Blühstreifen-Post im September 2026

Ausgabe September 2026 - ein Monat voller Entdeckungen
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    🌿 Editorial

    Liebe Leserinnen und Leser,

    der September ist ein Monat voller kleiner Entdeckungen. Auf Wiesen und in unseren Gärten reifen die Samen, Stauden können geteilt werden und manche Sommerblüte begleitet uns noch bis weit in den Herbst. Jetzt lohnt es sich besonders, genauer hinzuschauen, manchmal entdeckt man dabei sogar eine Gottesanbeterin, wie unser außergewöhnliches Foto des Monats zeigt.

    In dieser Ausgabe sind wir außerdem mit einem Schäfer unterwegs und schauen uns an, was Schafe und Ziegen für die Pflege unserer Landschaft leisten können. Die Schafgarbe begleitet uns als Pflanze des Monats und wandert anschließend gleich weiter in unsere Wildkräuterküche.

    Auch das Sammeln und Weitergeben spielt diesmal eine besondere Rolle. Saatgut aus dem eigenen Garten gewinnen oder Stauden teilen und weitergeben zum Beispiel bei der Pflanzentauschbörse des NABU in Werder. Denn Artenvielfalt kann manchmal ganz einfach beginnen: mit einer Handvoll Samen oder einer Staude, die von einem Garten in den nächsten wandert.

    Und natürlich schauen wir wieder über den eigenen Gartenzaun hinaus. Menschen aus unserer Region erzählen von ihrem Engagement für Natur und Landschaft, und auch bei unserem Naturlehrpfad gibt es Neues zu berichten.

    Vielleicht entdecken auch Sie in diesen Septembertagen etwas Besonderes. Schicken Sie uns Ihre Fotos, Beobachtungen und Geschichten, denn die Blühstreifen-Post lebt auch von Ihnen.

    Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, Entdecken, Sammeln und Weitergeben!

    Ihre
    Kerstin Pahl
    Vorsitzende Verein Blühstreifen Beelitz e.V.

    Aktuelles – Neuer Flyer und Kooperation für unseren Naturlehrpfad

    Es gibt Neuigkeiten von unserem Naturlehrpfad Buchholz-Birkhorst: Unser neuer Flyer ist fertig! Er macht Lust darauf, den Lehrpfad zu Fuß zu entdecken und mehr über Landwirtschaft, Artenvielfalt und unsere Kulturlandschaft zu erfahren. Der neue Flyer steht hier zum Download bereit.

    Und noch etwas hat sich getan: Wir haben Dirk Fieml, Inhaber der neu entstandenen Kornkammer in Wittbrietzen getroffen und eine Zusammenarbeit rund um den Naturlehrpfad vereinbart. Die Kornkammer mit Aparthotel und Gastronomie liegt ganz in der Nähe und bietet sich damit wunderbar für eine Einkehr im Anschluss an eine Entdeckungstour an.

    Wir freuen uns über diese neue Kooperation. Denn unser Naturlehrpfad soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Menschen und Orte in unserer Region miteinander verbinden.

    Titelgeschichte – Vier Beine für die Artenvielfalt

    Wie Schafe und Ziegen unsere Landschaft pflegen

    Wenn Schafe und Ziegen über eine Wiese ziehen, sieht das zunächst nach einer sehr traditionellen Form der Landwirtschaft aus. Doch hinter der Beweidung steckt weit mehr: Die Tiere fressen nicht einfach nur Gras. Sie verändern die Vegetation, schaffen unterschiedliche Strukturen und können Samen von einer Fläche zur nächsten transportieren. Richtig eingesetzt, werden sie damit zu wertvollen Landschaftspflegern.

    Auch auf unseren Blühflächen setzen wir deshalb auf Beweidung. Statt die Flächen einfach zu mähen oder zu mulchen, dürfen hier zeitweise Schafe und Ziegen ihre Arbeit übernehmen.

    Besonders interessant ist die Beweidung dort, wo einzelne Pflanzen beginnen, andere Arten stark zu verdrängen. Durch eine gezielt gesteuerte Beweidung können bestimmte dominante und auch invasive Pflanzenarten geschwächt werden, beispielsweise dann, wenn sie immer wieder abgefressen werden, bevor sie zur Blüte und Samenreife gelangen.

    Dabei ergänzen sich Schafe und Ziegen. Schafe bevorzugen vor allem Gräser und krautige Pflanzen. Ziegen sind wesentlich weniger wählerisch und nehmen auch Blätter, junge Gehölztriebe oder sogar junge Kiefern. Gerade auf verbuschenden Flächen kann diese Kombination interessant sein.

    Doch Beweidung ist kein Patentrezept gegen jede invasive Art. Entscheidend sind die jeweilige Pflanzenart, der richtige Zeitpunkt und die Dauer der Beweidung. Bei Arten, die für Weidetiere giftig sind oder sich trotz Verbiss weiter ausbreiten, sind andere Maßnahmen notwendig.

    Samen reisen im Schafspelz

    Und während die Tiere über die Flächen ziehen, passiert noch etwas Spannendes.

    Samen und kleine Früchte bleiben im Fell hängen und werden an anderer Stelle wieder abgestreift. Andere Samen werden mit dem Futter aufgenommen und können später über den Kot wieder ausgeschieden werden. Besonders bei wandernden Herden kann so Pflanzenmaterial zwischen verschiedenen Flächen transportiert werden.

    Hinzu kommen die Hufe. Sie schaffen kleinste offene Bodenstellen. Genau dort können Samen auf den Boden gelangen und keimen. Eine beweidete Fläche besteht deshalb häufig aus einem Mosaik: hier etwas höherer Bewuchs, dort kurz abgefressene Stellen, dazwischen offene Bodenbereiche.

    Diese Unterschiede können für viele Tiere interessant sein von Insekten, die Blüten oder offene Bodenstellen benötigen, bis zu Vögeln, die in niedriger Vegetation leichter Nahrung finden.

    Landschaftspflege mit langer Tradition

    Eigentlich ist diese Form der Landschaftspflege alles andere als neu. Weidetiere haben unsere Kulturlandschaft über Jahrhunderte mitgeprägt. Viele artenreiche Wiesen, Trockenrasen und andere Offenlandlebensräume sind überhaupt erst durch die Nutzung des Menschen entstanden und können langfristig nur erhalten werden, wenn sie weiterhin bewirtschaftet oder gepflegt werden.

    Heute bekommt diese alte Form der Nutzung deshalb eine neue Bedeutung: Schafe und Ziegen liefern nicht nur landwirtschaftliche Produkte, sie können gleichzeitig helfen, wertvolle Lebensräume offenzuhalten und vielfältiger zu gestalten.

    Und hinter jeder Herde steht natürlich ein Mensch

    Sascha der Schäfer

    👤 Menschen für die Natur –
    Sascha, Schäfer im Nebenerwerb

    „Hallo Sascha, du bist Schäfer im Nebenerwerb, kommst aus Brachwitz, bist 40 Jahre alt und verheiratet. Und eine besonders gute Nachricht: Nachwuchs ist unterwegs. Herzlichen Glückwunsch!

    Du pflegst mit deinen Schafen und Ziegen für uns innerhalb des Projektes „Räume für Leben“, die beiden Blühflächen Schneckenfarm und Schutthügel. Beide Flächen befinden sich am Naturlehrpfad Buchholz-Birkhorst.
    Dein Job ist sehr anspruchsvoll und lastet dich sicher stark aus. Wieso hälst du zusätzlich noch Tiere?“

    „Ach, das ist ein grundsolides, ehrliches Handwerk. Ich halte gerne Vieh und das ist eine Möglichkeit wie man dieses Hobby querfinanzieren kann.

    Und daneben empfinde ich das als sehr sinnvolle Sache für mich und für die Landschaft.
    Wir haben Schafe und Ziegen, Im Moment sind wir bei 120 erwachsenen Tieren plus die jährliche Nachzucht und dann müssen wir natürlich noch für den Wolfsschutz sorgen, daher sind noch 2 Herdenschutzhunde dabei.“

    „Was ist denn das Besondere an den Herdenschutzhunden?“

    Also ihre Aufgabe ist die Herde vor vier- und „zweibeinigen“ Wölfen zu beschützen.
    Also ihr Territorium, ihre Koppel zu verteidigen und nach Möglichkeit alle die irgendwas von ihrer Herde wollen davon abzuhalten über den Zaun zu kommen.
    Das ist das Besondere und es sind zudem Rassen, die seit Jahrhunderten dafür genutzt werden.

    „Und welche Hunde habt ihr?“

    „Das ist regional unterschiedlich, hängt auch von der Politik im jeweiligen Bundesland ab, denn diese Hunde werden gefördert- bei uns sind des Pyrenäenberghunde. Es gibt andere Bundesländer, die alten Bundesländer zum Beispiel da sind Kangals verbreiteter. Es gibt auch kaukasische Hütehunde.“

    „Wir sind jetzt ein Stück weitergegangen und befinden uns jetzt an der Fläche „ Schutthügel“, hier  hast du im vorigen Jahr angefangen mit Schafen und Ziegen zu beweiden. Welche Erfahrungen hast Du mit den Problemarten gemacht?“

    „Wir hatten hier festgestellt, dass die Verbuschung ziemlich stark ist und auch einige invasive Arten sich sehr ausgebreitet haben.
    Die Tiere haben begonnen, die Brombeeren zu verbeißen, jedoch wilder Wein und Landreitgras machen immer noch Probleme. Hier heißt es: Verbeißen, Verbeißen, verbeißen!
    Deswegen wäre die oberste Prämisse so früh und so oft wie möglich verbeißen zu lassen und dann hoffen wir, dass wir die Pflanzen schwächen, so dass es für andere Arten wieder mehr Lebensraum gibt.“

    „Auf beiden Flächen sehen wir, dass es nach nur einigen Jahren Pflege wieder richtig schön blüht. Das ist richtig toll geworden!“

    „Ja, auf der „Schneckenfarm“ konnte zum Beispiel der Tobinambur, der sich hier flächig ausgebreitet hatte, komplett zurückgedrängt werden. Nun wachsen hier hauptsächlich blühende Arten für Schmetterlinge und Insekten.“

    „Zum Abschluss die Frage, was war Dein schönstes Naturerlebnis in letzter Zeit?“

    „Der Wechsel der Jahreszeiten ist schön, die ganz unterschiedlichen Flächen bis zur Waldweide zu betreuen ist schön, die Verbesserung der Flächen durch unsere Arbeit zu beobachten ist schön. Ich mag meine Tiere und wenn sie am Abend dastehen und kauen, das ist schön und das beste Erlebnis von allen ist, wenn zu den Lammzeiten das neue Leben beginnt und alles wächst und gedeiht….“

    Pflanze des Monats – Schafgarbe, eine alte Begleiterin von Mensch und Tier

    Eine Pflanze mit langer Geschichte

    Die Schafgarbe gehört zu unseren alten Heilpflanzen. Schon seit Jahrhunderten wird sie in der Volksheilkunde genutzt. Auch heute ist Schafgarbenkraut als traditionelles pflanzliches Arzneimittel anerkannt, unter anderem bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen und Appetitlosigkeit.

    Auch mit Weidetieren ist die Schafgarbe seit Langem verbunden. Die überlieferte Verwendung bei Mensch und Tier und ihr häufiges Vorkommen auf Weiden haben zu vielen Geschichten über die Herkunft ihres deutschen Namens geführt. Dass „Schafgarbe“ jedoch eindeutig daher kommt, dass die Pflanze Schafen gegen Magenbeschwerden verabreicht wurde, lässt sich historisch nicht zweifelsfrei belegen.

    Eine andere alte Geschichte steckt in ihrem wissenschaftlichen Namen Achillea: Er erinnert an den griechischen Helden Achilles, der der Überlieferung nach die Pflanze zur Behandlung von Wunden verwendet haben soll.

    Wertvoll auf der Wiese

    Auch für die Tierwelt hat die Schafgarbe einiges zu bieten. Ihre zahlreichen kleinen Einzelblüten sind leicht zugänglich und werden von unterschiedlichen Insekten besucht. Im naturnahen Garten ist sie zudem unkompliziert: Sie liebt sonnige Standorte, kommt mit eher trockenen Bedingungen zurecht und fügt sich wunderbar in Wiesen und Staudenpflanzungen ein.

    Und noch etwas macht sie für uns interessant: Die Schafgarbe ist essbar. Ihre jungen Blätter besitzen einen würzig-herben, leicht bitteren Geschmack.

    Schafgarbe rosa

    Wildkräuterküche: Schafgarben-Kräuterbutter fürs Spätsommerbuffet

    Nach den Schafen auf der Weide und der Schafgarbe als Pflanze des Monats landet unser Septemberthema nun auf dem Teller. Die würzige Schafgarbe lässt sich wunderbar mit milderen Gartenkräutern kombinieren.

    Für ein kleines Schälchen Kräuterbutter:

    • 125 g weiche Butter
    • 4–6 junge, zarte Schafgarbenblätter
    • 1 EL fein gehackte Petersilie
    • 1 EL Schnittlauch
    • einige Blättchen Thymian
    • etwas Zitronenabrieb
    • eine kleine Prise Salz
    • nach Wunsch etwas frisch gemahlener Pfeffer


    Die Schafgarbenblätter waschen, gut trocknen und sehr fein hacken. Mit den übrigen Kräutern unter die weiche Butter mischen. Zitronenabrieb und etwas Salz dazugeben und alles gut verrühren. Wer möchte, verwendet nur Schafgarbenblättchen.

    Anschließend die Butter mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

    Die Butter schmeckt zu Ofenkartoffeln, gegrilltem Gemüse, Maiskolben oder frischem Brot und macht sich wunderbar auf einem spätsommerlichen Grillbuffet.

    Ein paar kleine Schafgarbenblüten auf der Butter machen daraus einen hübschen Hingucker.

    Foto des Monats

    Das Foto des Monats kommt diesmal von Linda und Thomas aus Alt Bork.

    Sie schreiben uns, dass sich spät abends zu ihren Geburtstagsgästen im Garten ein seltener Gast dazu gesellt hat. 
    „Es war total schön während der gemütlichen Runde dieses faszinierende Tierchen zu beobachten.“

    Gottesanbeterin entdeckt? Bitte melden!

    Die wärmeliebende Gottesanbeterin breitet sich zunehmend nach Norden aus und profitiert dabei von den steigenden Temperaturen; in Brandenburg wurde sie erstmals 2007 nachgewiesen, inzwischen häufen sich die Beobachtungen und die Art wird auch weiter nördlich gefunden. Fundmeldungen helfen dem Landesamt für Umwelt, diese Ausbreitung zu dokumentieren und die tatsächliche Verbreitung der besonders geschützten Art besser einzuschätzen. Deshalb lohnt es sich, eine entdeckte Gottesanbeterin zu fotografieren und den Fund mit Datum und möglichst genauem Fundort zu melden.

    https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/insekten/insektenfunde-melden/gottesanbeterin/#

    Fundstück des Monats

    Spuren einer großen Überraschung

    Eine kleine Sensation gab es diesmal in unserem eigenen Garten, davon muss ich unbedingt erzählen! Im Rahmen eines Projektes zur Wiederansiedlung des Steinkauzes entdeckten wir im Gras unter einem Nistkasten mehrere kleine, unscheinbare Gebilde: Gewölle. Dazu kamen auffällige weiße Kotspuren.

    Aber was ist eigentlich ein Gewölle? Eulen können unverdauliche Bestandteile ihrer Nahrung, beispielsweise Haare, Knochen und Teile von Insekten nicht verdauen. Sie sammeln sich im Magen und werden später als kleine, kompakte Ballen wieder ausgewürgt. Für Fachleute sind solche Gewölle ausgesprochen spannend, denn ihr Inhalt verrät viel darüber, was die Eule gefressen hat. Die Größe der Gewölle gibt Auskunft über die Vogelart.

    Nach genauer Recherche und der Befragung von Experten bestätigte sich unsere Vermutung: Die kleinen Gewölle stammen von einem Steinkauz.

    Und wieder zeigte sich: Wer Spuren auf dem Boden entdeckt, sollte ruhig einmal den Blick nach oben richten. Genau über der Stelle mit den Gewöllen und Kotspuren sitzt inzwischen nachts auf einem kleinen Vorsprung am Nistkasten tatsächlich die kleine Eule.

    Eulenkot vom Steinkauz
    Größenvergleich Gewölle vom Steinkauz

    Mitmachen: Unsere September-Aktion: Saatgut weitergeben!

    Haben Sie Samen einer schönen, möglichst heimischen Wildblume übrig? Dann teilen oder tauschen Sie Ihr Saatgut mit Nachbarn, Freunden oder anderen Gartenbegeisterten. Vielleicht entsteht daraus im nächsten Jahr ein neuer kleiner Blühfleck.

    Und schicken Sie uns gern ein Foto Ihrer schönsten Samenstände oder Ihrer selbst gesammelten Samentütchen.

    Mitmachen Saatgut sammeln
    Beispiele für Saatgut

    Aus der Community

    Ein spätsommerlicher Gartengruß aus Treuenbrietzen

    Diese schönen Garteneindrücke hat uns Anke aus Treuenbrietzen geschickt. Ihr Garten zeigt im September, wie wunderbar Blüten sowie Ernte nebeneinander Platz haben können.

    Zwischen Sonnenblumen, Astern und anderen Sommerblumen stolziert der Hahn durchs Grün. Im Gemüsebeet warten prächtige Möhren auf ihre Ernte, während sich die Zweige des Pflaumenbaums unter der Last der reifen Früchte biegen. Und der Erdkeller erinnert daran, dass zu einem Garten nicht nur Säen und Ernten gehört, sondern auch das Bewahren der Ernte für die kommenden Monate.

    Vielen Dank, Anke, für diesen schönen Blick über den Gartenzaun!

    Zeigen auch Sie uns Ihren Garten! Schicken Sie uns gern Fotos von besonderen Gartenecken, Ernteglück oder kleinen Naturbeobachtungen.

    Gartentipp des Monats

    Nicht alles, was im Gemüsegarten „geschossen“ ist, muss sofort auf den Kompost. Lauch, Zwiebeln, Schnittlauch und andere Lauchgewächse können wunderschöne Blütenstände entwickeln. Wer einzelne Exemplare stehen und blühen lässt, bietet zahlreichen Insekten Nahrung und kann anschließend beobachten, wie sich die Samen entwickeln.

    Auch Dill, Fenchel, Petersilie oder Möhren, die zur Blüte kommen, können im Gemüsegarten plötzlich zu wertvollen Insektenpflanzen werden. Gerade ihre offenen Blüten werden von vielen kleinen Insekten gut erreicht.

    So wird aus einem vermeintlich „misslungenen“ Gemüse eine kleine Insel für Artenvielfalt.

    Unser Tipp: Beim Abräumen des Gemüsegartens im Herbst bewusst einzelne blühende oder samenreife Pflanzen stehen lassen. Nicht jedes Gemüsebeet muss ordentlich und leer in den Winter gehen.

    blühender Kohl

    📅 Termine

    Tauschen statt kaufen: Stauden, Ableger oder Saatgut weitergeben

    Die Pflanzentauschbörse ist eine gute Gelegenheit dazu. Es laden ein der NABU Werder sowie das Begegnungszentrum Treffpunkt www.treffpunkt-werder.de

    📅 Sonnabend, 17. Oktober
    🕑 14:00 bis ca. 17:00 Uhr
    📍 Begegnungszentrum „TREFFPUNKT“, 14542 Werder I Plantagenplatz 11

     

    Mitmachen Saatgut sammeln

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