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Foto von 20171029-Die Zeit N°44-Titelbild-Insektensterben

Insektensterben und Krefelder Studie, was hat das mit mir zu tun?

Juli 2017: Ausgelöst durch eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag erklärt Umweltministerin Barbara Henricks: „In Deutschland ist ein großes Insektensterben zu beobachten, die Insekten Biomasse ist seit 1989 um ca. 80% zurückgegangen“. Sie stützte sich bei dieser Aussage auf die Auswertung einer Studie von Krefelder Hobby-Entomologen (Hobby-Insektenforscher). Schnell waren sich viele Zweifler einig: Das gilt nur für ein kleines Gebiet in der Nähe von Krefeld und ist nicht auf große Teile Deutschlands anwendbar. Außerdem sind die Zahlen sehr zweifelhaft und die ganze Studie ohnehin. Nun hat eine Wissenschaftler-Gruppe aus Kanada (Copyright: © 2017 Hallmann et al.) diese Studie wissenschaftlich untersucht und das Ergebnis in der Wissenschaftszeitung PLOS|One veröffentlicht. (http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0185809) Ergebnis: Der Aufschrei im Juli war sehr wohl gerechtfertigt, denn die Reden der Zweifler werden relativiert: An 63 Messstellen in Naturschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz ist durchschnittlich ein Rückgang der Biomasse von 76% bei fliegenden Insekten gemessen worden. Süddeutsche Zeitung vom 18.10.2017: (http://www.sueddeutsche.de/wissen/insektensterben-dramatischer-insektenschwund-in-deutschland-1.3713567) Die Zeit Nummer 44 vom 26.10.2017: (http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/insektensterben-fluginsekten-gesamtmasse-rueckgang-studie) Und für Abonnenten der Zeit: Die Wahrheit auf sechs Beinen Das Insektensterben ist eine …

Projektpartner vor der MAZ-KameraFoto-www.enrico.roehner

Blühflächenrundgang 3.Septenber 2017

(Beitragsfoto:   www.enrico.roehner.eu) Blühflächen der Modellregion „Buchholz-Wittbrietzen“ Sonntag, 3.9.2017, ca. 150 Interessierte sind der Einladung des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V. und des Netzwerkes Blühende Landschaft nach Buchholz gefolgt. Mit dabei waren die Partner des Blühflächenprojektes: die Stadt Beelitz, die Agrar KG Wittbrietzen, die Agrargesellschaft Buchholz mbH, Buschmann & Winkelmann GmbH Spargelhof Klaistow, das Netzwerk Blühende Landschaft , der Naturpark Nuthe-Nieplitz sowie der gemeinnützige Dorfverein Buchholz/Zauche e.V.

Blühwiesen Rundgang 2 in Buchholz

Blühwiesen Rundgang in Buchholz Führung 2.7.2017 „Lauschen Sie mal!“ sagt Kerstin Pahl und zu den Kindern: „Und ihr zählt mal wieviel Bienen und Hummeln vor euch auf den Blüten sitzen!“ Dann pirscht sich die Gruppe weiter durch die Fläche an der Kietzstrasse in Buchholz, wo der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. mit Hilfe der Stadt Beelitz

Blühwiesen in den Beelitzer Nachrichten Nr 3 2017

           Aus den Beelitzer Nachrichten Nr. 3/2017                                    22.März 2017 In Beelitz wird die Landschaft bunter. Das in Buchholz initiierte Blütenwiesenprojekt nimmt Fahrt auf: Auf 13 Hektar sollen im April Wildpflanzen ausgesät werden BUCHHOLZ – Beelitzer Landwirte zeigen ein Herz für Bienen, Schmetterlinge und Insekten: 12 Hektar Nutzfläche werden ab diesem Frühjahr als Blütenwiesen zu Verfügung gestellt. Die insgesamt zehn Parzellen in Buchholz und Umgebung kommen zu gleichen Teilen von der Winkelmann Agrardienstleistungen GmbH und der Agrar GbR Wittbrietzen. „Mit der Zusage sind die Voraussetzungen geschaffen für eine blühende Modellregion Buchholz-Wittbrietzen“, freut sich Kerstin Pahl. Die Kräuterpädagogin hat die Federführung bei dem Vorhaben übernommen, für dessen Umsetzung ein Verein mit dem Namen „Blühstreifen Beelitz“ ins Leben gerufen wird.

Projekt Blühwiesen

Blühende Nahrung für Bienen – ein Projekt mit Unterstützung der Stadt Beelitz und des Dorfvereins aus Buchholz Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten heute noch ihre Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger. Insekten übernehmen eine wesentliche Funktion bei der Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und steigern und sichern  die Erträge in Landwirtschaft und Gartenbau. Blütenbesuchende Insekten benötigen  zur Sicherung von Fortpflanzung, Gesundheit und Ernährung Pollen und Nektar während der gesamten Insektensaison.

Blütenbesuchende Insekten im Garten unterstützen

Das lebenswichtige Nektar- und Pollenangebot von Frühjahr bis zum Herbst kann man im Garten durch den gezielten Anbau von blühenden Pflanzen bereitstellen. Insekten haben zwar z.T. sehr unterschiedliche und spezialisierte Nahrungsansprüche, trotzdem gibt es allgemeingültige Hinweise zur Pflanzenauswahl.