hier

 




Infos in der Presse

Informationen aus der Presse:

 

Aus dem Spiegel 26/2016

Spiegel_-_Summ_herum

 

Aus der MAZ 2017:

http://t.maz-online.de/Nachrichten/Buntes/Warnung-vor-dramatischem-Insektensterben

http://t.maz-online.de/Ratgeber/Tiere/Der-Kampf-gegen-das-Bienensterben

http://t.maz-online.de/Nachrichten/Buntes/Zahl-der-Voegel-geht-dramatisch-zurueck

http://t.maz-online.de/Brandenburg/Honig-wird-auf-Glyphosat-untersucht

http://t.maz-online.de/Ratgeber/Garten/Wissenschaftler-warnen-vor-Insektensterben-in-Deutschland 

 

Aus   Die Zeit Nr 34, vom 17.08.2017:  „von Bienen und Blumen“, sowie „Auf der Spur der Insekten“

von Bienen und Blumen

Auf der Spur der Insekten

 

Infos aus dem Blog des NABU:

Zahlen, die zählen: Das Insektensterben ist real

 

 




Infos in Filmen

Hier gibt es eine Reihe von Filmen, die über das Problem aufklären:

(Hierzu auf den jeweiligen Link am Ende klicken)

Veröffentlicht am 01.05.2016 (5 Minuten)

ARD/hr – Bedrohte Bienen – Wie Umwelt und Mensch dem Nutztier zusetzen Die Honigbiene ist  unser kleinstes Nutztier. Sie produziert Honig für den menschlichen Verzehr. Vor allem aber bestäubt sie beim Sammeln von Nektar die Blüten aller Pflanzen. Doch die Bienen sind bedroht: Giftige Pflanzenschutzmittel wie Pestizide greifen das Nervensystem der Nutztiere an. Hinzu kommt die Varroa-Milbe.   5 Minuten Film defacto Bienen

 

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge rbb wissen Video ARD Mediathek  

30- Minutenfilm über das ganze Ausmaß

 

Veröffentlicht am 03.07.2015 (30 Minuten)

Das weltweite Bienensterben macht Bio-Imker Mirko aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Er sagt Monokulturen, Parasiten und Pestizidbelastung den Kampf an.  ARD Reportage NDR

Netz Natur: Die Frage der Bienen (49 Minuten)

Die Naturreportage aus der Schweiz: Bienen sind ungemein wichtig. Als Bestäuberinnen von Blüten sind sie nicht nur unentbehrliche Helferinnen des Menschen, sondern auch entscheidend für die Vielfalt der Arten in der Natur. Und sie sind in der Krise. „NETZ NATUR“ zeigt, wie es den kleinen Insekten, die Grosses leisten, heute geht und welche Auswirkungen dies für Natur und Menschen hat.    3sat SRF Doku

Doku | planet e. Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?

Beitragslänge:
28 min
Datum:
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-ausgebrummt—insektensterben-in-deutschland-100.html
(Dank an Matthias M. für den Hinweis auf diese Sendung)



Infos im Radio

 

Deutschlandfunk Kultur – Insektensterben Müssen wir bald die Pflanzen von Hand bestäuben?

Beitrag vom 25.04.2017

Thomas Schmitt im Gespräch mit Dieter Kassel:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/insektensterben-muessen-wir-bald-die-pflanzen-von-hand.1008.de.html?dram:article_id=384561

 

 

InfoRadio –

Landwirtschaft und Naturschutz

Wie sieht die Landwirtschaft in Zukunft aus? Diese Frage wird auch auf dem am Mittwoch und Donnerstag in Berlin stattfindenden Deutschen Bauerntag diskutiert. Dabei stehen dort die agrarpolitische Ausrichtung  Europas und der Parteien im Wahljahr im Mittelpunkt, Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“. Thomas Prinzler hat sich mit dem Problem der Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Naturschutz beschäftigt – denn auch das ist eine wichtige Zukunftsfrage.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wissenswerte/201706/139105.html

 

 

 




Infos zur von uns verwendeten Blühmischung

Download der Ansaatanleitung Blühende Landschaft Ost

Download der Saatgutmischung Blühende Landschaft Ost


Verwendung

Die Mischung „Blühende Landschaft“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Blühende Landschaft entwickelt. Dieses Netzwerk hat zum Ziel, die Nahrungsversorgung von Wildbienen, Honigbienen, Schmetterlingen und anderen blütenbesuchenden Insekten nachhaltig zu verbessern.Diese Insekten übernehmen eine wesentliche Funktion bei der Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und steigern und sichern die Erträge in Landwirtschaft und Gartenbau. Blütenbesuchende Insekten benötigen zur Sicherung von Fortpflanzung, Gesundheit und Ernährung Pollen und Nektar während der gesamten Insektensaison – diesem Anspruch wird diese Mischung mit einem lang anhaltenden Blühzeitraum gerecht.
Typische Anwendungsgebiete für die Mischung sind insektenfreundliche Blühstreifen in der Agrarlandschaft, mehrjährige Stilllegungen oder kleinere Bereiche im Garten.

 

Charakteristik

Mischung mit 60% Kulturpflanzen und 40% Wildarten. Die Kulturpflanzen sind vor allem im ersten Jahr prägend, später dominieren ausdauernde Wildarten. Die Mischung ist für eine Standzeit von ca. 5 Jahren konzipiert und kann zur Biogasproduktion verwendet werden. Die Wildpflanzenanteile sind gemäß ihrer natürlichen Verbreitung Nord-, Ost- und Süddeutschland zugeordnet. Die Mischung erreicht eine Höhe von 80-140 cm.

Pflege

Nicht unbedingt erforderlich. Es kann aber im Frühjahr ein Schnitt erfolgen. Für Wildbienen sind Stauden-Wintersteher eine wichtige Ressource. Ampfer- und Distelplatten müssen frühzeitig abgemäht werden.

Ansaatstärke

1 g/m² bzw. 10 kg/ha auf größeren Parzellen, 2 g/m² in Kleinflächen, z.B. im Garten.

Aussaatzeitpunkt

April bis Ende Juni

Füllstoff

zum Hochmischen auf 5 g/m², 100 kg/ha

 

 Rieger-Hofmann GmbH, In den Wildblumen 7, 74572 Raboldshausen
Tel.: 07952 / 921889-0, Fax 07952 / 921889-99
24 SN – Bluehende Landschaft ohne Carduus nutans, mehrjaehrig (Ostdeutschland)
Ansaatstärke: 10 kg / ha
%
Wildblumen 40%
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 1,00
Anthemis tinctoria Färber-Hundskamille 1,50
Anthyllis vulneraria Gewöhnlicher Wundklee 0,50
Carum carvi Wiesen-Kümmel 0,40
Centaurea cyanus Kornblume 7,00
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1,50
Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 2,00
Daucus carota Wilde Möhre 2,50
Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1,00
Leontodon autumnalis Herbst-Löwenzahn 0,20
Leucanthemum ircutianum Margerite 3,50
Malva moschata Moschus-Malve 0,50
Malva sylvestris Wilde Malve 2,00
Melilotus albus Weißer Steinklee 0,30
Melilotus officinalis Gelber Steinklee 0,30
Origanum vulgare Gewöhnlicher Dost 0,20
Papaver rhoeas Klatschmohn 2,00
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 1,50
Plantago lanceolata Spitzwegerich 2,00
Raphanus raphanistrum Hederich 1,50
Reseda luteola Färber-Resede 0,50
Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf 2,00
Silene dioica Rote Lichtnelke 1,00
Silene latifolia ssp. alba Weiße Lichtnelke 1,50
Tanacetum vulgare Rainfarn 0,10
Verbascum densiflorum Großblütige Königskerze 1,00
Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 0,50
40,00
Kulturpflanzen 60%
Allium fistulosum Winterzwiebel 2,00
Borago officinalis Borretsch 2,00
Calendula officinalis Garten-Ringelblume 7,00
Coriandrum sativum Koriander 3,00
Fagopyrum esculentum Echter Buchweizen 8,00
Helianthus annuus Sonnenblume 12,00
Linum usitatissimum Öllein 8,00
Lotus corniculatus Hornschotenklee 1,00
Medicago lupulina Gelbklee 2,00
Medicago sativa Luzerne 3,00
Phacelia tanacetifolia Büschelschön 5,00
Sinapis alba Weißer Senf 2,00
Trifolium incarnatum Inkarnatklee 2,00
Vicia sativa Saat-Wicke 3,00
60,00
Insgesamt 100,00