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Bluehstreifen-Beelitz

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Wir sind der Verein „Blühstreifen Beelitz e.V.“, der sich für die Verbesserung von Umweltbedingungen, insbesondere die Förderung von Blühflächen zur Rettung der Artenvielfalt, insbesondere Bienen, Schmetterlingen und Insekten, sowie die Verbesserung der Umweltbedingungen von Pflanzen und Tieren in Brandenburg einsetzt und Öffentlichkeitsarbeit für die vorgenannten Ziele leistet.

Daneben bearbeiten wir weitere Themen rund um Natur- und Landschaftsschutz.

An dieser Stelle wächst nun die Internetpräsenz mit Informationen rund um unsere Aktivitäten.

Wir arbeiten zusammen mit  http://www.bluehende-landschaft.de/ ,

Stadt Beelitz  und  Naturpark – Nuthe – Nieplitz , sowie mit diversen Landwirten aus der Region.

Um jeweils den ganzen Beitrag zu lesen, bitte auf die Überschrift klicken. So auch hier!

Bitte nicht mähen

Mein Vorgarten und das Klopapier!

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Diese wunderbare Glosse hat uns von Stefan Rimböck erreicht:

Vor einigen Wochen: Ich trete zum Nachmittags-Gassi-Gang vor mein Grundstück und sehe dort, wo morgens noch saftige grüne Gräser und klein-blühende Feldblumen standen nur noch braune Stoppeln. Das erinnerte mich sehr an einige unserer Kater, die kurz zuvor noch lebensfroh durch den Garten tiegerten, und plötzlich überfahren auf der Straße liegen. Diesem Streifen Natur wurde eben einfach mal so das Leben genommen. Glücklicherweise nicht so endgültig wie den Katern. Die Wiese steht nun wieder und ich habe mit meinem Hinweis „Marke Eigenbau“ auch schon den ersten Erfolg eingefahren: Nach der letzten Wiesen-Schlachtung steht mein kleiner Vorgarten immer noch saftig in der Blüte.

Vorgarten Fichtenwalde
Vorgarten Fichtenwalde

Vielleicht sollten sich alle, die diese Botschaft für übertrieben halten mal an folgenden nicht allzu weit entfernten Zustand erinnern: Das Klopapier ist alle, man geht in der Supermarkt und…
… meterweise N I C H T S! So müssen sich auch Insekten fühlen, die zu ihrer Lieblingswiese fliegen und nur noch braune Stoppeln vorfinden. Nach kilometerweiten Flügen von „Supermarkt“ zu „Supermarkt“ verenden sie irgendwo im Klo.

Das ist doch SUPER! Die Autoscheibe bleibt beim Fahren zukünftig sauber, die Mücken piesacken einen  nicht mehr und das ganze eklige Gekrabbel hat ein Ende. ABER: Der Obstbauer beschwert sich über die miese Ernte, der Imker darüber, dass seine Bienen keine Blüten mehr finden und alles was bestäubt werden will, wird nicht mehr bestäubt.

Das ist dann wieder schlecht für den Supermarkt, und das ist schlecht für uns Menschen,
WEIL: richtig! KEIN KLOPAPIER!!!
Und das ist doch eigentlich noch wesentlich weniger dramatisch wie „keine Lebensmittel“

So klein und unscheinbar diese Myriaden von Insekten auf unseren Welt sind, ohne sie würde hier so gut wie nichts so sein wie es ist. Lasst also Euren Vorgarten wuchern, den Klee in Eurem Rasen, wenn er denn sein muss, blühen und setzt Euch mit gutem Gewissen auf’s Klo und genießt Euer KLOPAPIER!

Ihr Stefan Rimböck (Fichtenwalde)

Autohaus Schneider Beelitz 2020

Buntes Gewerbe in Beelitz

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Bunt, insektenfreundlich und vielfach summend, so präsentieren sich die Hänge an der B2, der Umgehungsstraße um Beelitz. Nun werden sich weitere Flächen daran anschließen, denn, als erstes Beelitzer Unternehmen hat Familie Lietz vom Renault-Autohaus Schneider an der B2 eine hochwertige Blühfläche angelegt und damit ihr Firmengelände insektenfreundlich umgestaltet.

Mohn auf den Feldern
Mohn auf den Feldern

„Es hat mich sehr beeindruckt und auch traurig gemacht, dass es immer weniger Insekten gibt. 80% weniger sollen es in den letzten 30 Jahren sein, und hier fällt auf dass es kaum noch Schmetterlinge gibt.“ sagt Sylke Lietz.

Blühfläche neben der Werkstatt
Blühfläche neben der Werkstatt

Nachdem in Zusammenarbeit mit dem Verein Blühstreifen Beelitz e.V. vor 2 Jahren eine erste kleine Fläche rechts vom Verkaufsraum entstand, gehen die Lietzens nun in die Vollen. Für 400 qm an zentraler, repräsentativer Stelle hat der Verein Blühsteifen Beelitz Saatgut zur Verfügung gestellt, und ein renommiertes Treuenbrietzener  GALA-BAU-Unternehmen hat die Arbeiten ausgeführt. Denn die bestehenden Graswurzeln müssen vollständig beseitigt werden. Diese sind konkurrenzstärker und behindern so die noch zarten Keimlinge der wilden Kräuter im Wachstum. Es wurde also nicht nur gefräst, sondern zusätzlich auch vorher gepflügt, geglättet und gewässert.

Über 40 einheimische Wildpflanzenarten wurden in einer speziell zusammengestellten Beelitzer Mischung eingebracht. Die meisten Arten sind mehrjährig, d.h., sie blühen erst im 2. Standjahr. Wer will schon zwei Jahre warten? Deshalb wurden der Mischung auch Kulturpflanzen beigefügt, die schon bald nach der Saat für Blütenfülle sorgen werden.

Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Saat und die Jungpflanzen im ersten Jahr ausreichend gewässert werden müssen. Auch Vogelfraß und unerwünschte Kräuter muss man im Blick behalten.

Ab dem 2. Jahr spart man erheblich bei Bewässerung sowie Pflege und hat dennoch ein ansprechendes Gesamtbild.

so wird sie einmal aussehen
so wird sie einmal aussehen

„Wir müssen umdenken und das gewohnte Bild der kurzgeschorenen Rasenflächen mit dem wir aufgewachsen sind überdenken„ findet Sylke Lietz. „Unterdessen mag ich die wilden Blumen sehr und freue mich, wenn es hier dann blüht, summt und brummt. Seit ich weiß wie schwer es Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge haben, und wie schlecht es auch um unsere heimische Natur bestellt ist, möchte ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten engagieren.“

Kerstin Pahl

Klotzbeute

Klotzbeuten bezugsfertig

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Auch die Klotzbeuten aus unserem Bienenbeutenworkshop sind ihrer Bestimmung übergeben worden. Am Ortsausgang von Buchholz, neben der Steinkauzvoliere sind sie zu besichtigen. Unsere Beelitzer ImkerInnen werden sie mit Bienen besetzen und sich um die Tiere kümmern.

Eine Klotzbeute oder auch Klotzstülper ist eine künstliche, vom Menschen hergestellte Bienenbehausung, die aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Klotzbeuten gehören zu den ältesten künstlichen und transportablen Bienenwohnungen. Sie markieren den Übergang zur planmäßigen Bienenhaltung, der Imkerei.

Gründach

Gründach übergeben

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Unser Gründachprojekt ist nun abgeschlossen, und die Übergabe an den Ortsbeirat von Reesdorf fand statt. In einer letzten Aktion fand die Bepflanzung mit Sedum statt und Wildpflanzensamen wurden gesät. Totholz und Feldsteine geben Struktur als zusätzliche Lebensräume, Marc Rosenthal aus Schäpe half uns bei unserem kleinen Filmprojekt zu dem Thema, das Ergebnis ist sehr sehenswert und unter https://youtu.be/9uAGiQ-lHCY zu bewundern.

Panoragmaweg

Panoramarundweg in Beelitz- wie weiter?

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Auch in Beelitz gibt es Bestrebungen vom Landwirt Gerhard Jochen, den Panoramarundweg noch attraktiver zu gestalten. Ein erstes Treffen organisierte er im Mai mit dem Ortsbeirat Beelitz, hier Jaqueline Borrmann und Kirsten Schäfer, die den Weg gut kennt. Auch auf dem Arbeitsplan des Umweltausschusses steht das Thema. In einem Projektvorschlag des Vereins sollen, im Sinne des Naturschutzes neben den bestehenden sogenannten Kinderbäumen und dem Feldlerchengebiet, Wegeflurstücke vermessen werden, um weitere aufwertende Maßnahmen, wie blühende Wegränder und Hecken zuzulassen. Eine Vorstellung im Ortsbeirat Beelitz ist im Juni 2020 geplant.

Tag der Nachbarn 2020

Tag der Nachbar*Innen

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Am 29.5. wird deutschlandweit der Tag der Nachbar/innen begangen, der von der Nachbarschaftsstiftung gefördert wird. Der Bundespräsident hat in Berlin die Initiative besucht. Nachbar*Innen lernen sich in gemeinsamen Aktionen besser kennen, helfen einander und unterstützen sich gegenseitig.

Wir haben zum Tag der Nachbarn einen Schmetterling ins Spargelland gezaubert und mit einer Familienwanderung einen magischen Nachmittag erlebt, mit Gaukelei und einer poetischen Performance des Zirkus Pan Panazeh.

Alle Buchholzer Familien waren eingeladen, den geplanten Lehrpfad über 5 km mit Abstand (wegen Corona) zu gehen. Der Weg war nur in einer Richtung festgelegt, so dass keine Begegnungen stattfinden konnten. Alle reisten ohne Auto an, kamen zu Fuß, oder per Fahrrad direkt aus dem Ort.

Die Sitzgruppe auf der Hälfte der Strecke und 2 Infotafeln stammen aus einer Spende des Naturparks Nuthe Nieplitz. Zum Tag der Nachbar/innen hatten wir sie schön geschmückt, und mit viel Platz für eine ganze Schulklasse lädt sie auch zukünftig zum Verweilen und Beobachten ein. Weitere Elemente sollen folgen.

Sitzgruppe fertig geschmückt
Sitzgruppe fertig geschmückt

Da erstmal nur die Träger für die Tafeln stehen und die eigentlichen Infotexte später folgen sollen, haben die Kinder aus unserem Dorf Bilder und Fotos gestaltet, die diese Tafeln übergangsweise verschönern werden. Sie haben sich die Frage gestellt, was sich verändern müsste, dass hier wieder Blumen wachsen und Tiere leben können, die selten geworden sind. Ein Junge stellte fest „Der Spargel muss weg“.

Bilder der Kinder
Bilder der Kinder

Auf diesem Abschnitt des Lehrpfades gibt es bereits viele Kompromisse zwischen den hier wirtschaftenden Landwirten und der Natur und es werden immer mehr. Es braucht gegenseitiges Verständnis für gute Lösungen. Im Grünlandstreifen, der hier wachsen darf und als einer dieser Kompromisse selten gemäht wird, fanden Aurin und Maria sogar eine Gottesanbeterin.

Naturlehrpfad Sitzgruppe

Nahrung contra Natur?

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Vieles gilt es nach Corona zu überdenken und zu verändern. Krisen, die sich in vielen Bereichen schon lange angedeutet hatten, brechen nun mit großer Wucht aus und lassen sich nicht länger ignorieren oder verdecken. Jede/r kennt aus ihrem/seinem Lebensumfeld nun Beispiele dafür. Wichtig ist neben einer längst überfälligen Agrarwende auch ein Umfeld, in dem man sich gern sportlich betätigt und seine Freizeit verbringen möchte. Vor allem in Zeiten, in denen wir eher zu Hause bleiben müssen.

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Gründach Norwegen P1140981

Gründach-Workshop Reesdorf

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Neuer Termin unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsbedingungen:

Zum Gründach-Workshop laden wir herzlich ein.

Wo: Reesdorf, Dorfgemeinschaftshaus

wann: 23.5.2020 um 14.00 -17.00 Uhr

 

zuletzt hatten wir an zwei Projekten gearbeitet, die dann wegen Corona etwas anders verlaufen mussten als geplant.

Zum einen ging es um den Bau des kleinsten Gründachs der Welt und in diesem Zusammenhang um den Aufbau eines etwas größeren Gründachs in Reesdorf.

Wir fanden ein Garagendach, im Komplex des Dorfgemeinschaftshauses. Danke an Reesdorf!

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Ackerwildkrautflora

Einfach mal wachsen lassen

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Ein umtriebiger Beelitzer Landwirt mit vielen guten Ideen ist Gerhard Jochen. Unseren Verein Blühstreifen Beelitz e.V. unterstützt er schon lange und nun wies er uns auf sein neuerliches Engagement für mehr Artenvielfalt hin.

Er hat direkt neben seinen Aronia-Beeren-Pflanzungen im letzten Herbst ca. 1 Hektar mehrfach gegrubbert, einfach um mal zu sehen, was so wächst, wenn nicht gesät und gepflegt wird. Hier findet nun die Entwicklung der „Ackerwildkrautflora“ statt, so heißt der Fachbegriff. Was befindet sich nach Jahren noch im Samentresor des Bodens?

Für uns natürlich ein spannendes Projekt und so machten wir uns gleich auf den Weg. An alle heimischen Wildpflanzen sind Insekten und weitere Tierarten gebunden, die für die Bestäubung unentbehrlich sind. Diesmal können wir vor allem Hummeln beobachten, die auch an diesem regnerischen Tag (Anfang Mai und so selten in Beelitz!) zahlreich unterwegs sind. Am Projekt beteiligt ist auch der Naturpark Nuthe-Nieplitz, der einen Botaniker mit der Inventarisierung beauftragt hat.

ein Feld in pink
Ein Feld in pink

Ein Feld in pink?

Die Fläche strahlt uns in ungewöhnlicher Feldfarbe entgegen. Die eindrucksvollen verschiedenen Farbtöne in rosa- bis pink zaubert eine kleine Pflanze ins Feld, der Erdrauch, der hier flächendeckend gestartet ist, und ab und an überragt ein kräftiges Rot vom Sandmohn die gesamte Pracht. Eher unscheinbar kommen Ackerstiefmütterchen, Hirtentäschel, Ehrenpreis und Feldsalat daher und die Hundskamille hat bereits Knospen angesetzt um das Feld dann in weiß zu bereichern. Die weitere Beobachtung lohnt nicht nur für Botaniker und Insektenfreunde! Es summt und brummt und ist einfach eine tolle Blumenpracht.

Erdrauch, Sandmohn, Hundskamille
Erdrauch, Hundskamille

Von der Greisin Quecke

Die Fläche wurde im letzten Jahr 5-mal gegrubbert, um die Wurzelunkräuter zu beseitigen. Denn diese sind irgendwann gegenüber allen anderen Pflanzen zu dominant. „Den Acker einmal mit Glyphosat abspritzen kostet 50 Euro, 5 x Grubbern führt zum selben Ergebnis, kostet aber 250 Euro“ ärgert sich Herr Jochen. Aus seinem breiten Fachwissen erklärt er uns, dass Quecke im Juli eine „Greisin“ ist. Dann ist sie altersschwach und kann durch Grubbern bekämpft werden. Sie liegt dann obenauf und ihre langen Wurzeln vertrocknen in der Sommerhitze. Wieder etwas gelernt!

Feldraine sind voller Leben

Es muss ja nicht gleich ein ganzer Hektar sein, aber ungespritzte und nicht gedüngte, möglichst breite Feldraine müssen in der Landschaft wieder zum Selbstverständnis werden. Rückzugsräume für Insekten und Co. Dabei ist es wichtig, dass die Pflanzen zur Blüte und zum Ausreifen der Samen gelangen. Wir raten nur ein Mal pro Jahr zu mähen, ein Teil der Pflanzenstängel sollte über den Winter stehen bleiben, und hier und da kann man auch mal Neues ausprobieren.

Und was gibt es Neues in Buchholz?

Schleiereulen-Kasrten im Kirchturm
Schleiereulenkasten im Kirchturm
Kirchturm mit anfliegendem Turmfalken
Kirchturm mit anfliegendem Turmfalken

Storch und Turmfalke sind zurück und brüten zuverlässig in den Nisthilfen von Familie Güldner, Blänckner und Becker. Und ein neuer Kasten ist dazugekommen! Im Zuge der Sanierung der Dorfkirche fand sich im Turm ein Platz für einen Schleiereulenkasten.

Turmfalke
Turmfalke

Kasten und Beratung kam von der Naturschutzbehörde Potsdam-Mittelmark und kaum dass er richtig hing, war er bereits von Turmfalken erobert, die nun auch hier hoffentlich erfolgreich brüten. Und was ist bei euch so los? Schreibt uns gern eure Beobachtungen an info@bluehstreifen-beelitz.de oder über das Kontaktformular unserer Website: www.bluehstreifen-beelitz.de

Wichtig für die Wissenschaft

Etwa Ende April fanden sich wundersame Käfer bei uns im Apfelbaum aber auch rund um Buchholz auf anderen Blüten ein – braun und weiß gesprenkelt und meistens mehrere Tiere übereinander. Wir gingen der Sache auf den Grund und haben erfahren, dass es sich um den Trauer-Rosenkäfer handelt.

Trauer-Rosenkäfer aus dem Mittelmeerraum
Trauer-Rosenkäfer aus dem Mittelmeerraum

Er ist im Mittelmeerraum und Nordafrika beheimatet und breitet sich in den letzten Jahren auf Grund der Klimaveränderung in Richtung Norden aus. Erst seit 2017 gibt es auch Nachweise in Brandenburg. Eine Meldung an das Landesamt für Umwelt (LFU) ist erfolgt.

Kerstin Pahl

20191107_Gründach

Gründächer gegen den Klimawandel

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Blühst schriftzug

Im Rahmen des Projektes „Gründächer gegen den Klimawandel“ wollten wir gern ein kleines Flachdach begrünen. In Kooperation mit dem Ortsvorstand von Reesdorf und der Stadt Beelitz wurde die Garage im Komplex des Dorfgemeinschaftshauses gefunden.

Workshop in Corona-Zeiten

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Wegen der aktuellen Lage sind alle Veranstaltungen des Vereins abgesagt

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Notwendige Zusammenkünfte und Absprachen werden durch gesonderte Einladungen per Telefon-Konferenz durchgeführt.

LAGA Logo1

Einbeziehen der Ortsteile in die LAGA Beelitz

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Unser Vorschlag ist:

Jeder Ortsteil sucht sich eine Wildpflanze aus, die zu ihm passt. Am besten eignen sich solche, die im Dorf natürlicherweise vorkommen und recht hübsch aussehen.

Wittbrietzen interessiert sich z.B. für den Löwenzahn/Pusteblume.

Kemnitz (im Nachbarkreis) hat sich für die Grasnelke entschieden, Buchholz für den Wiesensalbei.

Schafgarbe, Wilde Möhre (übrigens die Urform der Kulturmöhre), Gänseblümchen, Reiherschnabel….. bei der Auswahl helfen wir gern.

Die jeweilige Pflanze bekommt an ihrem Standort z.B. eine kleine Infotafel. Auch am Ortseingang darf natürlich ein kleines Zusatzschild stehen. Auch größere Infotafeln wären vorstellbar.

Vorstellbar ist es auch, dass eine Fläche im Ort oder in Ortsnähe mit dieser Pflanze bepflanzt wird. Gern kann dazu auch ein Rasenstück aufgewertet werden.

Für die LAGA ist ein Präsentations-Pavillon für die Ortsteile auf dem zentralen Gelände in Beelitz vorgesehen.

Diese Präsentation bereitet dann jeder Ortsteil mit seiner Wildpflanze 2020 und 2021 vor.

Hier könnte wiederum jede Gemeinde wählen, was ausstellbar ist und zu ihr passt. Z.B. Fotowettbewerb rund um die Pflanze und die Tiere, die davon leben. Ein Zeichenwettbewerb, eine Geschichte schreiben, Ton- oder Keramikarbeiten, Filzen, Kuchen und Torten mit Blüten garniert, Rezeptsammlung für die Pflanze und vieles mehr.

Über Ihre weitere Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

info@bluehstreifen-beelitz.de

freundliche Grüße

Kerstin Pahl

Weitere Ideen zur LAGA:

Entwurf für Grünes LAGA-Konzept (im Aufbau)

Wildpflanzendörfer (siehe oben)

Ausstellungsfläche auf der LAGA mit Blühfläche und Insektenhotel, (gebaut in mehreren Workshops mit Beelitzer Schul- und Kitakindern, ist schon begonnen) zusätzlich die Ergebnisse aus den Ortsteilen-Fotoausstellung (siehe oben) usw.

WIBINIHI Kita Kinderland
WIBINIHI Kita Kinderland

Workshops

Blühwelle als Wanderweg entlang der zukünftig renaturierten Nieplitz (in Zusammenarbeit mit LfU)

-Blühflächen und geändertes Mahdregime für mehr Artenvielfalt in Beelitz

Blühflächenpräsentation auf umliegenden landwirtschaftlichen Flächen in Abstimmung mit beteiligten Landwirten

Naturlehrpfad Buchholz-Birkhorst

Obstbaumbepflanzung am Lehrpfad

Kompost-Workshop

Was ist Permakultur? Anlegen und Workshop

Vorschul-Garten zusammen mit Ortsvorstand Buchholz

Schulgarten
Schulgarten

Gründächer für Eingangsbereich und andere geeignete Gebäude, Gründach-Workshop, Fassadengrün

Mauersegler- Tag, Weißstorch und Co (Stadt-Natur)

Der Wert alter Bäume in Beelitz

…… Und das ist erst der Anfang!

Einfach mal machen!!

Interessengemeinschaft LAGA

Interessengemeinschaft LAGA Beelitz

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Das war ihm wichtig! Beelitz‘ Bürgermeister Bernhard Knuth nahm sich mit 4 Mitarbeitern fast 3 Stunden Zeit, um die Bürger*Innen über das LAGA-Konzept zu informieren.
Der Raum war brechend voll, ca. 50 – 60 Einwohner sind am 18.2.2020 der Einladung gefolgt.

IG-LAGA-02
Foto: Thomas Lähns IG-LAGA-02



Mein Fazit: gute informative Veranstaltung, sehr erhellend, es werden Ideen und vor allem auch Personal gesucht. Neben dem Ehrenamt sollen auch Stellen geschaffen werden. Diese sollen in erster Linie aus Beelitz und Umgebung kommen.  In Listen konnte man sich eintragen, wenn man mitmachen möchte und sein Themengebiet angeben. Ideen werden gesammelt und danach in Einzelgruppen weiter kommuniziert.

Die Planung wurde eingangs umfassend erläutert, dann begann die Diskussion. Fragen gab es zu folgenden Themen:

Gestaltung, Toiletten, Sitz- und Stehplätze für die Bühne, Ausschreibungen von Leistungen, grünes Klassenzimmer, geplante Veranstaltungen, Einbeziehung der umliegenden Beelitzer Gärten, Slawendorf, angesprochen wurden auch die „Gärten des Grauens“, die nur aus Stein und Schotter bestehen, auch die Kinderbäume waren umfassend Thema, Gastronomie, Parkplätze, umliegende landwirtschaftliche Flächen sollten mit Blumen eingesät werden (kein Mais), Nachnutzung von gestalteten Flächen als Schulgarten, Werbekampagne, Botschafter….

Eher kritisch hinterfragt wurde die Anlage des Mühlenteichs mit Plastikabdichtung im bestehenden großflächigen Moorkörper, die Gestaltung der Bullenwiese, die Anlage des Slawendorfes, das Bewässerungskonzept, die geplanten asphaltierten Hauptwege (Nebenwege werden in wassergebundener Decke ausgeführt). Es kamen insgesamt viele Ideen und Forderungen zu mehr Nachhaltigkeit.

Kerstin Pahl

Bienenbeuten Einladung

Workshop die „Perfekte Beute“ 16.2.2020

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Zum Workshop die „perfekte Beute“ laden wir zusammen mit dem Verein MAKOM Kunst & Schule e.V. am 16.2.2020 von 14 bis 17 Uhr in die

Alte Dorfschule

Wittbrietzener Dorfplatz 11

14547 Beelitz OT Wittbrietzen

ein.

Winterzeit ist Beutenbau- und Tüftler-Zeit!

Die vermeintlich „perfekte Beute“ ist unter Imker*innen immer ein heftig umstrittenes Thema. Nicht ohne Grund gibt es unzählige Rähmchenmaße und Beutentypen. Seit einiger Zeit hat sich die Bewegung hin zu einer ökologischen und sogenannten wesensgemäßen Imkerei verstärkt und damit auch die Debatte um die Behausung der Honigbiene erneut entfacht. Nicht nur die Materialien der Beute, sondern auch Wärmeisolation, Luftzirkulation, Schimmelbildung und Kältebrücken sind Themen, die im Zuge der Bienengesundheit diskutiert werden.

In einer kleinen interdisziplinären Gruppe aus (Neu)Imker*innen und Handwerker*innen haben wir uns mit den neuesten Forschungen zum Thema auseinandergesetzt [Seeley, Schiffer (Klimadeckel, Bücherskorpion)] und darauf basierend den Deckel und den Boden der Beute modifiziert. Der Anspruch war, mit möglichst ökologischen Materialien zu arbeiten und einen Deckel und einen Boden zu konstruieren, die einfach zu bauen, den jeweiligen Magazinbeutensystemen leicht anzupassen sind und die außerdem für eine gute Isolation und Luftzirkulation sorgen.

In den kommenden Jahren werden wir Deckel und Boden erproben. Die Bauanleitungen stellen wir frei zur Verfügung, so dass beides nachgebaut und von vielen getestet werden kann. Am 16.2.2020 von 14-17 Uhr stellen wir Ihnen in gemütlicher Runde unsere Prototypen vor und freuen uns aufs Fachsimpeln mit Ihnen!

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Zeit: 16.2.2020

Ort: Alte Schule Wittbrietzen, Dorfplatz 11

Download der Einladung im pdf-Format hier

Vogelmonitoring 2

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Die zweite Runde in Sachen Vogelmonitoring fand am 14.2. statt. Die Witterung war mit starker Bewölkung und leichtem Regen nicht ideal, dennoch wurden wieder gute Ergebnisse erzielt.
Kraniche, Spechte, Feldlerchen und ein Schwarzkehlchen besichtigen bereits ihre Brutreviere.

Tim und Kerstin auf der Storchenfläche
Die Nabu-Vogelwelt-App wird für die Zählung verwendet

Sitzkrücken für den Naturlehrpfad in Buchholz

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Der Himmel ist grau, Wind und Kälte. Wir sind mit der Naturwacht Nuthe-Nieplitz verabredet. Reinhard und Ingo freuen sich trotz des Wetters über ihren Einsatz im Gelände. Sie stellen am Naturlehrpfad in Buchholz zwei weitere Sitzkrücken für Greifvögel auf. Nebenan rufen die Steinkäuze aus der Voliere und es antwortet aus freier Natur. Die Sitzkrücken sollen vorallem Greifvögeln als Ansitz für die Mäusejagd dienen. Ein kompetenter und unkomplizierter Einsatz, für den wir herzlich danken! Kerstin Pahl

Ingo und Lutz
Reinhardt und Ingo bohren das Loch
So, auch gerade?