Wiesen und Weiden bestehen aus Kräutern und Gräsern. Besonderen Wert als Lebensraum für am Boden brütende Wiesenvögel oder Insekten haben sie, wenn sie schonend und naturverträglich bewirtschaftet werden. Vögel brauchen für die Jungenaufzucht Ruhe und auch Pflanzen benötigen Zeit für Blüte und Samenbildung.
Hohes Potenzial für Artenvielfalt
In den einst artenreichen Wiesen auf Niedermoor der Buchholzer Niederung waren bis zur Jahrtausendwende noch Wachtel, Rebhuhn, Rohrweihe, Wachtelkönig, Kiebitz und Braunkehlchen beheimatet. Heute sind sie selten. Die Grundwasserstände sind dramatisch gesunken, so dass feuchte Senken weitgehend fehlen. Doch die Fläche hat hohes Potenzial für Wiesenbrüter, Insekten oder Säugetiere. Eine naturverträgliche Bewirtschaftung kann die Artenvielfalt weiter erhöhen.
Diese Wiese sieht vielleicht ganz normal aus. Aber unter ihr steckt etwas ganz Besonderes: Moorboden. Moore entstehen dort, wo es sehr nass ist. Pflanzenreste werden nicht ganz zersetzt und sammeln sich im Boden. So entsteht über viele Jahre eine dicke Schicht schwarzer Boden, in der ganz viel Kohlenstoff gespeichert ist.
Wiese auf Moorboden
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Was auf den ersten Blick wie eine ganz normale Wiese aussieht, ist in Wirklichkeit etwas Besonderes. Unter diesem Grünland liegt ein Moorboden – mindestens einen halben Meter mächtig. Und Moore gehören zu den wichtigsten Klimaschützern unserer Landschaft…
Grünland auf Moorboden
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