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Gebt den Bienen ein Zuhause-Hortkinder in Beelitz-Projekt für Nachhaltige Entwicklung-

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Projekt Lokale Agenda 21 des Landes Brandenburg

Wissen Sie was eine WIBINIHI ist?

Nun wollten wir natürlich noch wissen, welche Behausungen die Wildbienen haben und wie wir gefährdete Arten gezielt unterstützen können.

Gruppe hört zu
Gruppe hört zu

Das erforschten die Hortkinder der 1.-3.Klasse in der Kita Kinderland im Projekt für Nachhaltige Entwicklung- Lokale Agenda 21 des Landes Brandenburg.

4 Vertreter*innen des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V. haben 3 verschiedene Stationen besetzt, an denen die Kinder mit Begeisterung werkelten.

Arbeitsplatz Niströhrchen
Arbeitsplatz Niströhrchen
Bestäubung wird erklärt
Bestäubung wird erklärt

Wildbienen sind absolut ungefährlich und friedlich und sie leben im Gegensatz zu den staatenbildenden Honigbienen einzeln in Brutröhren. Hier legen sie ihre Larven ab und versorgen ihre Brut mit kleinen Pollenpäckchen. Viele Kinder kannten sich bereits bestens aus und erzählten lebhaft von Erlebnissen im eigenen Garten oder von Spaziergängen mit den Großeltern. Ein Kind erklärte uns am Aufbau der Blüte die Bestäubung und stand dann den gesamten Nachmittag seinen Mitschülern für Nachfragen zur Verfügung.

Gesichter in Bohrlöcher übertragen
Gesichter in Bohrlöcher übertragen

An Station 1 haben die Kinder unter der Leitung von Anna Adam und Lutz Pahl ihre eigenen WIBINIHI entworfen. Es entstanden Gesichter, Formen aber auch grafische Elemente. Einig waren sich alle, dass sie ein lachendes Gesicht und Pausbacken haben soll. Die Zunge hängt etwas raus, weil es ja so trocken war! Die so kreierten eigenen Muster wurden anschließend in das Hartholz gebohrt und der lustige Gesell bekam noch einen alten Deckel als Hut.

Fachfrauliches Bohren
Fachfrauliches Bohren

Ganz wichtig ist es, dass die Bohrränder abgeschmirgelt werden, denn hier besteht Verletzungsgefahr der Flügel.

Niströhrchen werden erforscht
Niströhrchen werden erforscht

An Station 2 erklärte Maria Döring wie man Strohhalme, Stängel, Pappröhrchen und Bambus vorbereiten muss, damit sie Wildbienen als Kinderstube dienen können. Die zurechtgeschnittenen Teile wurden in Holzkästen geschichtet. Unterschiedliche Durchmesser der Röhrchen nützen unterschiedlichen Arten.

Kugeln Matschen
Kugeln Matschen

Für den Pollen muss natürlich auch gesorgt werden. Das erklärte Kerstin Pahl an Station 3 Blühende wilde Blumen sind der beste Speiseplan für viele Arten. Daher knetete die Gruppe auch unermüdlich Samenbomben, die im Frühling für den Garten- Weitwurf dienen sollen. Ziemlich matschig, unser frischer Kompost! Verwendet wurde gebietsheimisches Saatgut von 40 verschiedenen Wildpflanzen. Wir haben untersucht, wie unterschiedlich die Samenkörnchen ausgebildet sind und wie jede Pflanze ihre ganz eigene effektive Form der Fortbewegung entwickelt hat. Übrigens, die Samenkörner der Sonnenblume kannten alle Kinder!

Samen für die Saatkugeln
Samen für die Saatkugeln
Saatkugeln Füllen
Saatkugeln Füllen
Saatkugeln
Saatkugeln

Unser Dank geht an die Leitung der Kita Kinderland, die alles hervorragend vorbereitet hatte und uns jeder Zeit unterstützend zur Seite stand. Auch an Jenny großen Dank, die den ganzen Nachmittag begeistert mitgestaltet hat.

Die Werke
Die Werke

Die Nisthilfen sollen nun auf dem Gelände der Kita Kinderland einen schönen sonnigen Platz bekommen, so dass die beteiligten Handwerker*innen hier weiter forschen können. 2022 hoffen alle Teilnehmer*innen, dass alle bis dahin entstandenen Module auf die LAGA umziehen dürfen. Denn es soll noch weiter fleißig gebaut werden. Schulen, die sich beteiligen möchten sind willkommen und wenden sich gern an unseren Verein.

Aber warum heißt der Klotz mit dem grünen Hut denn nun WIBINIHI?

WI-ld-BI-enen-NI-st-HI-lfe.

Unser Projekt für Nachhaltige Entwicklung- Lokale Agenda 21 wurde 2019 durchgeführt.

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