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Weiden schneiden am 9.2. 2019

Es sollen die Korbweiden in Frankenfelde geschnitten werden.

Das Schneiden von Korbweiden ist eine wichtige Umweltschutzmaßname, denn ungeschnittene Weiden brechen auseinander und sterben. Sie gehen damit den Bewohnern, höhlenbrütende Vögel, Wildbienen und anderen holzbewohnenden Insekten als Lebensraum verloren.

Die Genehmigung der Stadt Luckenwalde liegt vor.

Bitte mitbringen: Gartenscheren, Astscheren, Leiter, Arbeitshandschuhe, Bindfaden, Autoanhänger.

Dies ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Dorfverein Buchholz/Zauche e.V.

Treffen um 14 Uhr hier:

Treffpunkt Weidenschneiden

Treffpunkt Weidenschneiden

Siehe auch: der Artikel über Weidenschneiden auf der Website des gemeinnützigen Dorfverein Buchholz/Zauche e.V. aus dem Jahre 2017.

Infos über Weidenschneiden gibt es hierdownload des Einladungsplakats

Unsere Weiden 2016

Unsere Weiden 2016

Die geworbenen Weidenruten werden dem Dorfverein zur Weiterverarbeitung in 4 Weidenflechtkursen zur Verfügung gestellt.




Weidenschneiden 2019 save the date

Am Samstag, 9.2.2019 treffen wir uns in Frankenfelde an der Strasse nach Gottsdorf zum Weidenschneiden. Hier lernen wir warum, wieso, wesshalb und vor Allem wie!

Ihr seid herzliche eingeladen.

Der „Kurs“ ist kostenlos.

Weitere Infos auf unserer website

Download der Einladung hier:

 




In Buchholz wird gefeiert

In Buchholz wird gefeiert

Buchholz feiert in diesem Jahr sein 675 jähriges Bestehen.  Was für eine lange Zeit- viele gute Traditionen haben sich in all den Jahrhunderten herausgebildet und werden immer noch gepflegt. Da ist die Feuerwehr und die lange Tradition der Blasmusik zu nennen, Geschichten aus Schule, Kita, Konsum  und LPG gilt es zu bewahren.

Zwei  Weltkriege haben auch hier ihre Spuren hinterlassen  und auch die darauffolgende Zeit der DDR gehört nun ebenfalls bereits zur Geschichte…

Und dann  gibt es hier noch etwas, das ist noch älter als die ersten Erwähnungen des Ortes.  Einen ganz besonderen Ureinwohner. Er war schon immer da und hat all unsere Vorfahren über die Jahrhunderte als wichtige Heilpflanze begleitet. Es handelt sich um eine blau bis blauviolett  blühende Wiesenblume, die über die Jahrzehnte ebenfalls etwas in Vergessenheit geraten ist.  Der Wiesensalbei.

Relikte der Blume wachsen immer noch inmitten des Ortes, am Spielplatz und wenn man möchte, kann man derzeit im Mai bis August  die blauen Blütenrispen des Wiesensalbeis bewundern.  Er kann 60 cm hoch werden und seine Wurzel geht bis zu 1 m tief  in den Boden.  In Brandenburg ist er geschützt, denn er ist stark im Rückgang begriffen.

Der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. hat mit dem Ortsbeirat besprochen, dass die wenigen Quadratmeter im Bereich des Naturparkschildes an der Spitze des Spielplatzes erst nach der Blüte wieder gemäht werden.  Dann blüht er im Herbst ein zweites Mal. Der Wiesensalbei ist eine Wildpflanze, mit Nektar- und Pollen für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge. Raffiniert ist der Wiesensalbei  was die Bestäubung betrifft, diese erledigen  hauptsächlich Hummeln. Um an den köstlichen Nektar zu kommen, müssen sie ihren Rüssel ganz tief in die Blüten stecken. Dabei lösen sie einen Hebelmechanismus aus: Blitzschnell senken sich die oberen Staubblätter und streifen ihren Blütenstaub auf dem behaarten Hummel-Hinterteil ab. Wenn die Hummel zur nächsten Wiesensalbei-Blüte fliegt, bringt sie auch den befruchtenden Pollen mit.

Aber die Pflanze kann noch mehr. Als eine nahe Verwandte des Gartensalbeis

Gartensalbei

Gartensalbei

 

besitzt sie  ähnliche Heilwirkungen.  Nur sind diese etwas schwächer als beim Gartensalbei, man denke nur an den guten alten Salbei-Tee. Auch als Gewürz in der Küche wurde sie vielfach eingesetzt.

Die Ansaat des Wiesensalbeis ist nicht schwer. Und wir hoffen, dass  unsere uralte Nachbarin in Buchholz und anderswo wieder Fuß fassen kann.

Kerstin Pahl




Weiden schneiden 2018

Es sollen die Korbweiden in Frankenfelde geschnitten werden.

Das Schneiden von Korbweiden ist eine wichtige Umweltschutzmaßname, denn ungeschnittene Weiden brechen auseinander und sterben. Sie gehen damit den Bewohnern, höhlenbrütende Vögel, Wildbienen und anderen holzbewohnenden Insekten als Lebensraum verloren.

Die Genehmigung der Stadt Luckenwalde liegt vor.

Bitte mitbringen: Gartenscheren, Astscheren, Leiter, Arbeitshandschuhe, Bindfaden, Autoanhänger.

Dies ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Dorfverein Buchholz/Zauche e.V.

Treffen um 14 Uhr Hier:

Treffpunkt Weidenschneiden

Treffpunkt Weidenschneiden

Siehe auch: der Artikel über Weidenschneiden auf der Website des gemeinnützigen Dorfverein Buchholz/Zauche e.V. aus dem Jahre 2017.

Infos über Weidenschneiden gibt es hierdownload des Einladungsplakats

Unsere Weiden 2016

Unsere Weiden 2016

Die geworbenen Weidenruten werden dem Dorfverein zur Weiterverarbeitung in 5 Weidenflechtkursen zur Verfügung gestellt.




Steinkauzvoliere aufgebaut

Hand in Hand – Steinkauz-Auswilderungsvoliere nun auch in Buchholz

Aufbau der Voliere

Aufbau der Voliere

Zwei Männer reichen sich vorgefertigte Holzteile über die Benjeshecke und beginnen den Vogelkäfig aufzubauen. Ein geschlossener Teil in Richtung Westen, gegen den Wind und ein offener Käfigteil, von dem aus die Steinkäuze schon einmal die Gegend beäugen können, in die sie in einigen Monaten freigelassen werden sollen. Nach Beelitz, wo zwei Volieren am südlichen Ortsausgang an der Mühlenstrasse zu bewundern sind, hat die Firma Schalldach und Schröter nun auch eine Voliere in Buchholz aufgestellt.

Lieferung der Teile

Lieferung der Teile

Aufbau der Voliere 2

Aufbau der Voliere 2

Einrichten der Voliere

Einrichten der Voliere

Einrichten der Voliere 2

Einrichten der Voliere 2

Einrichten der Voliere 3

Einrichten der Voliere 3

Doch das neue Heim muss noch kauzgerecht eingerichtet werden. Dazu bauen einige Tage später Frau Berndt und Herr Kolling vom Landschafts-Förderverein-Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. Sitzstangen, Steinkauz-Schlafkisten und eine gefällige Landschaft in den Käfig. Der Projektleiter Peter Koch wird einige Tage später die Vögel einsetzen und am 3.9.2017 anlässlich der Blühflächentagung des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V. das Projekt vorstellen.

Der Steinkauz ist hier in Potsdam Mittelmark schon seit Ende der 1980ger Jahre nicht mehr ansässig, was durch das 2011 begonnene Projekt geändert werden soll. Ausführliche Informationen finden sich auf: https://www.naturpark-nuthe-nieplitz.de/projekte/naturschutz/steinkauzprojekt.html

Voliere neben Blühwiese

Voliere neben Blühwiese

In den kommenden Monaten werden in Buchholz und Umgegend Bruthöhlen ausgebracht, in die die ausgewilderten Steinkäuze dann einziehen können und sich so wieder verbreiten können.




Blühflächenrundgang 3.Septenber 2017

(Beitragsfoto:   www.enrico.roehner.eu)

Blühflächen der Modellregion „Buchholz-Wittbrietzen“

Projektpartner am Mikrophon Foto-www.enrico.roehner.eu 08

Projektpartner am Mikrophon Foto: www.enrico.roehner.eu 08

Sonntag, 3.9.2017, ca. 150 Interessierte sind der Einladung des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V. und des Netzwerkes Blühende Landschaft nach Buchholz gefolgt.

Mit dabei waren die Partner des Blühflächenprojektes: die Stadt Beelitz, die Agrar KG Wittbrietzen, die Agrargesellschaft Buchholz mbH, Buschmann & Winkelmann GmbH Spargelhof Klaistow, das Netzwerk Blühende Landschaft , der Naturpark Nuthe-Nieplitz sowie der gemeinnützige Dorfverein Buchholz/Zauche e.V.

Stv.Bürgermeister Zado Foto: www.enrico.roehner.eu

Stv.Bürgermeister Zado Foto: www.enrico.roehner.eu 12

Bei schönstem Sonnenwetter würdigte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Beelitz Torsten Zado die Arbeit des Vereins, die Kreistagsabgeordnete Dr. Elke Seidel verkündete nicht nur, dass der Verein Preisträger des Agenda 21 Wettbewerbs ist, sondern appellierte an das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit einem „Federstrich“ das Wassergesetz zu ändern, um Gewässerstreifen zu Blühstreifen zu machen. Die Leiterin des Naturparkes Nuthe-Nieplitz, Kordula Isermann stellte fest, dass man in größerem Maßstab Blühflächen nur mit Förderungen erreichen kann, wie es die in anderen Bundesländern längst gibt. Carsten Wunderlich von der Agrargesellschaft Buchholz mbH erklärte, dass der Landwirt für Blühflächen Saatgut, Mitarbeiter und Maschinen einsetzen muss, aber keinen müden Cent dabei verdienen kann, gleichwohl habe sein Konsortium neben den dem Verein zur Verfügung gestellten Flächen insgesamt 50 ha Blühstreifen angelegt. Jürgen Frenzel von der Agrar KG Wittbrietzen bedauerte, dass sich die Flächen, die er in das Projekt eingebracht hat nicht so entwickelt haben, wir er sich das erhofft hatte und kündigte weitere Flächen für den Verein an, sowie ein Projekt zur Gewinnung von Wildblumensaatgut. Er arbeitet auch zusammen mit dem Verein und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde HNE an einer Studie zur Freihaltung von Wolfsschutzzäunen. Der Vorsitzende des gemeinnützigen Dorfvereins Buchholz/Zauche René Wischnat würdigte das Engagement des Vereins und stellte fest, dass über Blühstreifen nun mit einander geredet wird und nun jeder, ob positiv oder negativ sensibilisiert ist für das Insektensterben, gegen das ein Jeder etwas tun kann.

Barbara Stark vom Netzwerk Blühende Landschaft Foto: www.enrico.roehner.eu

Barbara Stark vom Netzwerk Blühende Landschaft Foto: www.enrico.roehner.eu

In einem Vortrag erklärte Barbara Stark vom Netzwerk Blühende Landschaft die Zusammenhänge von Insektensterben und Umweltbedingungen und appellierte an die Landwirte und Gartenbesitzer mit einfachen Mitteln ihren Beitrag zu besseren Lebensbedingungen für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und Co zu leisten.

Ulrich Böhm vom Landesbauernverband erklärte die komplizierte Gesetzeslage, die das Wirtschaften für Landwirtschaftsbetriebe überaus kompliziert macht.

Spaziergang zur Bluehflaeche Foto: L.Pahl

Spaziergang zur Bluehflaeche Foto: L.Pahl

An der Blühfläche, zu der eine kleiner Spaziergang führte, wurden an 5 Stationen weitere Informationen gegeben, wobei keine Frage unbeantwortet blieb.

  1. Steinkauz-Projekt in Buchholz und Tipps zum Anlegen einer Benjeshecke. Peter Koch vom Landschaftsförderverein-Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.
  2. Insektenfreundlicher Garten und Wildbienen-Hotels. Ariane Hofman von Hortus Terrigenus in Kleinbeuthen
  3. Flächenauswahl, -Vorbereitung, Aussaattips, Blühmischungen. Barbara Stark, Botschafterin des Netzwerks Blühende Landschaft.
  4. Gebietsheimisches Saatgut. Christina Grätz Inhaberin der Firma NagolaRe GmbH
  5. Pflanzenbestimmung, Essbare Wildkräuter, Vorstellung der 4 verwendeten Blühmischungen. Kerstin Pahl.

Besonderer Dank gilt dem Sponsor der Veranstaltung Herrn Winkelmann vom Spargelhof Klaistow, sowie Herrn Dietmar Rügen, der seinen Vierseithof für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt und hergerichtet hat.

Freundlicherweise wurden Fotos zur Verfügung gestellt von:  www.enrico.roehner.eu

und Carsten Preuss

 

Lutz Pahl

 

Mit freundlicher Genehmigung der MAZ und des Autors Jens Steglich:

Artikel in der MAZ vom 4.9.2017

Hier kann der Artikel in Faksimilie heruntergeladen werden.

 




Projekt Blühwiesen

Blühende Nahrung für Bienen – ein Projekt mit Unterstützung der Stadt Beelitz und des Dorfvereins aus Buchholz

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten heute noch ihre Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger.

Insekten übernehmen eine wesentliche Funktion bei der Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und steigern und sichern  die Erträge in Landwirtschaft und Gartenbau. Blütenbesuchende Insekten benötigen  zur Sicherung von Fortpflanzung, Gesundheit und Ernährung Pollen und Nektar während der gesamten Insektensaison.

 

Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling (FFH-Art) auf Sonnenhut

Wann haben Sie das letzte Mal innerhalb von 5 Minuten 10 oder mehr verschiedene Schmetterlinge gesehen? Wann haben Sie das letzte Mal ihre Autofrontscheibe von toten Insekten gereinigt? Die beiden Fragen scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Die erste Frage richtet sich an mehr oder minder aktive Naturbeobachter, die zweite behandelt ein Ärgernis für den modernen maschinell gut ausgestatteten Menschen. Und doch stehen beide Fragen für das gleiche, überall in Mitteleuropa zu beobachtende Phänomen – den dramatischen Rückgang von Insekten und den von ihnen bestäubten Pflanzen!

Warum sollte uns das interessieren?

In den letzten Jahren werden Warnungen und Hinweise wissenschaftlicher Studien und politischer Stellungnahmen von Naturschutz-Verbänden und Behörden fast im Monatstakt veröffentlicht.

All diese Beiträge haben einen gemeinsamen Inhalt. Bienen, Wildbienen, Insekten und die von ihnen bestäubten Pflanzen verschwinden gemeinsam. Schmetterlinge und Falter sind rapide im Rückgang begriffen. Schmetterlings-Populationen auf Wiesen haben sich seit 1990 halbiert. „Bienen verhungern im Sommer“ beklagen Imkerverbände bundesweit. Der negative Bestandstrend bei Tagfaltern und Bienen in der Agrarlandschaft setzt sich fort und in einer Langzeitstudie von Entomologen ist im Januar 2016 von Rückgängen der Insektenmasse um 80 % die Rede.

Hier schließt sich der Kreis zu den „10 Schmetterlingen“ und der Autoscheibe.

Die Auswirkungen des „Insektensterbens“ haben aber auch Folgen für andere Tiere, die sich von Insekten ernähren. Rund die Hälfte der Vogelarten unserer Felder und Wiesen nehmen im Bestand ab. Besonders betroffen sind die am Boden brütenden Arten und solche, die sich von Kleininsekten ernähren. Von Kleininsekten, wie z.B. den Blütenbestäubern Bienen, Hummeln, Fliegen und Schmetterlingen! (so Holger Loritz vom Netzwerk Blühende Landschaften   http://www.bluehende-landschaft.de/).

Spargelfest unter Folie

Spargelfeld unter Folien, schon vor dem Winter!

Auch in unserer durch den Spargelanbau geprägten Landschaft nehmen wir diese Tendenzen wahr. Wir wollen etwas tun! Und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten engagieren.

Der Gemeinnützige Dorfverein Buchholz / Zauche e.V. und der Verein Blühstreifen Beelitz i.G. möchte für mehr Bienennahrung aktiv werden!

Wir wollen mit unserer Initiative auf die Problematik des Insektenrückgangs hinweisen, informieren und uns aktiv für mehr Blühflächen einsetzen.

Und was kann man tun?

Landwirte können Blühstreifen oder Blühflächen anlegen. Diese Blühstreifenflächen dürfen nicht gespritzt und nicht gedüngt werden, da Biozide und jede Form von „Chemie“ zu den Hauptgefährdungen für Insekten zählen.

Blühstreifen werden nicht geerntet und bleiben mindestens über den ersten Winter stehen, eine Pflege ist nicht erforderlich. Die Anlage von mehrjährigen Blühstreifen (zwei bis vier Jahre) wird empfohlen. Aufgrund ungünstiger Förderbedingungen ist ein Großteil der langjährigen Brachen um Buchholz verschwunden. Das waren einst blühende Refugien für Insekten. Wichtig wäre es, an anderer Stelle Ersatz zu schaffen.

Blühstreifen Mohn

Die wichtigste Devise auf den Feldern heißt: Viele blühende Pflanzen, so lange wie möglich! Eine „Massentracht“ wie Raps, der zwei bis drei Wochen im Jahr blüht, füllt zwar kurzfristig die Honigräume im Bienenvolk und die Gläser des Imkers, sichert den Bienen aber nicht das Überleben. Bienen brauchen während der gesamten Vegetationszeit Nektar und Pollen besonders im Spätsommer, um mit gut genährten Bienenvölkern in den Winter zu gehen.

Wir versuchen mit Landwirten ins Gespräch zu kommen.

Eine gute Möglichkeit für Blühstreifen bietet sich immer dort, wo (Teil-)Flächen nicht genutzt werden oder eine Ansaat mit Insekten fördernden Blühmischungen keinen nennenswerten Nachteil für den Landwirt mit sich bringt. Dies kann zum Beispiel auf Vorgewenden, im Randbereich von Äckern oder auf Bewässerungsstreifen der Fall sein.

Erste Gespräche haben bereits stattgefunden, und die ersten Flächen sind für das Frühjahr im Bereich Buchholz und Wittbrietzen in Planung.

Weitere Gespräche mit Landwirten und weiteren potentiellen Projektpartnern sollen folgen.

Auch private Eigentümer können aktiv werden. Wenn Sie sich an dieser Initiative mit ihrer Fläche beteiligen wollen, sprechen Sie uns an.

Bienenfreundlicher Garten

Auch ganz kleine Flächen oder Randbereiche können helfen. Wenn zahlreiche kleine Inseln blühen, können Bienen entlang dieser Inseln Nahrung finden und außerdem sieht es schön aus. Wir unterstützen Sie durch fachkundige Anleitung zur Anlage von Blühflächen und bei der Beschaffung der richtigen Samenmischungen. Fachkundige Unterstützung erhalten wir zusätzlich durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz, das Netzwerk Blühende Landschaften und die Stadt Beelitz.

Wir werden an dieser Stelle über den Fortgang berichten.

So, wie auch auf unserer Internetseite. Übrigens kann man auch im eigenen Garten einiges tun für den Schutz von Biene und Co. Kleine Flächen in wenig begangenen Wiesenbereichen einfach mal wachsen lassen und zur Blüte kommen lassen. Trockene Stengel im Herbst nicht abschneiden, denn diese dienen Insekten zum Überwintern.

Kleine Restflächen in den Gartenecken unbearbeitet „Natur“ belassen und beobachten! Oder Blühflächen neu anlegen. Dafür gibt es auch im Handel Blütenmischungen und es macht viel Spass zu beobachten, welche Blüten da zum Vorschein kommen. Das Wichtigste dabei ist, keine Insektizide zu verwenden.

Ihre Fragen beantworten wir gern. http://wildkraeuterkiste.de/kontakt  und  http://bluehstreifen-beelitz.de/kontakt/

Der Verein „Blühstreifen Beelitz i.G.“  und der gemeinnützige Dorfverein Buchholz / Zauche e.V.

Kerstin Pahl

Download des Artikels als *.pdf: bluehstreifen-statt-gruenstreifen