Autor: Lutz Pahl

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Wir machen Gras

Wir machen Gras! Freitag morgens 9 Uhr, bestes Mai-Wetter, Nordic-Walking. Die Strecke führt durch den Wald, entlang eines Spargelfeldes, abgeerntet, die Pflanzen wachsen jetzt grün aus den Dämmen. „Keine Zeit, wir machen Gras“, simst Stefan Hoy. Wir machen Gras? Doch nicht etwa hier? Sonntag wird doch hier die Wildkräuter-Führung stattfinden! Anruf: „Stefan, kannst Du nicht am Rande deiner Fläche einen Streifen stehen lassen?“ Er: “Kein Problem! Sag dem Mäher Bescheid, macht er bestimmt!“ Dem Mäher? Ach ja dort hinten, 2 Km weg, ein Traktor! Also hin, winken, der Fendt hält an, der Arbeiter bittet mich nach oben. Noch nie habe ich in einer solchen Maschine gesessen! Kaarol Olzel, lächelt mich an, „Nein, ich verstehe nicht wo das sein soll. Hast Du einen Moment Zeit? Dann kannst Du mir das zeigen.“ Antwortet der polnische Mitarbeiter in astreinem Deutsch, und fährt wieder an, in die Richtung, aus der ich gekommen bin. Um mich herum Schalter, Hebel, Knöpfe Anzeigen, zwei Bildschirme, Handy, Tablett. Prompt klingelt das Telefon. Eine der Anzeigen zeigt wohl nicht die richtigen Werte. Fernwartung auf …

Und das kam so, die Saat

Und das kam so, die Saat: 280 PS steuert Danilo Malaschewski mit angehängtem „Driller“ durch die Kietzstrasse in Buchholz auf seinem Weg zur „Fläche“. Michael Baltruschat begleitet ihn mit diversen Tüten und Kartons auf seinem Geländewagen. Es sind 4 verschiedene Blühmischungen, die von April bis Ende Juni ausgebracht werden müssen und damit Teil eines deutschlandweiten Projektes BienenBlühtenReich des Netzwerkes Blühende Landschaft zur Rettung von Bienen und nektarsaugenden Insekten darstellen .

Blühstreifen in der MAZ

Die Saat geht langsam auf: Stefan Hoy, Jürgen Frenzel, Kerstin und Lutz Pahl (v.l.) an einer Fläche bei Buchholz, die bald blühen wird. Quelle: Jens Steglich Veröffentlicht MAZ Online: Dienstag, 23.05.2017 20:11 Uhr Aktualisiert: Mittwoch, 24.05.2017 11:07 Uhr Verein schafft blühende Landschaften   Ein Beelitzer Verein, der im Ortsteil Buchholz aus der Taufe gehoben wurde, will mitten im Spargelland blühende Oasen schaffen und damit Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und CO. Zwei Landwirtschaftsbetriebe ziehen auch mit und haben zwölf Hektar für wilde Blühwiesen zur Verfügung gestellt. Motto: „Wir tun etwas für Bienen!

5 Jahresregel bei Brachland nicht mehr gültig

  Auszug aus der Leitlinie der EU-Kommission zum Dauergrünland (veröffentlicht Ende Juli 2015):   3.5. Zusammenhang mit Bewirtschaftung von Brachland, das als ÖVF in Frage kommt Wurde eine Parzelle mit Brachland gemäß den Festlegungen in Artikel 45(2) der Verordnung EU) Nr. 639/2014 als ÖVF erklärt, gelten die folgenden Festlegungen. Die Ausnahmeregelung in diesem Artikel gestattet, das Klassifizieren der betreffenden Parzelle als Kulturboden, solange sie für den speziellen Zweck des Erfüllens der ÖVF-Anforderung als Brachland erklärt wird. Das bedeutet, dass nach 5 Jahren diese ÖVF-Brache Kulturboden bleibt und dennoch zum Erfüllen der ÖVF-Verpflichtung verwendet werden kann. Selbst wenn im allgemeinen ein Landwirt mehr ÖVF als zum Erfüllen der 5 %-Forderung notwendig erklären kann, um einem Umgehen der Regeln zum Klassifizieren von Dauergrünland und gemäß Artikel 60 der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (Umgehungsklausel) zu verhindern, kann kein Landwirt Brachland lediglich zum Zweck des Erreichens des Vorteils des Verhinderns, dass das Brachland PG wird, erklären. Dies wäre ein Fall des Umgehens der Regeln im Zusammenhang mit der Bodennutzung gemäß Artikel 41(1)(h) der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013. Nach dem Ende …

Infos in Filmen

Hier gibt es eine Reihe von Filmen, die über das Problem aufklären: (Hierzu auf den jeweiligen Link am Ende klicken) Veröffentlicht am 01.05.2016 (5 Minuten) ARD/hr – Bedrohte Bienen – Wie Umwelt und Mensch dem Nutztier zusetzen Die Honigbiene ist unser kleinstes Nutztier. Sie produziert Honig für den menschlichen Verzehr. Vor allem aber bestäubt sie beim Sammeln von Nektar die Blüten aller Pflanzen. Doch die Bienen sind bedroht: Giftige Pflanzenschutzmittel wie Pestizide greifen das Nervensystem der Nutztiere an. Hinzu kommt die Varroa-Milbe.   5 Minuten Film defacto Bienen   Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge rbb wissen Video ARD Mediathek   30 Minutenfilm über das ganze Ausmaß   Veröffentlicht am 03.07.2015 (30 Minuten) Das weltweite Bienensterben macht Bio-Imker Mirko aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Er sagt Monokulturen, Parasiten und Pestizidbelastung den Kampf an.  ARD Reportage NDR Netz Natur: Die Frage der Bienen (49 Minuten) Die Naturreportage aus der Schweiz: Bienen sind ungemein wichtig. Als Bestäuberinnen von Blüten sind sie nicht nur unentbehrliche Helferinnen des Menschen, sondern auch entscheidend für die Vielfalt der Arten in der Natur. Und …

Steinkauzprojekt Standort gefunden

Nachdem die Findungskommission bestehend aus Kerstin und Lutz Pahl, Bernd B. und Herrn Peter Koch vom Landschafts Förderverein eine Begehung der möglichen Standorte für eine Auswilderungsvoliere in Buchholz abgeschlossen hat, steht nun der Standort am Wald- und Ortsrand fest. Auch begeisterte Paten haben sich gefunden! Hier eine Kopie einer Seite des Flyers: Download des Flyers : Hier   Weitere Informationen in Kürze an dieser Stelle und schon jetzt beim Landschafts Förderverein  

Infos zur von uns verwendeten Blühmischung

Hier liegt eine Kopie der Seite :Mehrjährige Mischung Ost von Rieger & Hoffmann Produktionsraum (PR) 1-2 = Nord / PR 3 = Ost / PR 4-8 = Süd Nur in KG-Schritten bestellbar! Verwendung Die Mischung „Blühende Landschaft“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Blühende Landschaft entwickelt. Dieses Netzwerk hat zum Ziel, die Nahrungs- versorgung von Wildbienen, Honigbienen, Schmetterlingen und anderen blütenbesuchenden Insekten nachhaltig zu verbessern. Diese Insekten übernehmen eine wesentliche Funktion bei der Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und steigern und sichern die Erträge in Landwirtschaft und Gartenbau. Blütenbesuchende Insekten benötigen zur Sicherung von Fortpflanzung, Gesundheit und Ernährung Pollen und Nektar während der gesamten Insektensaison – diesem Anspruch wird diese Mischung mit einem lang anhaltenden Blühzeitraum gerecht. Typische Anwendungsgebiete für die Mischung sind insektenfreundliche Blühstreifen in der Agrarlandschaft, mehrjährige Stilllegungen oder kleinere Bereiche im Garten. Charakteristik Mischung mit 60% Kulturpflanzen und 40% Wildarten. Die Kulturpflanzen sind vor allem im ersten Jahr prägend, später dominieren ausdauernde Wildarten. Die Mischung ist für eine Standzeit von ca. 5 Jahren konzipiert und kann zur Biogasproduktion verwendet werden. Die Wildpflanzenanteile sind …