Königskerze
Wissenschaftlicher Name: Verbascum L.
Pflanzenfamilie: Braunwurzgewächse
Die Königskerze ist auch unter den volkstümlichen Namen Brennkraut, Wetterkerze, Wollblume oder Fackelkraut bekannt, welche bereits Hinweise auf ihre historischen Einsatzgebiete geben. So wurde die ganze Pflanze in Pech oder Öl getaucht als Fackel genutzt. Die Blätter dienten getrocknet und gerollt als Zunder oder Lampendochte.
Wussten Sie, dass eine einzige Blüte bis zu 300 winziger Samen aufweist, das sind rund 50.000 pro Pflanze. Die Anwendung der Samen als Fischköder ist wohl in Vergessenheit geraten. Die drin enthaltenen Saponine wirken auf Fische leicht lähmend.
Züchtungen für Naturgärten
Neben den 8 europäischen Arten gibt es Züchtungen für Naturgartenfreunde, wie die weißblütige oder violette Königskerze.
Heilwirkung und Verwendung
Blütentees oder Wurzelabkochungen wirken gegen trockenen Hustenreiz, Bronchitis oder Lungenleiden.
Äußerlich angewendet soll der Pflanzensaft gegen Warzen wirken oder die Wundheilung beschleunigen.
Die Blüten sind essbar, sie ergeben eine wohlschmeckende Kräuterlimonade und eignen sich für Tisch- und Speisendekoration.
Die gelben Blüten ergeben ein Färbemittel für Wolle oder Haare.
Wussten Sie,
dass eine einzige Blüte bis zu 300 winziger Samen aufweist, das sind rund 50.000 pro Pflanze. Die Anwendung der Samen als Fischköder ist wohl in Vergessenheit geraten. Die drin enthaltenen Saponine wirken auf Fische leicht lähmend.
Verwendung
Die Blüten sind essbar, sie ergeben eine wohlschmeckende Kräuterlimonade und eignen sich für Tisch- und Speisendekoration.
Die gelben Blüten ergeben ein Färbemittel für Wolle oder Haare.
Die Königskerze wurde aus gebietsheimischer Herkunft auf einem neu angelegten Beet am Dorfgemeinschaftshaus angesiedelt. Sie kommt hier in einigen stattlichen Exemplaren auch natürlich vor. Zusätzlich wurden auch violettblütige Königskerzen gepflanzt. Sie zeigen hier einen guten Kontrast und sind für insektenfreundliche Gärten gut geeignet
