gemeinsam Artenvielfalt erhalten
Imkern wie vor Hunderten von Jahren
Bevor es moderne Magazinbeuten gab, hielten Menschen ihre Bienen in Klotzbeuten – hohlen Baumstämmen, die die natürlichen Höhlen in alten Bäumen nachbildeten. Diese Form der Imkerei ist eine der ältesten in Mitteleuropa und wurde jahrhundertelang praktiziert.
In einer Klotzbeute leben die Bienen in einem weitgehend unberührten Innenraum, der dem Wildbau sehr nahekommt. Die Bienen bauen ihre Waben frei, regeln Temperatur und Klima selbst und organisieren das Volk auf natürliche Weise.


Heute werden Klotzbeuten nur selten genutzt – doch sie sind wertvoll:
Diese Klotzbeute hier wird von unserem Verein betreut. Sie dient vor allem pädagogischen und ökologischen Zwecken: Wir möchten zeigen, wie eng Mensch und Biene früher verbunden waren – und wie wichtig natürliche Strukturen auch heute noch sind.
In einer Klotzbeute steht die Gesundheit des Bienenvolkes im Mittelpunkt – nicht die Honigernte. Die Bienen dürfen weitgehend frei leben. Honig wird hier höchstens in kleinen Mengen entnommen.

Schau dir diese Klotzbeute an. Sie sieht aus wie ein Baumstamm – und genau das ist Absicht! Denn in der Natur wohnen Bienen am liebsten in alten Bäumen. Die Klotzbeute ist also ein Bienen-Baumhaus. Hier dürfen die Bienen alles selbst entscheiden…
Hier geht es nicht nur um Honig, sondern um das natürliche Leben der Bienen. Wesensgemäße Imkerei bedeutet, dass wir die Bienen ihre eigene Ordnung finden lassen. In der Klotzbeute bauen sie ihre Waben selbst, wählen, wo sie Brut und Nahrung platzieren, und können ihrem Instinkt folgen…
Unser Klima ist im Wandel – und wir alle sind davon betroffen. Teste dein Wissen und entdecke, wie viel du über Ursachen, Folgen und Lösungen bereits weißt!
Drei kurze Fragen an jeder Station mit Auswertung und den richtigen Antworten.


