Buchholz vorneweg!

Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Lähns, Stadtsprecher Beelitz.

Buchholz hat als erster Ortsbeirat Grobplanung für LAGA-Beteiligung vorgelegt

Buchholz als südliches Einfallstor der Stadt möchte sich zur Landesgartenschau den über die B 2 anreisenden Besuchern als Ortsteil von Beelitz entsprechend präsentieren und nachhaltig etwas für seine Bewohner schaffen. Als erster Ortsbeirat haben sich die Buchholzer bereits mit einer Grobplanung zur LAGA-Einbindung an den Bürgermeister gewandt. Wegen der Pandemie sind öffentliche Ortsbeiratssitzungen seit September 2020 nicht mehr möglich. Dennoch werde nichts über die Köpfe hinweg entschieden. „Wir wollen eine ‚Aktionsgruppe LAGA im Ortsteil Buchholz‘ aus engagierten Bürgern zusammenstellen, um die Ideen, Wünsche und Möglichkeiten zusammen zu tragen“, sagt Ortsvorsteher Torsten Boecke. Bedingt durch die Pandemie konnte dies noch nicht stattfinden, aber es habe schon Signale von Interessenten gegeben. Wichtig sei zu zeigen, dass die Bewohner beteiligt werden bei den Vorhaben, die quasi vor ihrer Haustür stattfinden und, dass die LAGA, „keine Aktion nur für die Kernstadt Beelitz ist“. So, wie die Bewohner der Ortsteile von den neuen Projekten wie Freilichtbühne, Pavillon, Spiel- und Parkanlagen in der Altstadt späterhin profitieren werden, sollen auch die Ortsteile mit eigenen Neuerungen vom LAGA-Flair erfasst werden. Dabei gehe es laut Boecke nicht darum, „Investitionswahnsinn anzuschieben“, sondern möglichst Vorhandenes sinnvoll aufzuwerten.

Zu den ersten Vorstellungen zählen zum Beispiel ein über die Chausseestraße verlaufendes LAGA-Banner in Höhe Kreuzung Dorfstraße und ergänzend eine Werbefläche mit LAGA-Hinweisen am Gemeindehaus, Dorfstraße 38. Rund um den Parkplatz bietet sich einiges Potenzial. So könnte eine Idee aus früheren Zeiten nun zur LAGA Gestalt annehmen: Ein Vorschul-Garten, der vorrangig von der Kita genutzt, aber in Verantwortung des Ortsbeirates und anderer Freiwilliger gepflegt wird. Er könnte auf einem etwa 20 Meter breiten Gemeindegrundstück links neben dem Parkplatz (nicht weit entfernt vom einstigen alten Schulgarten) entstehen. „Kein Prunkgarten soll es werden, sondern mit relativ bescheidenen Mitteln ein Bereich für Obst und Gemüse – ergänzt z. B. um ein Hochbeet mit Esskräutern und Gewürzen – wo die Kinder selber in der Erde buddeln, graben, säen, jäten, gießen und ernten können“, erklärt Torsten Boecke. Regelmäßige kleine Gartenarbeiten sollen in den Erziehungs- und Lernalltag der Kinder integriert werden.

Kita-Leiterin Gudrun Schattauer und der Blühstreifen-Verein sind in die Überlegungen einbezogen, und Bürgermeister Bernhard Knuth konnte als Planerin und Projektbetreuerin Anne Fischer aus Berlin gewinnen. Die gebürtige Beelitzerin, die in Berlin lebt, möchte sich gern mit einem Schulgartenprojekt in ihrer Heimatstadt einbringen. Auch Rentner der ehemaligen Agrargenossenschaft könnten helfen. In direkter Nachbarschaft zum Vorschulgarten wären Fahrradständer sowie eine Elektrostation für E-Bikes und Pkw sowie eine Sitzgelegenheit denkbar. Als Sitzgruppe könnte eine überdachte Bank aus dem ehemaligen Freibadbereich dienen, die vom kommunalen Bauhof aufgemöbelt wurde. Und das Trafohäuschen im Umfeld bekäme mit Gräsern und Sträuchern eine farblich ansehnliche Fassade verpasst.

Vollständig umgestaltet werden sollte zudem der Grundstücksstreifen am nördlichen Ausgang von Buchholz. Dort, wo die derzeitige Bepflanzung wegen der hoch wuchernden Sträucher zunehmend für Beschwerden sorgt, würden ordentlich gesetzte Blumen, Pflanzen, Gräser und Kräuter dem Ortsteil eher zur Zierde gereichen. Auch der Vorschlag vom Blühstreifen-Verein, Buchholz als „Salbei-Dorf“ zur LAGA zu präsentieren, könnte in diesem Bereich berücksichtigt werden.

Die Gestaltungsvorschläge für das Dorf ergänzen die geplante Präsentation von Buchholz im „Garten der Ortsteile“ auf dem Gelände der LAGA in Beelitz. Auf dem Veranstaltungsareal, unweit der Hauptbühne, werden sich in einem Pavillon abwechselnd die Ortsteile jeweils 12 Tage lang mit allem Speziellen, was sie ausmacht, vorstellen. Die Buchholzer präsentieren sich dort im Juni 2022. Claudia Krause

Hier findet man den Originalbeitrag




Virtueller Rundgang Naturlehrpfad

Was macht man in Zeiten von Corona und Kontaktbeschränkungen, um einen fertigen Naturlehrpfad zu eröffnen?

Man stellt den Naturlehrpfad „Nahrung – contra Natur?“ als virtuellen Rundgang ins Netz.

Viel Vergnügen!

Und allein, oder mit einem weiteren Haushalt zusammen (die Regeln werden sich doch wohl hoffentlich bald ändern) kann man sich die Tafeln auch in der freien Natur anschauen.

Lehrpfad Übersichtskarte
Lehrpfad Übersichtskarte

Hier geht es los: https://bluehstreifen-beelitz.de/naturlehrpfad-buchholz-birkhorst/




Gebt den Bienen ein Zuhause- Workshop Lokale Agenda 21

Projekt für Nachhaltige Entwicklung- Lokale Agenda 21 des Landes Brandenburg

Das Projekt bestand aus zwei Teilen. Die Imker haben sich unter der Leitung von Maria Döring und Anna Adam mit der Entwicklung einer Beute für die wesensgemäße Bienenhaltung sowie dem Bau von zwei Klotzbeuten beschäftigt. In Teil 2 entstanden mit Hortkindern aus Beelitz Nisthilfen für Wildbienen (nächster Beitrag).

Am 16.02.2020 fand der Workshop Winterzeit ist Beutenbau-und Tüftler-Zeit! statt.

Worshopgruppe Adam Maria Anna Doreen
Worshopgruppe Adam, Maria, Anna, Doreen

Die vermeintlich „perfekte Beute“ ist unter Imker*innen immer ein heftig umstrittenes Thema. Nicht ohne Grund gibt es unzählige Rähmchenmaße und Beutentypen. Seit einiger Zeit hat sich die Bewegung hin zu einer ökologischen und sogenannten wesensgemäßen Imkerei verstärkt und damit auch die Debatte um die Behausung der Honigbiene erneut entfacht. Nicht nur die Materialien der Beute, sondern auch Wärmeisolation, Luftzirkulation, Schimmelbildung und Kältebrücken sind Themen, die im Zuge der Bienengesundheit diskutiert werden.

In einer kleinen interdisziplinären Gruppe aus (Neu)Imker*innen und Handwerker*innen haben wir uns mit den neuesten Forschungen zum Thema auseinandergesetzt [Seeley, Schiffer (Klimadeckel, Bücherskorpion)] und darauf basierend den Deckel und den Boden der Beute modifiziert. Der Anspruch war, mit möglichst ökologischen Materialien zu arbeiten und einen Deckel und einen Boden zu konstruieren, die einfach zu bauen, den jeweiligen Magazinbeutensystemen leicht anzupassen sind und die außerdem für eine gute Isolation und Luftzirkulation sorgen.

In den kommenden Jahren werden wir Deckel und Boden erproben. Die Bauanleitungen stellen wir frei zur Verfügung, so dass beides nachgebaut und von vielen getestet werden kann. Im Workshop erfolgte die Vorstellung unserer  Prototypen und es wurde lange gefachsimpelt!

Unsere Bienenbeuten sind Teil eines Projektes der Aktion Nachhaltige Entwicklung- Lokale Agenda 21, in welchem eine Ausstellung entstanden ist, die sich mit den Behausungen der Honigbienen sowie mit den Behausungen der Wildbienen beschäftigt. „Von der Baumhöhle in die Magazinbeute“ zeigt die Entwicklung der modernen Imkerei auf.

Nicht zuletzt ist es gelungen zwei Klotzbeuten zu bauen, die am künftigen Naturlehrpfad in Buchholz zu besichtigen sind.

Maria Döring/Kerstin Pahl (Februar 2020)

Das Projekt ist gefördert duch:

Logo Agenda 21
Logo Agenda 21
Logo MLUL
Logo MLUL



Gebt den Bienen ein Zuhause-Besetzung der Klotzbeuten

Projekt für Nachhaltige Entwicklung- Lokale Agenda 21 des Landes Brandenburg

Ein besonderes Erlebnis war die Besetzung der Klotzbeuten mit Bienen. Bienen-Uwe, der Vorsitzende des Imkervereins aus Beelitz und Doreen Stuwe haben den fachlichen Teil übernommen. Uwe Lilge bestückte die Beuten mit Teilen seiner eigenen Völker. Viele Abende verbrachte er an den Klotzbeuten, sah nach dem Rechten, optimierte die Verhältnisse, korrigierte, erklärte und beobachtete.



Ohne seine fachkundige, liebevolle und geduldige Hilfe wäre unser Projekt wohl doch noch gescheitert. Beeindruckend, wie er inmitten der Bienen steht und sie ihm über Arme und Körper krabbeln, um in die Beute einzuziehen.

An einem Abend brachte er Honigwaben als zusätzliche Nahrungsquelle, gab uns Tipps zur besseren Beschattung des Standorts oder optimierte die Bedingungen für den Anflug. Am anderen Abend rät er dazu, eine Tränke aufzubauen. Auch dabei bleibt nichts dem Zufall überlassen, denn die Tränke muss gut erreichbar sein und die Tiere dürfen nicht ertrinken. Für uns ein ständiger Lernprozess und ein großes Glück dabei zu sein.

Auf dem Grundstück von Alejandra stehen nun die beiden Klotzbeuten. Eine davon in der Nähe der Steinkauzauswilderungsvoliere am Ende ihres großen Grundstücks, wo sich auch andere Tiere tummeln.

Im Sommer entstand in nachbarschaftlicher Hilfe auf die Schnelle noch ein zusätzlicher Blühstreifen als blühende Nahrungsquelle. Nun sind wir gespannt, wie die Bienen über den Winter kommen. Unser Dank geht vor allem an Uwe für seinen unermüdlichen Einsatz, genauso an Alejandra, die die weitere Betreuung übernommen hat. Schaut nun den spektakulären Film …..

Video vom Bieneneinsetzen
Video vom Bieneneinsetzen

Das Projekt wurde geförtert durch:

LOGO Lokale Agenda 21
LOGO Lokale Agenda 21
LOGO MLUL
LOGO MLUL



Apfelbäume für den Klima- und Artenschutz

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen.

Getreu dem Spruch von Martin Luther pflanzten wir am Ende des Krisenjahres 2020 gemeinsam mit vielen Partnern 70 kleine Apfelbäumchen und blieben damit unserem eigenen Motto „Gemeinsam Artenvielfalt erhalten“ treu. Die Bäumchen winden sich entlang des Feldwegs, der die Orte Buchholz und Birkhorst verbindet und bald auch durch einen Naturlehrpfad ergänzt werden soll.

70 junge Apfelbäumchen für die Artenvielfalt

5 verschiedene Sorten, geeignet für trockene Standorte wurden ausgewählt und durch die Garten- und Landschaftsbaufirma Steffen Liche aus Rieben fachgerecht gepflanzt.

Die Finanzierung erfolgte durch die Förderrichtlinie des Landkreises Potsdam-Mittelmark für Klimaschutz und Klimafolgeanpassung, insbesondere zum Schutz des Agrarraumes vor Erosion.

Hier die Sorte Idared, die mit ihren festen Früchte und einem feinsäuerlichen Geschmack zu den Winteräpfeln zählt und eine Kreuzung aus ‚Jonathan‘ und ‚Wagnerapfel` ist.

Da die Fördergelder nur an landwirtschaftliche Betriebe ausgereicht werden, hat uns unser Partner Jürgen Frenzel, Landgut Hennickendorf als Zuwendungsempfänger unkompliziert unterstützt. Ohne die Übernahme des formalen Teils der Förderung wäre das Projekt nicht möglich geworden.

Unser Dank geht auch an Herrn Sickert vom Wasser- und Bodenverband Nuthe-Nieplitz, der uns kompetent unterstützt hat. Auch die Stadt Beelitz als Flächeneigentümerin stand dem Projekt positiv gegenüber und erteilte die erforderlichen Genehmigungen.

Pflanzung der Sorten Roter Boskoop, Idared, Goldparmäne, James Grieve, Baumanns Renette

Apfelbäume begleiten den Menschen seit Jahrtausenden und sind das Symbol des Lebens schlechthin. Aber auch unzählige Tiere profitieren von Blüten, Blättern, Früchten, Stammholz und Totholz. Heruntergefallene Äpfel ernähren nicht nur  jede Menge Insekten oder Kleinsäuger, auch Vögel und Schmetterlinge profitieren kräftig. Allein 25 Schmetterlingsarten leben vom Apfelbaum.

Fachgerechte Pflanzung durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb Steffen Liche

Ehe die Pflanzung erfolgen kann, muss nicht nur der Eigentümer zustimmen, auch Leitungsrechte müssen geklärt werden, Wasser- und Naturschutzbehörde sowie die  Nutzer sind im Boot und nicht zuletzt muss die Leistung ausgeschrieben, beauftragt und Vorort betreut werden. Den Abschluss findet unser Projekt erst in den nächsten Wochen mit dem Projektbericht und der Fördermittelabrechnung. Die Bäume können ganz direkt von Ihnen unterstützt werden. Der Verein bietet Patenschaften für die Bäumchen an. In den ersten Jahren wird es wohl eher ein ideeller Einsatz sein, für Wässerung und Pflege. Doch in einigen Jahren gibt es sicher auch etwas zu ernten.  Zur Auswahl stehen Roter Boskoop, Idared, Goldparmäne, James Grieve, Baumanns Renette. Dazu gibts ein schönes Schildchen und eine Patenschaftsurkunde. Benutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular.




Schmetterlinge für Heilstätten- Pflanzworkshop mit gebietsheimischen Wildpflanzen

Mehr als 30 gut gelaunte Personen folgten in der letzten Woche unserer gemeinsamen Einladung nach Beelitz Heilstätten zu einer Pflanzaktion. Eingeladen hatten das Social Impact Lab Beelitz sowie der Verein Blühstreifen Beelitz e.V.

Unterstützt wurde die Aktion von der KWD Gebäudeverwaltung, die die Pflanzen gespendet hatte.

Ein bunter Zug mit Bollerwagen, Luftballons, Spaten und Gießkannen in allen Farben pilgerte an diesem Spätsommertag bei herrlichem Sonnenschein durch das Wohnquartier in Heilstätten zum Treffpunkt Social Impact.

20200909_Eröffnung
20200909_Eröffnung

Der Geschäftsführer erwartete die Nachbarn mit Getränken und einer Ausstellung über ihre Arbeit, die durch eine Ausstellung des Vereins ergänzt wurde. Auch der Eiskeller, ein neuer Veranstaltungsraum der KWD konnte heute besichtigt werden. Im Anschluss erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über essbare Wildpflanzen, die auf dem Gelände zu finden sind sowie über die Anlage und Pflege von Blühflächen. Welche typischen Fehler bei der Bodenbearbeitung und Ansaat können den Erfolg trüben und wie kann man bei den Pflegemaßnahmen, z.B. durch Mahd noch gegensteuern um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

20200909_Vortrag
20200909_Vortrag

Welche Pflanzen haben sich bisher auf den Grünflächen des Lab etabliert und warum?

Gemeinsam möchten wir das Wohnumfeld weiter aufwerten, über Wildpflanzen und ihren Wert im Naturhaushalt informieren und ökologische Zusammenhänge vermitteln.

20200909_Kinder
20200909_Kinder

Dann endlich konnten auch die Kleinsten zusammen mit ihren Eltern zur Tat schreiten. Gepflanzt wurden 100 gebietsheimische Wildstauden der Arten Margerite, Wiesensalbei, Heidenelke und Karthäusernelke. Auch natürlicherweise kommt die Heidenelke, Flockenblume und Ochsenzunge hier bereits vor. Schön gelb und zahlreich blüht z.Z. die wilde Rauke. Nachbarn kamen ins Gespräch und ließen den Nachmittag gemeinsam ausklingen. Nun heißt es ab und an wässern, bis die Pflanzen gut angewachsen sind und beobachten ob die Aktion Erfolg hatte. Wir bedanken uns bei den beteiligten Firmen und Sponsoren!




Blühwelle – neue Nieplitz

Was ist denn eine „Blühwelle“?

Die Klimakrise nimmt Fahrt auf und zeigt uns: Lange Trockenzeiten und geringe Niederschläge werden besonders im Land Brandenburg zunehmend zum Problem. Für uns Beelitzer war das zuletzt einige Wochen lang spürbar – die Natur aber leidet schon deutlich länger.

Niedrigwasser, trockenfallende Seen und Flüsse lassen uns unseren Augen kaum trauen.

Bluehwelle
Bluehwelle visualisiert den neuen Verlauf der Nieplitz

Auch die Grundwasserstände sinken massiv. Aber gerade vom Grundwasser hängt unsere Trinkwasserversorgung ab. Die Sorge um das Wasser hat längst begonnen.  Der Wasserrückhalt in der Landschaft muss zu einer Hauptaufgabe werden genauso wie die naturnahe Entwicklung von Gewässern.  Das betrifft auch die Verbesserung der Grundwasserneubildung. Wir müssen Vorsorge treffen für eine stabile Wasserversorgung für unsere und die kommenden Generationen.

Im Frühjahr wurde daher das Renaturierungs-Konzept für die Nieplitz durch das Landesamt für Umwelt, hier Mareike Mertens erstmals vorgestellt und von uns voll unterstützt.

Daraus ist nun ein einmaliges Projekt entstanden! Der geplante, zu renaturierende Verlauf der Nieplitz soll im Bereich Beelitz mit Wildblumen visualisiert werden. Dieses gemeinsame Projekt zwischen dem Verein Blühstreifen Beelitz e.V. und der Gewässerentwicklungsabteilung des Landesamtes für Umwelt soll die LAGA 2022 bereichern.  Im August fand die erste Begehung zwischen dem beteiligten Landwirt, Jürgen Frenzel vom Landgut Hennickendorf, dem Verein und Frau Mertens statt.  Der Naturpark Nuthe-Nieplitz unterstützt das Projekt.

Flächen wurden ausgemessen, die Strecke markiert, Pflanzen ausgewählt, Saatgut besorgt, gefachsimpelt und die Bodenbearbeitung begonnen.

Denn im Herbst 2020 soll bereits die Saat in den Boden. Mehrjährige Arten sollen für längere Blühdauer über den gesamten LAGA-Zeitraum sorgen. Der geplante Mittelwasserstand wird in Blau dargestellt und der Hochwasserbereich in orange.

Für Blau sorgen die Nesselblättrige Glockenblume, Wegwarte, Natternkopf, Gemeine Ochsenzunge, Blauer Lein, Vergissmeinnicht und Wiesen-Storchschnabel, Feldrittersporn sowie Kornblume und für orange stellen wir uns  die Ringelblume vor.

Die Blühwelle sorgt nicht nur für Farbe im Feld, sondern auch für ein reichliches Summen und Brummen.  Direkt am Fahrradweg an der Nieplitzbrücke wird dann ein Eindruck der neuen Nieplitz entstehen.

Damit möchten wir auch in Beelitz die gesellschaftliche Debatte zum Gemeingut Wasser anregen. Eine Infotafel wird pünktlich zur LAGA alles erläutern.




„Mal was Anderes“

Ein Gastbeitrag von Carmen Gütter, Berlin: „Mal was Anderes!“, „Na da bin ich aber mal gespannt!“ – diese Aussprüche bekam ich von unseren Nachbarn im Kleingarten mehrmals am Tag zu hören, als ich auf der Erde kniend eine Weiderute nach der anderen zu einem Hochbeet flocht. Wir haben den Kleingarten Anfang des Jahres erstanden. 170m² verwildertes Paradies mitten in Berlin. Eine 20m hohe Fichte, die kurz vor unserer Übernahme gefällt wurde, hatte einen Teil des Bodens über die Jahre versauert. Keine gute Voraussetzung für ein Gemüsebeet. Und das wollten wir vor allem: Gemüse anbauen. Also entschieden wir uns in diesem Bereich des Gartens ein Hochbeet aufzustellen. Aber einfach in den Baumarkt fahren und einen fertigen Kasten kaufen wollten wir nicht. Wir wollten eins selber bauen. Nur mit welchen Materialien? Stein, Holz- imprägniert oder nicht imprägniert? Mein Mann, der Archäologie studiert hatte, kam auf die Idee das Hochbeet aus Weiden zu flechten. Weidengeflechte wurden schon vor Jahrhunderten als Baumaterial genutzt. Er verwarf die Idee allerdings gleich wieder- zu viel Aufwand. Doch mich ließ die Idee nicht mehr los. Ich erkundigte mich wo man Weidenruten herbekommen könnte.



Einst wurden in Brandenburg, wie in anderen Teilen Europas, Weiden zur Rohstoffgewinnung angebaut. Die Weiden wurden dafür in 2- 4m Höhe abgesägt, was dazu führte, dass der Baum unterhalb der Schnittstelle zahlreiche Neutriebe bildete. Die nachwachsenden Ruten wurden ein bis zwei Jahre danach geschnitten, um sie zum Flechten von Körben, Reusen, Zäunen oder im Hausbau zu verwenden. Drei bis fünf Jahre alte Ruten dienten bspw. als Stiele von Schaufeln und Forken. Durch den regelmäßigen Rückschnitt verdickt sich die Schnittstelle mit der Zeit zum sogenannten Kopf. Daher werden die so erzogenen Weiden Kopfweiden genannt. Der Rückschnitt der Weiden bewirkt des Weiteren, dass Teile des Holzes morsch werden und kleinere und größere Höhlen entstehen, die einen wichtigen Lebensraum für  zahlreiche Insekten, Vögel und Säugetiere bieten. Da Weidenruten heutzutage nahezu keine Verwendung mehr finden, ist ihr Bestand stark gefährdet. Unbeschnittene Bäume brechen durch die Hebelwirkung stark ausladender Äste auseinander. Die Pflege der Weiden wird daher hauptsächlich wegen ihrer kulturhistorischen Bedeutung und zum Schutz von Habitaten fortgeführt. Ich lernte das die Kopfweiden meist im Februar geschnitten werden. Perfekt- es war Februar! Ich kam durch Recherche im Netz auf einen Weidenschnittkurs südlich von Berlin. Ich rief beim Veranstalter an. Nachdem ich unser Vorhaben geschildert hatte, für das wir eine beachtliche Menge Weidenruten benötigten, leitete er mich an Kerstin Pahl vom Verein Blühstreifen e.V. weiter. Frau Pahl war sehr hilfsbereit und gab mir den Kontakt zu einer Privatperson in der Region, die fünf Kopfweiden im Garten stehen hat. Und so stand ich die Woche drauf in dessen Garten und bündelte die von ihm fachgemäß geschnittenen Ruten. Wir durften sogar noch die Weiden des Nachbarn schneiden und so kam ein beträchtlicher Berg gebündelter bis zu 3m langer Weidenruten zusammen. Ich fuhr zwei Touren, um die Ruten in unserem alten Volvo-Kombi und dann einem geliehen VW-Bus zu transportieren. Ich dachte der aufwendigste Teil sei geschafft und ich könne loslegen. Aber als ich mir die Ruten so ansah, fielen mir die zahlreichen Seitentriebe auf. Ich verbrachte noch einige Tage damit mit der Hilfe von Freunden und Familienmitgliedern die Ruten von ihren Seitentrieben zu befreien und nach Dicke und Länge zu sortieren. Da wir genügend dicke Ruten hatten entschieden wir einige davon als Pfosten zu nehmen, um die die dünneren Ruten geflochten werden sollten. Dies taten wir wider aller Empfehlungen, da Weiden wieder austreiben wenn man sie einfach so in die Erde steckt. Das könne einerseits die Stabilität der Hochbeete gefährden und den angebauten Kulturen das Wasser entziehen. Zudem sind Weiden in Kleingärten verboten. Wir trafen einige Maßnahmen, um das Austreiben der Ruten zu verhindern. Wir schälten die Rinde von dem Ende der Pfosten, das in die Erde gesteckt werden sollte und nahmen die Pfosten mit nach Hause wo wir sie für zwei Wochen auf die Heizung zum trocknen legten.

Dann konnte es endlich losgehen! Da wir die Flechtruten draußen gelagert hatten und es immer wieder geregnet hatte, waren sie noch biegsam und brauchten nicht eingeweicht werden. Ich hatte mir ein Buch mit Anleitungen zum Flechten von Weidenkörben gekauft. Ich verwendete die einfachste Flechttechnik und kam damit schnell voran. Es entstanden zwei aneinanderhängende Hochbeete mit einer Gesamtlänge von 6m und da ich noch Ruten übrig hatte auch eine Beetbegrenzung für ein normales Gemüsebeet, ein Tipi für die Kinder und ein Wäschekorb. Die Hochbeete kleideten wir mit Hochbeetfolie aus und verbanden die Seitenwände mit Streben zur Stabilisierung, damit sie unter dem Druck der Erde nicht auseinander klaffen würden. Dann befüllten wir die Beete und legten Mitte März die ersten Samen in die Erde. Mittlerweile ernten wir Zucchini, Gurken, Rote Beete, Mais und Kürbisse aus unseren Hochbeeten- und jede Menge Lob unserer Nachbarn.

Carmen Gütter, August 2020




Klotzbeuten bezugsfertig

Auch die Klotzbeuten aus unserem Bienenbeutenworkshop sind ihrer Bestimmung übergeben worden. Am Ortsausgang von Buchholz, neben der Steinkauzvoliere sind sie zu besichtigen. Unsere Beelitzer ImkerInnen werden sie mit Bienen besetzen und sich um die Tiere kümmern.

Eine Klotzbeute oder auch Klotzstülper ist eine künstliche, vom Menschen hergestellte Bienenbehausung, die aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Klotzbeuten gehören zu den ältesten künstlichen und transportablen Bienenwohnungen. Sie markieren den Übergang zur planmäßigen Bienenhaltung, der Imkerei.




Was macht eigentlich der Verein im Winter

Was macht eigentlich der Verein im Winter?

Auch wenn die Winter wie es scheint immer kürzer werden, ist das eine sehr wichtige Zeit für die Landwirte und auch für den Verein. Denn die Vegetationsruhe dient der Vorbereitung der nächsten Saison. Es ist die Zeit der Absprachen, der Konzepterstellung und der Entwicklung neuer Ideen mit unseren Projektpartnern aus Landwirtschaft, Kommunen und Gewerbe.

Aber auch im Privatbereich gibt es wieder zahlreiche Garten- und Grundstücksbesitzer, die ihre Flächen blütenreicher und insektenfreundlicher gestalten wollen.

2017 Chausseestrasse Buchholz

2017 Chausseestrasse Buchholz

In diesem Jahr wird der Wettbewerb „Wir tun etwas für Bienen und Schmetterlinge“ fortgesetzt. Jeder, der eine Blühfläche anlegt, die größer als 10 qm ist, kann sich um unsere begehrte Plakette für den Gartenzaun bewerben. Wenn alle hundert Plaketten verteilt sind, werden wir unter allen Beteiligten einige tolle Preise verlosen. Es lohnt sich also mitzumachen!

Beispielhaft sei Frau Schleußner-Bartsch genannt, die eine 400 qm große Fläche in Beelitz zur Verfügung gestellt hat, die wir im Herbst bereits vorbereitet haben. Ein Vereinsmitglied aus Beelitz hat die Bodenbearbeitung übernommen und im Frühjahr wird eine mehrjährige bunte Mischung gesät.

Traktor in Beelitz

Traktor in Beelitz

Herr Prof. Dr. Jochen Möller aus Fichtenwalde möchte sich beteiligen. Die Flächenakquise geht voran. In der Nähe seiner Buchholzer Wassermühle soll neben einem reichhaltigen Blütenangebot für Insekten von Frühjahr bis zum Herbst vor allem auch etwas für die Überwinterung der Wildbienen getan werden. Frau Gembries aus Zülichendorf möchte eine Hecke um ihre 3,5 ha große Wiese pflanzen. Dabei braucht sie unsere Unterstützung.

Mit einem Beelitzer Autohaus sowie mit dem Gerätewerke TBR Verwaltung GmbH in Treuenbrietzen wurden die Möglichkeiten besprochen, Grünflächen innerhalb des Betriebsgeländes blütenreicher zu gestalten. Das spart Zeit, Wasser, Energie und Geld für den Rasenmäher. Gut für den Artenschutz ist es obendrein. Für den Leiter des Technischen Dienstes, Herrn Möller genügend Argumente konkrete Preise einzuholen.

Gerätewerke TBR Treuenbrietzen

Gerätewerke TBR Treuenbrietzen

Unsere bisherigen Partner aus Landwirtschaft und Gartenbau setzen die Kooperation mit uns fort. Herr Schmidt, von der Agrar KG Wittbrietzen legt weitere 3 ha an, Herr Frenzel von der Landgut Hennickendorf GmbH ist mit weiteren 5 ha dabei. Im letzten Jahr hatte er bereits einige Hektar beigesteuert. All diese neuen Flächen werden nach der Saat im April/Mai wieder mit Schildern versehen. So wird sichtbar, welche Betriebe sich für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft aktiv engagieren und gleichzeitig wird dem interessierten Bürger vermittelt, warum diese Flächen jeweils etwas anders aussehen, als die Flächen nebenan.

Feldschild Winkelmann

Feldschild Winkelmann

Wir freuen uns sehr, dass auch der Spargelhof Klaistow, in Zusammenarbeit mit der Agrargesellschaft Buchholz mbH im Bereich Buchholz wieder mitmacht und dabei weitere 10(!) ha zur Verfügung stellt. Bei diesen Flächen ist die Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Netzwerk Blühende Landschaft schon besiegelt. (http://www.bluehende-landschaft.de/) Im Netzwerk arbeiten wir im Projekt BienenBlütenReich zusammen. So erhalten wir nicht nur Infomaterial, sondern auch mehrjährige gebietsheimische Saatgutmischungen der Firma Rieger und Hofmann.

Feldschild BienenBlütenReich

Feldschild BienenBlütenReich

Wichtig ist dem Verein, dass die Flächen über mehrere Jahre zur Verfügung stehen, nicht gespritzt oder gedüngt werden, ausreichend groß sind, dass gebietsheimische Mischungen mit Wildpflanzenanteilen Verwendung finden, sowie Nahrung für pollensammelnde und nektarsaugende Insekten von Frühjahr bis Herbst verfügbar sind, und damit die Grundlage für Bienen und Schmetterlinge sichern, und dass die Stängel über den Winter stehen bleiben, denn diese stellen Winterquartiere für wilde Bestäuber dar.

Stengel im Vorgarten

Stengel im Vorgarten

Der Schwerpunkt unserer Bildungsarbeit soll 2018 vor allem auf dem Thema „Winterquartiere und Nisthilfen für Insekten“ liegen.

Dazu werden wir an einer der bestehenden Blühfläche ein Insektenhotel errichten. So schaffen wir konkreten Lebensraum, können aber auch Hinweise zur „richtigen“ Bestückung und zu häufig gemachten Fehlern geben. Eine Infotafel wird umfassend zu diesem Thema informieren. Zurzeit müssen Eigentümerzustimmungen eingeholt und die Finanzen geklärt werden.

Insektenhotel in Züllichendorf

Insektenhotel in Züllichendorf

2018 werden wir enger mit dem Spargelverein zusammen arbeiten. Zur Eröffnung der Spargelsaison werden wir für Fragen und mit Rat und Tat in Schlunkendorf zur Verfügung stehen. Auch mit dem Spargelhof Jürgen Jakobs fanden im Winter Gespräche statt. Er wird uns für die neue Saison mit konkreten Flächen unterstützen.

Es wird also noch bunter in Beelitz und Umgebung!

Mit dem Landesamt für Umwelt gibt es Überlegungen, entlang der Nieplitz einen Blühstreifen zu entwickeln. Doch diese Ideen befinden sich noch ganz am Anfang, genauso wie der Plan, in Zusammenarbeit mit der Firma NagolaRe aus Jänschwalde hier bei uns Wildpflanzen zu vermehren. Unsere Vision ist die Schaffung z.B. blau blühender Wiesensalbeibestände, die schon sehr selten geworden sind und die sich dann von hier aus mit gebietsheimischem Saatgut wieder verbreiten lassen. Da die Saatgutvermehrung sehr handarbeitsintensiv ist, wird es sich eher um sehr kleine Versuchsflächen handeln.

Gespräche mit Herrn Benthin von der Heimvolkshochschule Seddin, sowie mit dem Bürgermeister der Gemeinde Nuthe-Urstromtal Herrn Scheddin finden im Februar statt. Ziel der Beratungen ist es, noch mehr Information und Aufklärung zum Thema Insektensterben zu organisieren.

Weiden geschnitten

Weiden geschnitten

Aber auch konkreter Artenschutz erfolgte bereits zu Beginn des Jahres. So haben wir wieder Kopfweiden im Naturpark Nuthe-Nieplitz geschnitten. Ziel ist dabei nicht nur der Erhalt der sehr alten Weiden, sondern vor allem auch die Gewinnung von Weidenruten für das anschließende „Körbe flechten“, die wir dem gemeinnützigen Dorfverein Buchholz/Zauche e.V. zur Verfügung stellen. Früher wurden die Kopfweiden genutzt und jedes Dorf hatte „seine“ Bäume. Heute befinden sich nur noch wenige dieser „Zeitzeugen“ im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Wenn im Alter die Stämme morsch werden, bilden sich Risse und später wertvolle Höhlungen. Diese werden als Lebensräume von Insekten, Fledermäusen oder Vögeln genutzt. Werden die Äste jedoch zu schwer, so können die Stämme aufreißen oder Stammteile brechen einfach ab. Daher ist die regelmäßige Entnahme der Kopflast auch eine Maßnahme zum Schutz der Bäume sowie zur Erhaltung der Artenvielfalt.

Weiden brechen auseinander

Weiden brechen auseinander

Auch das Buchholzer Steinkauzpärchen wird vom Verein betreut.

Steinkauz in Buchholz

Steinkauz in Buchholz

Und dass sich die Beiden hier sehr wohl fühlen sieht man daran, dass kräftig gebalzt und sicher in Kürze gebrütet wird. Wir informieren Sie zum Fortgang unserer Arbeit wie immer unter:  www.bluehstreifen-beelitz.de

Kerstin Pahl




Steinkauzvoliere aufgebaut

Hand in Hand – Steinkauz-Auswilderungsvoliere nun auch in Buchholz

Aufbau der Voliere

Aufbau der Voliere

Zwei Männer reichen sich vorgefertigte Holzteile über die Benjeshecke und beginnen den Vogelkäfig aufzubauen. Ein geschlossener Teil in Richtung Westen, gegen den Wind und ein offener Käfigteil,von dem aus die Steinkäuze schon einmal die Gegend beäugen können, in die sie in einigen Monaten freigelassen werden sollen. Nach Beelitz, wo zwei Volieren am südlichen Ortsausgang an der Mühlenstrasse zu bewundern sind, hat die Firma Schalldach und Schröter nun auch eine Voliere in Buchholz aufgestellt.

Lieferung der Teile

Lieferung der Teile

Aufbau der Voliere 2

Aufbau der Voliere 2

Einrichten der Voliere

Einrichten der Voliere

Einrichten der Voliere 2

Einrichten der Voliere 2

Einrichten der Voliere 3

Einrichten der Voliere 3

Doch das neue Heim muss noch kauzgerecht eingerichtet werden. Dazu bauen einige Tage später Frau Berndt und Herr Kolling vom Landschafts-Förderverein-Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. Sitzstangen, Steinkauz-Schlafkisten und eine gefällige Landschaft in den Käfig. Der Projektleiter Peter Koch wird einige Tage später die Vögel einsetzen und am 3.9.2017 anlässlich der Blühflächentagung des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V. das Projekt vorstellen.

Der Steinkauz ist hier in Potsdam Mittelmark schon seit Ende der 1980ger Jahre nicht mehr ansässig, was durch das 2011 begonnene Projekt geändert werden soll. Ausführliche Informationen finden sich auf: https://www.naturpark-nuthe-nieplitz.de/projekte/naturschutz/steinkauzprojekt.html

Voliere neben Blühwiese

Voliere neben Blühwiese

In den kommenden Monaten werden in Buchholz und Umgegend Bruthöhlen ausgebracht, in die die ausgewilderten Steinkäuze dann einziehen können und sich so wieder verbreiten können.




Steinkauzprojekt Standort gefunden

Nachdem die Findungskommission, bestehend aus Kerstin und Lutz Pahl, Bernd B. und Herrn Peter Koch vom Landschafts – Förderverein eine Begehung der möglichen Standorte für eine Auswilderungsvoliere in Buchholz abgeschlossen hat, steht nun der Standort am Wald- und Ortsrand fest.

Auch begeisterte Paten haben sich gefunden!

Hier eine Kopie einer Seite des Flyers:

Flyer des Landschafts – Förderverein

Download des Flyers : Hier: Download des Flyers

 

Weitere Informationen in Kürze an dieser Stelle und schon jetzt beim Landschafts – Förderverein

 




Erstes Treffen zum Start des Steinkauzprojekts in Buchholz

Am Mittwoch, dem 29.3.2017 treffen sich um 17 Uhr die Initiatoren des Steinkauzprojekts in Buchholz, um einen möglichen Standort zu erkunden.