Ernst Paul Dörfler kommt nach Wittbietzen 26.1. um 17 Uhr

Umschlagseite Nestwärme
Ernst Paul Doerfler Nestwaerme Titel

„Was wir von Vögeln lernen können“– so lautet der Klappentext zum Buch. „Vögel ernähren sich eiweißreich, plastikfrei und regional. Sie sind gesund und haben kein Übergewicht. Ihre Wohnungen sind gut gedämmt und ihre Nester haben konstant 38 Grad ohne Heizung!“



13 x stand „Nestwärme“ bereits auf der Bestsellerliste.“ Es ist sehr zu empfehlen, es ist einfach anders- sehr unterhaltsam geschrieben, aber von tiefer Weisheit!“

Ernst Paul Dörfler kommt nun am 26.1.2020 um 17 Uhr zu unserem befreundeten Verein MAKOM Kunst & Schule nach Wittbrietzen, wo er aus seinem Buch lesen wird. Im Anschluss wird er nicht nur persönliche Exemplare signieren, sondern im Rahmen des ersten Nachhaltigkeitsstammtisches I’m neon Jahr aktuelle Themen mit uns diskutieren.

Download der Einladung im pdf-Format hier




Spendenaufruf 2020

Spendenbüchse 2020
Spendenbüchse 2020

Spendenaufruf 2020

Auch 2020 haben wir Einiges vor. Bisher hat sich am dramatischen Artensterben nicht viel geändert. Das Insektensterben ist nur ein Teil des großen Sterbens, aber ein Wichtiger. Denn das Luftplankton ist Nahrung für z.B. Vögel, Fledermäuse, Kriechtiere, Insekten und damit auch für alle Tiere, die sich von diesen wiederum ernähren. Insekten bestäuben ca. 90-95 % der Pflanzenarten und sichern so nicht zuletzt einen großen Teil unserer Lebensmittel.



Sogenannte „Insektengipfel“
gibt es unterdessen bei der Bundesregierung und u.a. im Landwirtschafts- und
Umweltministerium des Landes Brandenburg. Hier werden Maßnahmen für mehr
Insektenschutz beraten. 65.000 Unterschriften für den Erhalt der Artenvielfalt
wurden der Landesregierung im Rahmen der Volksinitiative in Brandenburg
übergeben. Als erstes Ergebnis wurde eine Förderung für Blühstreifen nun auch
für Brandenburg verfügbar. Doch diese hat Schwächen. Inwieweit die Förderung
von Landwirten genutzt werden wird, werden wir erst noch sehen.

Landwirte
organisieren derweil Flashmops und Sternfahrten mit ihren Traktoren. Ihre
Initiativen richten sich gegen noch mehr Auflagen und ungerechte Preise, zu
wenig Wertschätzung und mangelnden Dialog.

Dies alles ist
Ausdruck einer verfehlten Agrarpolitik und einer immer stärker werdenden
Polarisierung, auch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, genauso wie
zwischen Stadt und Land. Im Ergebnis geht das Artensterben also weiter. Und es
sieht nicht nach schnellen Lösungen aus.

Doch es gibt
auch Hoffnung. Durch Änderungen in der Flächennutzung könnten sich Arten
der Feldflur innerhalb kurzer Zeit immer noch erholen.

Daher möchten
wir weiter unkompliziert und Hand in Hand mit Landwirten arbeiten, reden,
gemeinsam Blühflächen anlegen und im Dialog bleiben.

Wir möchten
weiter für ökologische Themen sensibilisieren und Umweltbildung mit Kindern und
Erwachsenen betreiben.

Unsere Projekte
sollen direkt in der Landschaft ankommen und neue Lebensräume schaffen. Hecken
und Bäume zu pflanzen wird immer wichtiger. Unser Ziel ist 2020 den Wert von
Wildpflanzen zu vermitteln und unsere Themen bei der LAGA 2022 in Beelitz zu
platzieren.

Ein
Naturlehrpfad „Naturschutz und Landwirtschaft“ soll über Lebensräume für
Pflanzen und Tiere in der Feldflur Auskunft geben.

In Projekten
entwickeln wir naturnahe Bienenbehausungen, testen diese mit Imkern und
vervollständigen mit den Ergebnissen unsere Ausstellung „Artenvielfalt“. In
Klotzbeuten sollen Bienen beobachtet werden.

Wir setzen uns
für die Nieplitz-Renaturierung ein, denn die 2 letzten Sommer lehrten uns, mit
Wasser besser haushalten zu lernen.

Für unsere Arbeit 2020 bitten wir Sie um Ihre Spende!

Kerstin Pahl

Damit unsere Enkel diese Schönheiten auch noch kennenlernen! Dafür Arbeiten wir! Und bitten Sie um Ihre Spende!

Spenden Sie hier!




Weihnachten- Zeit für Rückblicke

Liebe Freunde
und Unterstützer des Vereins Blühstreifen Beelitz e.V.,

ein
ereignisreiches Jahr geht zu Ende, und mit Ihrer Unterstützung konnten wir
unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Unser Dank richtet sich vor allem an die aktiven Mitglieder des Vereins, an unsere Akteure aus den landwirtschaftlichen Betrieben und an die vielen privaten Akteure, die auch in diesem Jahr Ihre privaten Grundstücke und Gärten wieder etwas naturnäher und damit insektenfreundlicher gestaltet haben. Es konnten weitere 35 Plaketten  „Wir tun etwas für Bienen und Schmetterlinge“ vergeben werden.



Vieles konnten wir in diesem Jahr gemeinsam erreichen, so z.B. die Anlage weiterer 22 ha mehrjähriger Blühflächen in der Agrarlandschaft und 35 Gartenflächen im privaten Bereich. Neuanlagen im Rahmen von Berliner Wohngesellschaften wurden geschaffen und bestehende Flächen wurden durch Mahd erhalten und weiter aufgewertet.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag jedoch auf gemeinsamen Aktionen mit Kindern und Beelitzer Nachbarn. So gab es Workshops zum Insektenhotelbau und zum Gründachbau unter dem Motto „das kleinste Gründach der Welt“. Zusammen mit KITA-Kindern entdeckten wir nicht nur einen Dinosaurier untern den Wildpflanzen, den Wiesensalbei sondern wir pflanzten auch 250 Pflänzchen in unserem Ort aus, damit er hier wieder heimisch werden kann. Zusätzlich wurde der Nachhaltigkeits-Stammtisch ins Leben gerufen.

Unser Aktionstag Insektenschutz im Naturparkzentrum Glau war ein Mit-Mach-Fest für Groß und Klein.

Junior-Ranger
aus allen Teilen Brandenburgs waren in Beelitz und Buchholz zu Gast. Selbst
gesammelte Samen unserer Insektenwiesen wurden zu Samenbomben verarbeitet und
voller Begeisterung sammelten Kinder essbare Kräuter und Blüten für unser
Mittagsbuffet.

All diese
Aktivitäten möchten wir fortführen und benötigen dazu weiter Ihre
Unterstützung.

Bitte unterstützen Sie uns durch eine Spende. Hier geht es zu Kontonummer

Wir wünschen eine Frohe Weihnachtszeit und ein friedliches 2020!

Kerstin Pahl für den Vorstand von Blühstreifen Beelitz e.V.

Ein Überblick in Bildern:




Wiesensalbei in Buchholz

Die Ureinwohner von Beelitz

Vor einiger Zeit berichteten wir über einen ganz besonderen Ureinwohner von Buchholz.

Wiesensalbei in Buchholz
Wiesensalbei in Buchholz

….Und dann gibt
es hier noch etwas, das ist noch älter als die ersten Erwähnungen des Ortes.
Einen ganz besonderen Ureinwohner. Ein echter Saurier der Pflanzen. Unser alter
Nachbar war schon immer da und hat all unsere Vorfahren über die Jahrhunderte als
wichtige Heilpflanze begleitet. Es handelt sich um eine blau bis blauviolett
blühende Wiesenblume, die über die Jahrzehnte ebenfalls etwas in Vergessenheit
geraten ist.  Der Wiesensalbei.



Relikte der Blume wachsen immer noch inmitten des Ortes und wenn man möchte, kann man von Mai bis August  die blauen Blütenrispen des Wiesensalbeis hier bald wieder bewundern. Er kann 60 cm hoch werden und seine Wurzel geht bis zu 1 m tief  in den Boden. In Brandenburg ist er geschützt, denn er ist stark im Rückgang begriffen.

Nun kommt er zurück. 250 Pflanzen hat der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. mit den Kindern der Kita Storchennest gepflanzt. Voller Begeisterung waren die Kleinsten bei der Sache und lernten nebenbei auch Grasnelke und Schafgarbe kennen. Die Pflanzen wurden von der Spezialfirma NagolaRe GmbH in der Lausitz nachgezogen. Das heißt, hier in der  Region werden Samen in der Natur gesammelt und vermehrt. Dafür muss die Untere Naturschutzbehörde eine Genehmigung erteilen. Die kleinen sogenannten gebietsheimischen Pflanzen kommen dann hierher zum Auspflanzen zurück. Auch dafür braucht es „grünes Licht“ vom Landesamt für Umwelt“. Ein langer Weg, den die Pflänzchen somit bereits hinter sich haben.

Vielleicht
lässt sich auch in anderen Ortsteilen ein solcher Ureinwohner wieder entdecken
und bewahren. Und vielleicht wird sogar ein gemeinsames LAGA-Projekt daraus.

Der
Wiesensalbei ist eine Wildpflanze, mit Nektar- und Pollen für Hummeln, Bienen
und Schmetterlinge. Raffiniert ist der Wiesensalbei  was die Bestäubung betrifft, diese erledigen  hauptsächlich Hummeln. Um an den köstlichen
Nektar zu kommen, müssen sie ihren Rüssel ganz tief in die Blüten stecken.
Dabei lösen sie einen Hebelmechanismus aus: Blitzschnell senken sich die oberen
Staubblätter und streifen ihren Blütenstaub auf dem behaarten Hummel-Hinterteil
ab. Wenn die Hummel zur nächsten Wiesensalbei-Blüte fliegt, bringt sie auch den
befruchtenden Pollen mit.  

Kerstin Pahl




Voller Erfolg: Das kleinste Gründach der Welt

„Wie viel Dachfläche haben wir denn nun heute am Ende begrünt?“  lautete die Frage der Kursleiterin Anna Adam. Weniger als 2 m² Gesamtfläche ergeben die 13 „kleinsten Dächer der Welt“, die an einem sonnigen Herbsttag im November in Wittbrietzen entstanden sind. Mit den Maßen 15×25 cm wird es schon recht eng für die eingebrachten Pflänzchen.

Die Runde des Nachhaltigkeitsstammtisches hat diesmal wieder selbst kräftig Hand angelegt und  sich damit dem Thema Gründächer angenähert. Ziel des Workshops, der vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg im Förderprogramm Lokale Agenda 21 gefördert wurde, war es, sich mit Vorbereitung, Aufbau, Materialien und geeigneten Pflanzen zu beschäftigen. Viele Fragen gibt es, bevor so ein Dach entstehen kann. Denn es sieht nicht nur schön aus, bietet neuen Lebensraum für Mensch und Tier, ist absolut klimafreundlich und kann sogar den Wert der Immobilie steigern – das war bereits allen Anwesenden klar.

Die Fotos von diesem Workshop wurden beigesteuert von: Juli Weisrock / www.juliweisrock.de / www.facebook.comjuliweisrockphotography



Aber kann man eigentlich auch ein Satteldach begrünen? Wie steht es um die Statik und hält das Ganze denn auch? Welche Unterschiede gibt es beim Dichtungsmaterial und beim Substrat und was ist bei den Pflanzen zu beachten?  „Wir arbeiten heute mit Kautschukresten von Dachdeckermeister  Mike Reichelt aus Wittbrietzen und mit Teichfolie“ so Anna Adam. Die Bausätze für 20 Vogelhäuschen hatte sie aus Douglasie und Kiefer vorbereitet. Hölzer „von hier“, das ist uns wichtig. Ebenfalls aus Gründen der Nachhaltigkeit vermeiden wir den sonst oft üblichen Einsatz von Styropor. Wer wollte, konnte sich heute per Leiter das Gründach hier in der Alten Schule ansehen.

Foto: Juli Weisrock / www.juliweisrock.de / www.facebook.comjuliweisrockphotography

Wir setzen auf extensive Dachbegrünung. Das bedeutet, dass die kostengünstige und pflegeleichte Pflanzengattung Sedum verwendet wird. Diese hat einen niedrigen Wuchs und ist sehr genügsam – sie muss daher nur selten bewässert werden und hält auch hohe Temperaturen gut aus. Winzig kleine Sedum-Pflänzchen hatte uns die Firma EcoFlora (http://www.ecoflora.de) angezogen und zur Verfügung gestellt. 6 Wochen sind die Winzlinge jetzt alt.

Foto: Juli Weisrock / www.juliweisrock.de / www.facebook.comjuliweisrockphotography

Besonders wichtig bei der Begrünung ist die Möglichkeit, dass das Wasser schnell abfließen kann und unser Pflanzsubstrat nicht vom Dach rutscht. Daher wird eine sogenannte Kiesfangleiste sowie eine Lage Blähton eingebaut.

Foto: Juli Weisrock / www.juliweisrock.de / www.facebook.comjuliweisrockphotography

„Cool war es auf dem Blumendach“ erzählt Carlo (9) aus Buchholz zu Hause. Mit dabei  war auch Theo (9) aus Reesdorf. Beide wollen nun ihre fertigen Werke zusammen mit Vogelnistkästen im Garten aufbauen. Eins der Häuschen geht an die Kita „Storchennest“ in Buchholz.

Gruppenfoto
Gruppenfoto Bienen und Blüten Foto: Juli Weisrock / www.juliweisrock.de / www.facebook.comjuliweisrockphotography

„Bienen und Blumen“ vom Dorfverein Buchholz e.V. umrahmen unsere Mini-Dächer, bringen Farbe ins Bild und symbolisieren den Wert der Gründächer als zusätzlichen Insekten-Lebensraum. „Was für ein schöner und produktiver Sonntag!“ schwärmt Doreen Stuwe. Die Vogelhäuser zieren nun die Ortsteile von Beelitz. Zum Projekt gehört weiter die Begrünung von etwas größeren Dachflächen im Stadtgebiet oder den Ortsteilen. Dazu treffen wir uns im Frühjahr wieder und werden unsere Fragen mit einem Fachmann diskutieren können.

Ein Leitfaden über unsere Erfahrungen wird das Projekt beschließen. Kostenfrei zur Verfügung gestellt, soll er Kommunen und Private ermuntern, selbst geeignete Dächer erblühen zu lassen.

Wie wäre es beispielsweise mit Wartehäuschen von Bahn oder Bus, Garagen, Fahrradunterständen oder Gartenhäuschen, die einen begrünten Hut tragen?

Wenden Sie sich an den Dachdecker Ihres Vertrauens oder an Fachfirmen in ihrer Umgebung.

Kerstin Pahl

Das kleinste Gründach der „Welt“

Auch die MAZ berichtete über den Workshop:




Blüh Wiese blüh – Rückblick 2019

Für den Blühstreifen, den wir zusammen mit der degewo und den Landschaftsarchiteken gruppe F  in der Havensteinstraße in Berlin- Lankwitz angelegt haben, nähert sich (2019) das Ende der zweiten Blühsaison. Wie wir bereits berichteten, stand die Wiese dieses Jahr in voller Blüte und war eine gelungene Ergänzung zum daran anschließenden neuen Nachbarschaftsgarten „Mischgemüse“. (hier der Bloggbeitrag) Neben den Insekten bereitete das Blütenmeer auch den Anwohnern und Fußgängern viel Freude.
Diese Blühfläche stellt Neuland für alle Beteiligten dar, sind doch die Anforderungen und Erwartungen an eine Wiese in urbaner Umgebung ungleich höher, als im ländlichen Bereich. Ein Anwohner kommentierte bei einem Spaziergang im Sommer so schön: „Der Nachbarschaftsgarten wird ja fleißig gegossen, aber die armen Pflanzen auf der Wiese müssen dursten.“ In den Zeiten  steigender Mieten sind hohe Kosten für Grünanlagen schwer zu rechtfertigen, gerade für Firmen wie die degewo, die den sozialen Wohnungsbau im Fokus haben. Diese Blühwiese soll daher auch zeigen, dass dies eine kostengünstige Aufwertung für Mensch und Tier in der Stadt darstellt. Eine aufwendige Bewässerung passt da nicht recht ins Bild. In der gesäten Mischung kamen bewusst nur heimische Pflanzen in Betracht, die nach einem guten Anwachsen an die klimatischen Gegebenheiten gewöhnt sind und ohne eine Bewässerung auskommen.

20190824-Mähbalken-

Ein bisschen Pflege braucht so eine Wiese dennoch, und zwar einen jährlichen Schnitt, der die Wiese von den verblühten Halmen befreit. Ende August hat Lutz Pahl fleißig mit seinem Mähbalken den kleinen Jungpflanzen am Boden mehr Licht beschert.

20190924 Zusammenharken des getrockneten Mahdgutes

Das Mahdgut haben wir noch zwei Wochen  als Schutz vor der Hitze liegen lassen. Da es noch voller Samen war, konnten diese direkt auf der Fläche zu Boden fallen und dienen so einer höheren Ausbeute bei der Wiederaussaat der Pflanzen. Die degewo service war so freundlich und hat die Entsorgung des Schnittgutes übernommen. Ein Bereich in der Mitte der Wiese wurde für Insekten zur Überwinterung in trockenen Stängeln stehen gelassen.

In diesen auslaufenden Herbsttagen haben Frau Annett Biernath von der degewo und wir uns zusammen noch eine kleine Aufwertung der Wiese ausgedacht.

Kiste mit 500 Blumenzwiebeln

Es wurden 500 Blumenzwiebeln wilder Sorten, wie Wildtulpen, Wildnarzissen, Scilla und Krokusse  organisiert und eingebracht, so dass sich die Blühwiese im kommenden Frühjahr in noch bunterer Pracht zeigen wird. Dabei ließen sich die Pflanzarbeiten mit viel Spaß verbinden, denn die Kinder der Kita „Benjamin Blume“, die schon bei der Aussaat der Wiese halfen, waren wieder bereit, ein bisschen mit zur Hand zu gehen.

Einpflanzen der Blumenzwiebeln zusammen mit den Kindern der Kita Benjamin Blume

Nebenbei haben wir uns im Nachbarschaftsgarten angeschaut, dass Pflanzen nicht nur Nahrung für Insekten erzeugen, sondern es gibt auch einiges für den Menschen – fleißig wurden Kartoffeln, Radieschen, Tomaten und Mais geerntet und gekostet. Mit viel Spannung warten wir nun auf das nächste Frühjahr mit einer blühenden und summenden Wiese vor der Tür.

Markus Wöhrmann

Kartoffeln ernten im Gemeinschaftsgarten _Mischgemüse_ der degewo


Das Hochbeet im Gemeinschaftsgarten mit vielen spannenden Sachen zum Entdecken und Ernten




Workshop „Das kleinste Gründach von Brandenburg“ am 10.11.2019

Achtung Neu! Bitte Akkuschrauber mitbringen.

Gründächer sehen nicht nur schön aus, die Umwandlung von kargen Flachdächern in Dachbegründungen bietet auch neuen Lebensraum für Mensch und Tier. Insbesondere entstehen neue Lebensräume für Insekten, Schmetterlinge und Bienen. Dachbegrünungen bringen den Eigentümern Energie- und Kosteneinsparungen und sind dabei absolut klimafreundlich!

Brandenburg ist insbesondere von der Klimaerwärmung betroffen. Heiße Sommer sind bereits jetzt die Folge. Auch hier sind Gründächer von großem Nutzen.

Im Winter bieten sie Isolierung und im Sommer bieten sie für die darunterliegenden Räume Kühlung. So sind Temperaturunterschiede bis zu 8 Grad möglich, das senkt die Klimatisierungskosten und steigert das Wohlbefinden der Nutzer dieser Räume. Im Winter liegt der Temperaturunterschied zwischen Ober- und Unterseite des Gründachs bei bis zu 14 Grad. Das spart Heizkosten!

Zusätzlich werden Temperaturschwankungen auf dem Dach gesenkt. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Dachabdichtung um ca. das 3-fache.

Schallschutz, Staub- und Schadstoffbindung, Wertsteigerung der Immobilie und viele weitere Vorteile lassen sich auflisten.

Auch in Beelitz wird Jahr für Jahr Fläche neu versiegelt. Meist sind es die naturschutzfachlich wertvollen Brachen, die dabei beansprucht werden. Durch Dachbegründungen entsteht neuer Lebensraum, der auch als Ausgleich für Lebewesen der Brachen eine Rolle spielt.

Der Nachhaltigkeits-Stammtisch Beelitz hat sich dieses Thema zur ersten Hauptaufgabe gemacht und wird aktiv ein Projekt dazu begleiten.

Wir haben eine Förderung des Umweltministeriums erhalten und beginnen mit einem Workshop „Das kleinste Gründach von Brandenburg“ am 10.11.2019. Dabei werden wir uns theoretisch und praktisch mit Gründach-Fragen beschäftigen um dann größere Dächer selbstständig begrünen zu können. Na, Lust bekommen mitzumachen?

Der Workshop findet statt beim MAKOM Kunst & Schule e.V. in Wittbrietzen, Wittbrietzener Dorfplatz 11
14547.

10.11.2019 von 11 bis 17 Uhr

Mitbringen bitte: eine Kleinigkeit zum Essen,  für Getränke sorgt der Blühstreifen Beelitz e.V. und einen Akkuschrauber.

Kerstin Pahl

Download der Einladung hier




Verzicht auf Laubsauger

Verzicht auf Laubsauger

Besonders schädlich für Insekten und Kleintiere sind unsere Laubsauger.

Diese belasten Mensch und Umwelt nicht nur durch Lärm und Energieverbrauch, sondern sie saugen Insekten an, die sich bereits für den Winter in die Blätterdecke zurückgezogen haben und töten diese. Insekten benötigen nicht nur Blüten als Nahrungsquelle sondern auch Überwinterungsmöglichkeiten z.B. in der Laubschicht. Denken wir beim herbstlichen Aufräumen an diese kleinen Gartenhelfer. Es finden sich bestimmt Bereiche, die etwas Wildnis vertragen. Gleiches gilt auch für trockene Stängel der Stauden. Ab besten bleiben auch die bis zum Frühjahr stehen, denn auch hier überwintern Insekten.

Kerstin Pahl




Wertvolles Laub

Wertvolles Laub

Es ist Herbst und damit die Zeit des Blätterfalls. Vielerorts wird das gesamte Laub aus Parks und Grünflächen immer noch bis auf den nackten Boden geharkt und abgefahren. Dabei ist die Laubschicht von unschätzbarem Wert.

Zum Schutz der Böden, der Wurzeln von Gehölzen aber auch für Insekten und Kleinlebewesen ist diese Laubschicht überlebenswichtig. Das Laub zerfällt zu Humus und düngt im natürlichen Kreislauf die Bäume, Pflanzen und Sträucher.

Außerdem bietet die Decke Schutz vor Austrocknung und hält das Wasser länger. Ein Umstand der in den trocknen Sommern immer wichtiger wird. Die obere Bodenschicht bleibt durch diese sogenannte Mulchschicht locker und luftdurchlässig. Außerdem wird das Ansiedeln von Unkräutern erschwert.

Kerstin Pahl




2. Nachhaltigkeits-Stammtisch

2. Nachhaltigkeits-Stammtisch

Mitte September waren wir zu Gast in Reesdorf. Familie Schwericke öffnete die Hoftore, so dass wir zum Thema Blühflächen-Anlage und Pflege lebhaft diskutieren und uns an ihrer Fläche erfreuen konnten.

Von Interesse war hier z.B. zusätzlich die Frage nach geeigneten Stauden für Insekten und deren Bezugsquellen.

Das Interesse, wie man als Einzelner konkret aktiv werden kann wächst und beschäftigte auch diesmal wieder die über 20 Teilnehmer des Abends.

Anregungen gab es zu ganz verschiedenen Themen, so zur Umweltbildung in Projektwochen und bei Wandertagen aber auch zum naturnahen Waldumbau oder zur touristischen Einbindung von natürlichen Besonderheiten unserer Landschaft. Diese haben immer einen tiefen geschichtlichen Hintergrund, ein Schatz den es zu heben lohnt. „Naturschätze gibt es in fast allen Dörfern“ sagt Jürgen Frenzel und weist dann auf den geschichtlichen Hintergrund der sogenannten Röthe-Pfuhle hin. Frau Stein wünscht sich eine  Abstimmung mit der Eltern- und Schulkonferenz, um bereits die Kleinsten zu begeistern.

Frau Lietz nahm Vorschläge für die Stadtverordnetenversammlung mit. So fordert die Runde des Nachhaltigkeits-Stammtisches ein „glyphosatfreies Beelitz“ und ein „Verbot von Schottergärten“.

Kerstin Pahl




Nachhaltigkeisstammtisch gut besucht

von Kirsten Harder-Greth

Engagement für Bienen wächst

Unerwartet viele Bürger kamen zum ersten Nachhaltigkeitsstammtisch in die wunderschöne Alte Brauerei Beelitz. Nicht nur aus der näheren Umgebung waren die TeilnehmerInnen zu diesem Treffen angereist, sondern auch aus Treuenbrietzen, und sogar aus Bad Belzig.
Eingeladen hatte der Verein „Blühstreifen Beelitz e.V.“, der von Kerstin und Lutz Pahl ins Leben gerufen wurde – und er hat beeindruckende Erfolge vorzuweisen. Allein in diesem Jahr konnten in Beelitz und Umgebung 22 Hektar Blühflächen eingerichtet werden. Das ist ein beeindruckender und wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt.
Aber es gibt noch viel zu tun. „Ich glaube nicht, dass die Politik in der Lage ist, noch schnell genug Lösungen zu finden“, sagt eine Teilnehmerin bei der Vorstellungsrunde. Und ein anderer fügt hinzu: „Als Bürger müssen wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen.“
Dabei bringt sich jeder mit seinen Stärken ein: Ob es das Anlegen grüner Dächer ist, ein Engagement in der Stadtverordnetenversammlung oder das Pflanzen von bienenfreundlichen Blumen auf  dem Balkon oder im Garten, jeder kann einen kleinen, aber wichtigen Teil beitragen. „Man unterschätzt, wie viel die kleine Teile am Ende ausmachen“, sagt Lutz Pahl, „denn sie fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen. Und bei aller Dringlichkeit des Themas gibt es auch gute Nachrichten. „Das Engagement wächst stetig“, sagt Kerstin Pahl zum Abschluss der Runde, die dann noch eine Weile zum gemütlichen Plaudern bleibt. Und alle freuen sich auf das nächste Mal im September. Und bis dahin haben sie sicherlich schon wieder einen kleinen Teil getan.
Kirsten Harder-Greth




Jetzt offiziell Unterstützer der Volksinitiative Artenvielfalt retten

Nicht vergessen:

Am kommenden Sonntag in 14547 Beelitz OT Rieben, Landgasthaus Rieben um 13:20 Uhr:

Einladung Dörfler in Rieben

Einladung Dörfler in Rieben

Volksinitiative Klimanotstand in Brandenburg ausrufen!




Junior-Ranger-Camp

Es ist wieder so weit: Im Junior-Ranger-Camp treffen sich 50 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren aus den Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs und aus Polen. Gemeinsam mit ihren Betreuern, den Rangern der Naturwacht Brandenburg, schlagen sie für drei Tage ihre Zelte auf dem Campingplatz in Dobbrikow auf, um im Naturpark Nuthe-Nieplitz auf Spurensuche zu gehen.

So auch mit zwei Gruppen in Beelitz am Burgwall.

Mit Blühstreifen Beelitz e.V.
(Www.bluehstreifen-beelitz.de)

Vielen Dank an die umliegenden Nachbarn, die sich mit viel Einsatz eingebracht haben.

Foto: Johannes Müller

Foto: Johannes Müller

Foto: Johannes Müller

Foto: Johannes Müller

Fotos, wenn nicht anders vermerkt ©Blühstreifen Beelitz e.V.

 




Post aus Berlin

Ende Juni bekamen wir Post von der Staatssekretärin des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Mitglied des Bundestages, Frau Rita Schwarzelühr-Sutter.

Vortrag auf dem Tag der Insekten am 21.3.2019 Rita Schwarzelühr-Sutter

Vortrag auf dem Tag der Insekten am 21.3.2019 Rita Schwarzelühr-Sutter

Wir hatten beim Insektentag im Naturkundemuseum Berlin am 21.3.2019 Gelegenheit ihrer Rede zu lauschen und fanden, dass es eine gute Idee wäre, wenn Blühstreifen Beelitz ihr bei dieser Gelegenheit einen „Wunschzettel“ mitgeben würde.

Unser Wunsch ist ein sichtbares, praktisches  und symbolisches Zeichen der Bundesregierung für mehr Insektenschutz und Artenvielfalt. Im März wurde gerade das Aktionsproramm Insektenschutz der Bundesregierung breit diskutiert. Am 21.6. 2019 konnte es unterdessen auch beschlossen werden:

BfN internetseite Aktionsprogramm1

BfN internetseite Aktionsprogramm1

BfN internetseite Aktionsprogramm

BfN internetseite Aktionsprogramm

https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundeskabinett-beschliesst-eckpunkte-fuer-aktionsprogramm-zum-insektenschutz/

Wir übergaben also der Frau Staatssekretärin unseren „Wunschzettel“ für ein solches unübersehbares Zeichen und wir sind überzeugt, dass eine solche Kampagne ihre Wirkung nicht verfehlen würde.

Unser Vorschlag war ein Blühstreifen vor dem Kanzleramt! Über die Breite und über die Pflanzenzusammensetzung lässt sich ja reden, Hauptsache es sind gebietsheimische Wildpflanzen…

Wir denken, es wäre ein wichtiges Signal in Sachen „Umdenken“ weg vom gepflegten „Einheitsrasen“ hin zu mehr Vielfalt, zu Blüten und damit zu Nektar und Pollen für Insekten.

Wenn die oberste Repräsentanz des Staates zu neuen Wegen bereit wäre, fällt es auch anderen leichter Schönheitsideale zu hinterfragen.

Die Frau Staatssekretärin hat das nun prüfen und uns eine Antwort zukommen lassen.

Die Grünflächen sind danach Teil des architektonischen Gesamtkonzeptes des Kanzleramtes und daher gibt es rechtliche Grenzen für eine Umgestaltung.  Heißt wahrscheinlich „Nein“.

Nun ja, eigentlich wollen wir keine komplette Umgestaltung, sondern eben nur ein „Zeichen“, über die Ausgestaltung lässt sich natürlich reden. Wir werden also noch einen Anlauf wagen!

Interessant ist aber zu hören, dass Insektenschutzmaßnahmen auch auf Flächen  der öffentlichen Hand, sprich Liegenschaften des Bundes stattfinden sollen. Das ist ein gutes Signal und hier sollte genauer nachgefragt werden.

Unterdessen wurde auch der Masterplan „Stadtnatur“ vorgelegt von Svenja Schulze beschlossen, der Städte und Kommunen bei Maßnahmen für mehr Arten- und Biotopvielfalt unterstützen soll.

Wir bleiben dran!
Anlage: Schreiben

 

Am 26.06.2019 um 09:33 schrieb Büro Rita Schwarzelühr:

 

Anlagen:

BSP3.061-A5/A4/A3-C-20190626094557

BSP3.061-A5/A4/A3-C-20190626094557

BSP3.061-A5/A4/A3-C-20190626094557

BSP3.061-A5/A4/A3-C-20190626094557




Vorzeigefläche Reesdorf

Vorzeigefläche Reesdorf

Vorzeigefläche

Vorzeigefläche

Es ist Sommer und oft sind wir nun mit der schönen Aufgabe beschäftigt, die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit zu genießen.

Wir besuchen die neu entstandenen Blühflächen und freuen uns mit den „Machern“ am Summen und Brummen und an der farbigen Blütenfülle.

Private Fläche 1

Private Fläche 1

Ein besonderes Erlebnis war es dabei die 1000 m² große Blühfläche der Familie Schwericke aus Reesdorf zu besuchen. Die Wiese wurde im vorigen Jahr angelegt und hatte vor allem wegen der großen Trockenheit große Startschwierigkeiten. Es handelt sich um eine gebietsheimische Regio- Mischung mit hohem Wildblumenanteil.

Schwericke

Schwericke

Familie Schwericke empfängt uns mit ihren beiden Kleinkindern, die auf dem Hof immer mit dabei sind.

„Wir haben dann nochmal nachgesät“ sagt Kai Schwericke, Landschaftsplaner und Eigentümer eines Hofs in Reesdorf. „Aber das hier wollen wir Ihnen zeigen!“

„In diesem Jahr habe ich die Fläche Anfang April mit dem Freischneider gemäht“ sagt seine Frau …. “ aber dann wurde es mir zu viel und ich habe auf der Hälfte aufgehört“. Das Ergebnis der beiden so entstandenen Teilflächen könnte unterschiedlicher nicht ausfallen.

Private Fläche 2

Private Fläche 2

Wir sind echt beeindruckt.

„Das ist eine tolle Möglichkeit zum Vergleich, die hier zufällig entstanden ist“  freut sich Kerstin Pahl. Die gemähte Teilfläche ist fast doppelt so hoch und blüht viel üppiger.

Frau Schwericke hat Dank geeigneter Technik recht hoch gemäht und damit die jungen Rosetten geschont und vor allem Trockenes aus dem Vorjahr beseitigt. Unbedingt wichtig ist das Abräumen von der Fläche, da sonst die Jungpflanzen ersticken und zu viele Nährstoffe erhalten. Zum Schluss gibts von Lutz Pahl noch die Plakette und Fotos für die Dokumentation.

Mähwiesen wurden früher 2-3 mal im Jahr gemäht. Aber wie verhält sich das mit angelegten Blühflächen? Wir experimentieren dazu noch. Im 2.Jahr sollte Anfang des Jahres also unbedingt ein Schnitt erfolgen.




REFUGIUM in Beelitz-Heilstätten – vorbildlich

Übergabe der begehrten Plakette des Vereins Blühstreifen Beelitze.V.

Kompromiss bei der Grünflächenpflege in der Wohnanlage REFUGIUM in Beelitz- Heilstätten

20190708 Heilstätten 2

20190708 Heilstätten 2

Anfang Juli waren wir zu einem Abstimmungsgespräch bei Mietern in Beelitz-Heilstätten eingeladen. Ihr Wunsch war die Anlage einer blühenden Grünfläche in der Wohnanlage. Sie baten uns um Beratung und Unterstützung. Beim gemeinsamen Vorort-Termin stellten wir ein bereits bestehendes wahres Insektenparadies fest, dass wunschgemäß durch tolle blühende, heimische Wildpflanzen auffiel. An diesem sonnigen Tag wimmelte es hier nur so von Insekten, wie Schmetterlingen und Hummeln. Wir fanden z.B. Spitzwegerich, Flockenblume,

20190708 Heilstätten 3

20190708 Heilstätten 3

Wilde Möhre und Natternkopf, Nachtkerze, Wegwarte und Schafgarbe vor. Damit hat diese Fläche unsere Auszeichnungsplakette verdient, die hier überreicht wurde.

Eigentlich ist Zeit für die Grundstückspflege und so kam uns der Hausmeister direkt mit Rasenmäher und Co. entgegen.

20190708 Heilstätten 6

20190708 Heilstätten 6

Im gemeinsamen Gespräch mit Herrn Krause wurde dieser schön anzusehende Kompromiss erreicht. Mit dem Freischneider hat Herr Krause das Gras zwischen den Kräutern entfernt und die blühenden Stauden stehen lassen. Die Wege, die begangen werden müssen, wurden gemäht. Dafür aber auch eine Teilfläche gänzlich belassen. So wurden wichtige Nahrungsflächen für Insekten geschont. Denn gerade jetzt herrscht bei Hummeln und Co Nahrungsnot.

Unser Bild der wilden Blumen muss sich wieder wandeln. Vom ungeliebten Unkraut hin zur bunten Sommerwiese! Bitte zweimal überlegen, ob diese Blüte abgemäht werden muss. Jeder Quadratmeter zählt! Vielen Dank an Herrn Krause für sein offenes Ohr und seine Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Sprechen Sie Ihre Mitmenschen und Ihre Volksvertreter an! Damit es bald überall so aussieht, wie in Beelitz-Heilstätten. Grün sind trotz der Trockenheit die heimischen Wildpflanzen!

20190708 Heilstätten 7

20190708 Heilstätten 7

20190708 Heilstätten 11

20190708 Heilstätten 11

20190708 Heilstätten 10

20190708 Heilstätten 10

20190708 Heilstätten 8

20190708 Heilstätten 8

20190708 Heilstätten 5

20190708 Heilstätten 5

20190708 Heilstätten 9

20190708 Heilstätten 9

 

Kerstin Pahl