Schritt 1: Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Chemie
Der wichtigste und sofort umsetzbare Schritt: Alle chemischen Mittel aus dem Garten verbannen. Dazu zählen:
- Chemische Unkraut- und Insektengifte
- Kunstdünger, wie Blaukorn
- Viele „biologische“ Mittel, die ebenfalls problematisch sein können, wie Schneckenkorn
Ohne diese Stoffe haben natürliche Kreisläufe wieder eine Chance. Der Boden erholt sich, Mikroorganismen kehren zurück, und nützliche Insekten werden nicht länger bedroht.
Kreisläufe werden durch nützliche Gegenspieler gestärkt und der Garten wird sich nach und nach selbst regulieren.
Beim naturgemäßen Gärtnern stehen Vorbeugung, Pflanzenstärkung, Kreislaufwirtschaft und Vielfalt an oberster Stelle. Vorbeugende Maßnahmen, wie richtige Standortwahl der Pflanzen, Bodenbelebung und Humusaufbau spielen eine wesentliche Rolle. Unser Gartengemüse ist so in jedem Fall etwas Besonderes: fei von Chemie, selbstgemacht und gesund.
Fazit: Jeder Schritt zählt!
Die Umstellung zum Naturgarten ist kein „Alles-oder-nichts“-Projekt. Du kannst klein anfangen – aber bewusst und konsequent. Der Verzicht auf Chemie ist der erste und wichtigste Schritt. Danach folgen weitere Maßnahmen, wie die Auswahl regionaler Pflanzen, das Anlegen naturnaher Strukturen und der Aufbau lebendiger Bodenpflege.
Dein Garten kann ein Ort der Vielfalt, Lebendigkeit und Erholung werden – für dich und für die Natur.
Ein Kommentar
Die Bilder erfreuen mich immer. Ansonsten habe ich die Ratschläge schon seit Jahren umgesetzt. Ist nicht leicht, wenn der Garten auf reinem Kies steht (Alle Bodenverbesserungen durch!)