Die Apfelernte gehört zu den schönsten Momenten im Obstgartenjahr. Je nach Sorte reifen die ersten Äpfel bereits ab Mitte August, während späte Sorten bis in den Oktober hinein geerntet werden können.
Klaräpfel oder Lageräpfel – der Unterschied
- Frühe Sorten: Diese Äpfel sind ideal zum direkten Verzehr. Sie schmecken frisch und saftig, eignen sich aber nicht zur langen Lagerung.
- Späte Sorten (Lageräpfel): Ab September und Oktober geerntet, lassen sie sich bei kühler Lagerung mehrere Monate aufbewahren und sind perfekt, um auch im Winter noch eigene Äpfel genießen zu können.
Haltbarkeit verlängern – moderne Methoden
Neben der klassischen Lagerung gibt es heute viele Möglichkeiten, Äpfel haltbar zu machen. Besonders praktisch ist das Dörren. Mit meinem neuen Dörr-Gerät habe ich Apfelscheiben schonend getrocknet – so bleibt das Aroma erhalten, und die Äpfel können als gesunder Snack das ganze Jahr über genossen werden. Auch Apfelringe oder Apfelchips sind eine beliebte Variante, die sich leicht herstellen lässt.
Wie funktioniert Dörren eigentlich?
Beim Dörren wird den Apfelstücken über einen längeren Zeitraum schonend Wasser entzogen. Dabei zirkuliert warme Luft gleichmäßig um die Früchte. Das hat gleich mehrere Vorteile:
- Schonende Konservierung: Die wertvollen Inhaltsstoffe, Vitamine und das intensive Aroma bleiben weitgehend erhalten.
- Keine Zusätze nötig: Die Früchte werden allein durch den Wasserentzug haltbar, ganz ohne Zucker oder Konservierungsmittel.
- Knusprig oder weich: Je nach Dauer können Apfelringe eher soft oder richtig knusprig getrocknet werden – ganz nach Geschmack.
Funktioniert auch mit Gemüse, Pilzen, Kräutern und vielen anderen Früchten, wie z.B. Birnen, Aprikosen, Trauben oder Kirschen.
Pflege der Bäume – für eine reiche Ernte
Damit die Bäume über viele Jahre hinweg gesunde Früchte tragen, ist der regelmäßige Obstbaumschnitt entscheidend. Durch den Schnitt bleibt der Baum vital, besser durchlüftet und ertragreicher. Gleichzeitig beugt man Krankheiten vor und sorgt dafür, dass die Äpfel optimal ausreifen können.
Pflege der Bäume – für eine reiche Ernte
Damit die Bäume über viele Jahre hinweg gesunde Früchte tragen, ist der regelmäßige Obstbaumschnitt entscheidend. Durch den Schnitt bleibt der Baum vital, besser durchlüftet und ertragreicher. Gleichzeitig beugt man Krankheiten vor und sorgt dafür, dass die Äpfel optimal ausreifen können.
Ein Kommentar
Auf unserer Streuobstwiese haben wir in den letzten 6 Jahren instgesamt 16 Jungbäume gepflanzt – davon sind 8 Apfelbäume alter Sorten. In diesem Jahr haben einige (Klarapfel, Finkenwerder, Boskoop und Goldparmäne) das erste Mal getragen, worüber die Freude groß war. Allerdings war die Ernte weder zum Einlagern noch zum Dörren ausreichend.
Gedörrt werden bei uns mit Vorliebe die Pflaumen (insgesamt haben wir 8 Altbäume) und die Birnen (2 Altbäume). Die späten Birnen werden auch im Keller eingelagert.
Sowohl bei Pflaumen als auf bei den Birnen lassen wir auch Fallobst bewusst um den Baum liegen – wir beobachten aktuell diverse Insekten (Schmetterlinge, Wespen, Hornissen) als auch Igel bei ihrer Obstmahlzeit.