Wo sind die Schmetterlinge geblieben?

Ein warmer Altweibersommer, volle Pflaumenbäume, bunte Beete – und doch fehlt etwas: die Schmetterlinge. Kaum ein Admiral an überreifen Pflaumen, selten ein Distelfalter im Garten, und selbst die vertrauten Tagpfauenaugen lassen sich in diesem Jahr seltener blicken. Was ist passiert?
Blütenduft – Nahrung, Heilung und Erinnerung

Pflanzen duften nicht für uns – sondern für die Insekten. Blütenduft ist ein Lockruf an Bestäuber.
Zeit des Duftes im Garten

Der Juni ist der duftendste Monat des Jahres. Nach Flieder und Maiglöckchen im Mai folgen nun Rosen, Holunder, Geißblatt, Linde und viele mehr.
Heimische Frühblüher: Bunte Frühlingsboten und Insektennahrung

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht die Natur, und in unseren Gärten leuchten wieder die heimischen Frühblüher. Sie sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch essenziell für Hummelköniginnen, Bienen und andere Insekten, die nach der Winterruhe dringend Nahrung brauchen. Deshalb sollten heimische Frühblüher wie Traubenhyazinthen, Wildkrokusse, Wildtulpen, Blaustern, Winterlinge, Schneeglöckchen, Milchstern, Märzenbecher, Leberblümchen oder Lerchensporne […]
Elsholz: Natternkopf

In Elsholz hat man sich für den Natternkopf entschieden. Die Infotafel befindet sich in der Fischerstraße. Der Natternkopf fühlt sich hier auf seinem natürlichen Standort sehr wohl. Auf einigen Quadratmetern wird die Mahd bis zur Blüte der Staude verschoben.
Klaistow: Sand-Strohblume

Im Bereich der Haltestelle am Ortseingang befindet sich die Infotafel zur hier natürlich vorkommenden Sand-Strohblume. Ein abgeteiltes Areal wird erst nach der Blüte der geschützen Pflanze gemäht. In unmittelbaerer Nähe weisen Zusatzschilder auf den Spitzwegerich sowie die Schafgarbe hin. Der Sauerampfer ist der Dritte im Pflanzen-Bunde.
Wittbrietzen: Grasnelke

In Wittbrietzen bezeichnet die Infotafel am Ortseingang von der B 2 kommend die natürlich vorkommende Grasnelke. Auch hier wird ein abgegrenztes Beet erst nach der Blüte gemäht.
Kanin: Giersch

Ganz am Ende des kleinen Ortes Kanin, am ehemaligen Teich befindet sich die Infotafel zum Giersch. Der Giersch siedelt hier in großen Beständen auf nährstoffreichen, frischen Böden.
Reesdorf: Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke wächst hier im lichten Wald an der Feuerwehr auch natürlich. Nur wenige Exemplare wurden gefunden. Ein neu angelegtes Wildkräuterbeet beherbergt nun zusätzliche Pflanzen aus gebietsheimischer Herkunft.
Salzbrunn: Königskerze

Die Königskerze wurde aus gebeitsheimischer Herkunft auf einem neu angelegten Beet am Dorfgemeinschaftshaus angesiedelt. Sie kommt hier in einigen stattlichen Exemplaren auch natürlich vor. Zusätzlich wurden auch violettblütige Königskerzen gepflanzt. Sie zeigen hier einen guten Kontrast und sind für insektenfreundliche Gärten gut geeignet.
Buchholz: Wiesensalbei

In Buchholz wächst der Wiesensalbei seit Jahrzehnten natürlich im Bereich des Spielplatzes an der Kietzstraße. Ein neues Beet ist in der Chausseestraße gegenüber der Gaststätte entstanden.