Wiesensalbei
Wissenschaftlicher Name: Salvia pratensis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler
Der Wiesensalbei ist eine der schönsten Wildpflanzen der Wegränder und Wiesen. Er wird ca. 60 cm hoch, erfreut uns von Mai bis August mit seinen blau-violetten Blütenrispen und ist geschützt.
Heilwirkung
Genau wie sein Bruder, der Gartensalbei entfaltet auch der Wiesensalbei Heilwirkungen, auch wenn diese weniger kräft ig ausfallen. Früher wurde er gegen Erkältungen eingesetzt und half auch gegen Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden.
In der Küche
In der Küche wurde er als Würzkraut für Suppen und Soßen oder Fleisch eingesetzt.
Bekannteste Besucher:
Besonderen Wert besitzt die Pflanze für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge. Diese versorgt sie mit Pollen und Nektar. Raffiniert ist der Wiesensalbei bei der Bestäubung.
Um an den köstlichen Nektar zu kommen, müssen Hummeln ihre Rüssel ganz tief in die Blüten stecken. Dabei lösen sie einen Hebelmechanismus aus: Blitzschnell senken sich die oberen Staubblätter und streifen ihren Blütenstaub auf dem behaarten Hummel-Hinterteil ab. Wenn die Hummel zur nächsten Wiesensalbei-Blüte fliegt bringt sie auch den befruchtenden Pollen mit.
Wo wächst er?
In Buchholz wächst der Wiesensalbei seit Jahrzehnten natürlich im Bereich des Spielplatzes an der Kietzstraße. Ein neues Beet ist in der Chausseestraße gegenüber der Gaststätte entstanden. Wiesensalbei aus gebietsheimischer Herkunft wurde nachgepflanzt.

